Arc Pro B65: Intels neue Grafikkarte mit 32 GB RAM startet

Intels professionelle Arc Pro B65 von ASRock ist ab sofort erhältlich. Die Karte bietet 32 GB Speicher und kostet 910 US-Dollar.

Die Arc Pro B65 von ASRock ist ab sofort im US-Handel erhältlich – und bringt eine entscheidende Neuerung mit.

Die Karte kostet 909,99 US-Dollar und positioniert sich damit rund 100 Dollar unter dem Flaggschiff B70 sowie etwa 250 Dollar über dem Einstiegsmodell B60. Herzstück sind 20 Xe-Kerne und 32 Gigabyte VRAM – eine Speicherausstattung, die die B65 von ihrer günstigeren Schwester abhebt.

Speicher-Upgrade als entscheidender Unterschied

Auf den ersten Blick teilt sich die B65 mit der B60 die gleiche Anzahl an Xe-Kernen. Doch der entscheidende Unterschied liegt im Arbeitsspeicher: Während die B60 mit 20 Gigabyte auskommen muss, bietet die B65 satte 32 Gigabyte. Branchenbeobachter führen den Preisaufschlag unter anderem auf die anhaltende DRAM-Knappheit zurück, die besonders Konfigurationen mit hohem Speichervolumen verteuert.

Zum Vergleich: Die gesamte Arc-Pro-B-Serie im Überblick:

  • Arc Pro B70: 32 Xe-Kerne, 32 GB VRAM, 999,99 Dollar, bis zu 367 TOPS
  • Arc Pro B65: 20 Xe-Kerne, 32 GB VRAM, 909,99 Dollar
  • Arc Pro B60: 20 Xe-Kerne, 20 GB VRAM, rund 660 Dollar, 197 TOPS
  • Arc Pro B50: Einstiegsmodell mit 170 TOPS

Neue Systeme für Industrie und Edge-KI

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Wer für Edge-KI die passende Grafikkarte sucht, steht vor vielen Fragen: Reichen 20 GB VRAM oder müssen es 32 sein? Welche Kühlung ist im Industrie-Einsatz nötig? Dieser kostenlose Guide liefert eine Entscheidungs-Checkliste, eine Vergleichstabelle und einen Temperatur-Toleranz-Guide. Jetzt kostenlosen Guide anfordern

Parallel zum Marktstart der Grafikkarte haben mehrere Hardwarehersteller neue Industrie- und Edge-Computing-Systeme vorgestellt, die Intels aktuelle Architektur nutzen. Supermicro erweiterte sein Portfolio um drei neue Systeme, die auf Intels Core-Ultra-Serie-3-Prozessoren und Arc-Pro-B-GPUs setzen.

Besonders interessant: Das SYS-E103-14P – ein lüfterloses System für industrielle IoT-Anwendungen. Es liefert 180 TOPS Rechenleistung und ist für Umgebungstemperaturen zwischen null und 45 Grad Celsius ausgelegt. Das Modell SYS-521AD-LN2 wiederum unterstützt wahlweise Intels Arc Pro B50 oder Nvidias RTX Pro Blackwell 2000.

Auch AAEON zog nach: Der Industrie-Single-Board-Computer EPIC-PTH9 kombiniert einen Intel Core Ultra Series 3 (Panther Lake) mit einer Arc B390 GPU und erreicht ebenfalls 180 TOPS. Das Besondere: Das Board arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von minus 20 bis plus 70 Grad Celsius und unterstützt PCIe 5.0 für schnelle Erweiterungen.

Auch im mobilen Bereich präsent

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Die DRAM-Knappheit treibt die Preise für High-End-Grafikkarten – die Arc Pro B65 mit 32 GB VRAM kostet 909,99 Dollar. Erfahren Sie in unserem Guide, wie Sie trotzdem die optimale GPU für Ihre Edge-KI finden – mit Vergleichswerten zu Nvidia RTX und Tipps zur Kühlung. GPU-Entscheidungs-Guide jetzt sichern

Die Arc-Architektur findet zudem ihren Weg in den Unterhaltungssektor. Das Handheld-Gaming-Gerät ONEXPLAYER 3 wurde auf Indiegogo gelistet – Startpreis: 1.399 Dollar. Es setzt auf Intels Arc G3 Extreme Prozessor und Arc B390 Grafik, kombiniert mit einem 8,8 Zoll großen AMOLED-Display und einem 85-Wh-Akku.

Für Linux-Enthusiasten gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Der Kubuntu Focus Ar GEN 1 – ein 16-Zoll-Laptop mit Fokus auf professionelle Workloads – ist ab 1.950 Dollar vorbestellbar. Er nutzt den Intel Core Ultra X7 358H (Panther Lake) mit zwölf Xe3-Kernen der Arc B390 Grafik. Die Auslieferung soll im Juli beginnen. Mit 50 TOPS NPU-Leistung ist das Gerät speziell für lokale KI-Aufgaben ausgelegt.