ASRock DeskSlim: Fünf-Liter-PCs unterstützen Nvidias Blackwell-Profikarten

Die kompakten Barebones nehmen professionelle Nvidia-Beschleuniger auf; Preis und Verfügbarkeit unterscheiden sich regional, ein Deutschlandstart ist offen.

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ASRock hat neue Konfigurationen seiner kompakten Fünf-Liter-Systeme DeskSlim X600 und DeskSlim B760 angekündigt. Die schlanken Barebones bieten offizielle Unterstützung für professionelle Beschleuniger der Blackwell-Architektur von Nvidia.

Konkret lassen sich die Desktop-Rechner mit der Nvidia RTX PRO 4000 Blackwell Small-Form-Factor (SFF) sowie der Nvidia RTX PRO 2000 Blackwell bestücken. Die Systeme zielen auf rechenintensive Einsatzbereiche wie lokale KI-Inferenz, Content-Erstellung, CAD, 3D-Visualisierung, Datenanalyse und Ingenieursanwendungen ab.

Kompakte Workstation-Leistung mit Blackwell-Grafik

Mit der Freigabe der neuen Grafikkarten halten moderne Rechenarchitekturen Einzug in das Fünf-Liter-Format. Die Nvidia RTX PRO 4000 SFF verfügt über 24 GB GDDR7-Arbeitsspeicher mit Fehlerkorrektur (ECC), liefert eine Rechenleistung von bis zu 40 TFLOPS bei einfacher Genauigkeit (FP32) sowie 1.290 AI TOPS bei einer Leistungsaufnahme von 140 W. Als kleinere Option steht die Nvidia RTX PRO 2000 mit 16 GB GDDR7 ECC bereit. Dieses Modell kommt auf 17 TFLOPS FP32-Leistung und 545 AI TOPS bei einem Energiebedarf von 70 W.

Um diese Grafikkarten aufzunehmen, stellen die DeskSlim-Systeme einen PCIe-5.0-x16-Steckplatz bereit. Dieser fasst Dual-Slot-Karten bis zu einer Länge von 200 mm, während für Low-Profile-Lösungen Abmessungen von bis zu 200 × 70 × 38 mm vorgesehen sind.

Plattformen für AMD und Intel

ASRock teilt die Baureihe nach Prozessorplattformen auf. Das Modell DeskSlim X600 nutzt den AMD-Sockel AM5 und nimmt Prozessoren der Serien Ryzen 7000, 8000 sowie 9000 mit einer thermischen Verlustleistung (TDP) von bis zu 120 W auf.

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Für Intel-Anwender steht das DeskSlim B760 auf Basis des Sockels LGA-1700 bereit, das Prozessoren der 12. bis 14. Core-Generation bis zu einer TDP von 125 W unterstützt.

Beide Modellvarianten bieten vier Steckplätze für DDR5-UDIMM-Module, wodurch sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 256 GB ausbauen lässt. Über Übertaktungsprofile werden Geschwindigkeiten von DDR5-7200+ unterstützt. Zur Massenspeicherbestückung verfügen die Systeme über jeweils zwei M.2-NVMe-Steckplätze und zwei SATA-Schnittstellen. Für die Einbindung in lokale Netzwerke ist zudem ein 2.5GbE-Netzwerkanschluss integriert.

Gehäuseformat und Marktverfügbarkeit

Mit Außenmaßen von 22 × 23,6 × 9,5 cm baut das Fünf-Liter-Gehäuse des DeskSlim schmaler als frühere Kompaktrechner des Herstellers. Der Innenraum erlaubt Prozessorkühler mit einer Bauhöhe von bis zu 71 mm.

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Die groesste Huerde bei kompakten KI-Workstations ist selten die Technik, sondern die Beschaffung: Preise werden regional unterschiedlich genannt, ein konkreter Deutschland-Starttermin fehlt, und die Verfuegbarkeit gilt vorerst als begrenzt. Unser Leitfaden ordnet ein, welche Angaben belastbar sind und wie Sie trotzdem planungssicher einkaufen. Barebone-Beschaffung DACH jetzt einordnen

Die Energieversorgung erfolgt über externe Netzteile mit einer Leistung von wahlweise 240 W oder 330 W. Das leistungsstärkere 330-W-Netzteil wird dabei separat angeboten.

Die Auslieferung der Barebone-Systeme soll über das weltweite Vertriebsnetz von ASRock erfolgen, wobei die Verfügbarkeit regional variiert. Nach ersten Berichten liegt der Preis bei etwa 250 US-Dollar, die Verfügbarkeit gilt vorerst jedoch als begrenzt. Ein konkreter Starttermin für den deutschen Markt ist bislang nicht bekannt.