Mit einem weltweiten Marktanteil von 21,6 Prozent im OLED-Segment im vergangenen Jahr setzt das Unternehmen nun verstärkt auf portable Monitore. Die ZenScreen-Serie soll die wachsende Nachfrage nach Hybrid-Arbeitsplätzen und mobilen Kreativ-Tools bedienen.
Neue ZenScreen-Modelle: Innovationen für unterwegs
Den Grundstein für den aktuellen Erfolg legte ASUS bereits auf der CES 2026 in Las Vegas. Dort präsentierte das Unternehmen gleich drei neue portable Monitore. Das Flaggschiff der Serie ist der ZenScreen OLED MQ16FC – ein 16-Zoll-Monitor mit einem Seitenverhältnis von 16:10. Dieses Format bietet Kreativschaffenden mehr vertikalen Arbeitsplatz als herkömmliche Breitbildschirme. Mit 95 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung und einer Delta-E-Farbgenauigkeit von unter zwei eignet sich das Gerät besonders für mobile Videobearbeiter und Fotografen.
Neben dem Profi-Modell präsentierte ASUS den ZenScreen Duo MB14FCD, ein klappbares Gerät mit zwei 14-Zoll-OLED-Panels. Der Monitor lässt sich in verschiedenen Konfigurationen nutzen – etwa im vertikalen „Wasserfall-Modus“ für lange Dokumente oder im „Zelt-Modus“ für Präsentationen. Jedes Panel bietet eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln und die DisplayHDR-400-True-Black-Zertifizierung.
Da mobiles Arbeiten auf portablen Monitoren neue Flexibilität schafft, wachsen auch die Anforderungen an die digitale Sicherheit in Unternehmen. Experten erklären in diesem kostenlosen E-Book, wie Sie sich proaktiv absichern, bevor Cyberangriffe zum Problem werden. Jetzt kostenlose Cyber-Security-Checkliste sichern
Für Nutzer, die Wert auf flüssige Bewegungen legen, gibt es den ZenScreen MB16NCG. Das 16-Zoll-IPS-Display richtet sich an Geschäftsleute und mobile Gamer gleichermaßen. Es bietet eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und eine übertaktbare Bildwiederholrate von 155 Hertz.
Proprietäre Technologien: Schutz und Präzision
Ein zentrales Element der 2026er-Produktreihe sind neue Eigenentwicklungen. Die BlackShield-Folie erhöht die Kratzfestigkeit der Panels um das 2,5-Fache im Vergleich zur Vorgängergeneration – ein entscheidender Vorteil für Geräte, die ständig transportiert werden. Zudem verbessert die Beschichtung die wahrgenommene Schwarz-Tiefe in hellen Umgebungen um bis zu 40 Prozent und verhindert den typischen „Violett-Stich“ älterer OLED-Displays.
Der Neo Proximity Sensor in den Premium-Modellen erkennt die Anwesenheit des Nutzers und dimmt den Bildschirm automatisch, wenn der Arbeitsplatz verlassen wird. Das schont nicht nur Energie, sondern schützt auch das organische Material der OLED-Panels vor vorzeitigem Verschleiß.
Mit der RGB-Stripe-Pixel-Technologie löst ASUS zudem ein langjähriges Problem: Farbumsäumungen bei kleinen Schriftzeichen auf OLEDs gehören damit der Vergangenheit an. Das macht OLED-Monitore nun auch für textlastige Produktivitätsaufgaben attraktiv.
Preisanpassungen und erweiterte Garantien
Die technischen Fortschritte haben ihren Preis. Seit dem 5. Januar 2026 gelten angepasste Preise für ausgewählte Produktlinien. Grund sind gestiegene Komponentenkosten und anhaltende Lieferkettenprobleme in der Halbleiterindustrie. Die Anpassungen seien notwendig, um das hohe Niveau in Forschung und Entwicklung zu halten, so das Unternehmen.
Im Gegenzug bietet ASUS erweiterte Garantieprogramme. Viele Premium-OLED-Modelle wie der ZenScreen MQ13AH und MQ16AH erhalten nun 36 Monate Garantie. Für zahlreiche portable Modelle ist der Sicherheitsupdate-Support bis mindestens zum 31. Dezember 2026 zugesichert – ein klares Signal an Unternehmenskunden.
Während langfristiger Support für Hardware-Sicherheit die Basis bildet, müssen Unternehmen auch organisatorische Sicherheitslücken schließen. Dieses Gratis-E-Book enthüllt, wie Sie neue gesetzliche Anforderungen erfüllen und Ihre Firma ohne hohe Investitionen vor Angriffen schützen. IT-Sicherheit stärken und Gratis-E-Book herunterladen
„Worth the Upgrade“: Kampagne für den Wechsel
Am 22. April startete ASUS die globale Kampagne „ROG OLED: Worth the Upgrade Challenge“. Bis zum 3. Juni lädt der Hersteller Verbraucher ein, die neuesten Display-Innovationen durch Community-Wettbewerbe und Events kennenzulernen. Ziel ist es, die Dynamik des 21,6-Prozent-Marktanteils zu nutzen und traditionelle LCD-Nutzer zum Wechsel auf OLED zu bewegen.
Marktausblick: Wachstum und Wettbewerb
Der Markt für portable Monitore befindet sich in einer beschleunigten Wachstumsphase. Branchenanalysten beziffern das Marktvolumen für 2026 auf rund 407 Millionen Euro – mit stark steigender Tendenz. Treiber sind die dauerhafte Etablierung hybrider Arbeitsmodelle und die zunehmende Leistungsfähigkeit mobiler Geräte, die hochauflösende Signale über einen einzigen USB-C-Anschluss ausgeben.
ASUS führt das Feld an, doch die Konkurrenz schläft nicht. LG, Lenovo und ViewSonic haben ebenfalls 2026er-Modelle mit ähnlichen Schwerpunkten vorgestellt. Die Breite des ZenScreen-Portfolios – von erschwinglichen 1080p-IPS-Geräten bis zu hochwertigen klappbaren OLEDs – verschafft dem Hersteller jedoch einen entscheidenden Vorteil.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten Experten eine verstärkte Integration KI-gesteuerter Display-Optimierungen. Automatische Farbkalibrierung basierend auf Umgebungslicht und intelligentere Energiemanagement-Systeme könnten die nächste Innovationswelle einläuten. Bis dahin bleiben BlackShield-Folie, RGB-Stripe-Technologie und die Vielseitigkeit klappbarer Designs die entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Mit der laufenden „Worth the Upgrade“-Kampagne scheint ASUS gut positioniert, seinen Kurs als Innovationsführer bei portablen Displays fortzusetzen.

