ASUS IoT PE1000U: Neuer Edge-Computer für die intelligente Fabrik

ASUS IoT stellt den robusten Edge-Computer PE1000U vor, der mit Intel Core Ultra Prozessoren KI-Inferenz direkt auf mobilen Robotern ermöglicht und für extreme Industrieumgebungen ausgelegt ist.

ASUS IoT treibt mit einem neuen, robusten Edge-Computer die nächste Welle der Industrieautomatisierung voran. Das System kombiniert moderne KI-Hardware mit spezieller Roboter-Anbindung.

Der PE1000U, offiziell am 5. Februar 2026 vorgestellt, integriert Intel® Core™ Ultra Prozessoren der Serie 2 in ein kompaktes, lüfterloses Gehäuse. Er ist speziell für den Einsatz in autonomen mobilen Robotern (AMRs), kollaborativen Robotiksystemen und anspruchsvollen Industrieumgebungen konzipiert. Damit adressiert ASUS IoT den schnell wachsenden Markt der „physischen KI“, bei der Maschinen leistungsstarke, lokale Rechenleistung für Echtzeit-Interaktionen benötigen.

Leistungsschub durch Intel Core Ultra Serie 2

Das Herzstück des PE1000U sind die neuesten Intel Core Ultra Serie 2 Prozessoren (Modelle 265U und 235U). Diese Architektur vereint Hochleistungs-Rechenkerne mit einer dedizierten Neural Processing Unit (NPU), die bis zu 22,5 TOPS (Tera Operations Per Second) leistet.

Diese Rechenpower ermöglicht es, komplexe KI-Inferenz-Aufgaben wie Objekterkennung, Wegplanung und Kollisionsvermeidung direkt auf dem Gerät zu verarbeiten – ohne Abhängigkeit von einer Cloud-Verbindung. Die nahezu verzögerungsfreie Datenverarbeitung am „Edge“ ist eine kritische Voraussetzung für sicherheitsrelevante Roboteranwendungen. Das System unterstützt bis zu 64 GB DDR5-Arbeitsspeicher für datenintensive Maschinenvision-Aufgaben, bleibt dabei aber mit einer thermischen Verlustleistung (TDP) von 15 bis 28 Watt energieeffizient.

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Gebaut für den harten Industrieeinsatz

Robustheit steht im Fokus des Designs. Das Gehäuse misst nur 63 x 110 x 160 Millimeter und eignet sich dank DIN-Schienen-Montage für platzsparende Installationen. Die lüfterlose Kühlung minimiert das Risiko mechanischer Ausfälle und schützt vor Staub.

Der PE1000U ist für einen extremen Temperaturbereich von -25°C bis 70°C ausgelegt und verfügt über eine breite Gleichspannungs-Eingangsspanne von 9 bis 36 Volt. Eine entscheidende Funktion für mobile Roboter ist die integrierte Zündungsstrom-Steuerung. Sie synchronisiert die Energiezustände des Computers mit dem Fahrzeugsystem, verhindert so Tiefentladung der Batterie und gewährleistet sichere Herunterfahrvorgänge. Tests nach MIL-STD-810H-Standard belegen die Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Vibrationen, wie sie in fahrenden Roboterplattformen auftreten.

Konnektivität für die Sinne des Roboters

Die Schnittstellen des PE1000U sind speziell auf die Anforderungen moderner Industrieroboter zugeschnitten:
* Dual CAN Bus: Essenziell für die Kommunikation mit Motorcontrollern und Batteriemanagementsystemen.
* Vier Gigabit-Ethernet-Ports (davon zwei mit 2,5 GbE): Für Hochgeschwindigkeits-Daten von LiDAR-Sensoren und IP-Kameras.
* Isolierte digitale Ein-/Ausgänge (DIO): Schützen vor elektrischem Rauschen und Spannungsspitzen.
* M.2-Steckplätze für Wi-Fi 6E- oder 4G/5G-Module: Ermöglichen drahtloses Flottenmanagement und Updates.

HDMI- und DisplayPort-Ausgänge erlauben zudem den direkten Anschluss von Bedienpanels oder Monitoren zur Wartung.

Marktkontext: Edge-KI setzt sich durch

Die Einführung des PE1000U spiegelt den Branchentrend 2026 wider: Edge-KI löst zunehmend rein cloud-basierte Lösungen ab. In immer stärker automatisierten Fabriken übersteigt das Datenaufkommen der Sensoren oft die Bandbreite klassischer Netzwerke. Der Markt für autonome mobile Roboter (AMRs) verzeichnet Prognosen zufolge bis Ende der 2020er Jahre zweistellige Wachstumsraten, angetrieben durch Fachkräftemangel und den Bedarf an flexibler Logistik.

Mit der x86-Architektur der Intel-Prozessoren bietet ASUS IoT eine Alternative zu den in der Robotik verbreiteten ARM-Systemen. Der Vorteil: Hersteller können bestehende Windows- oder Linux-Industriesoftware parallel zu modernen KI-Workloads nutzen, ohne aufwändige Portierungen.

Die Integration fortschrittlicher Vision-Language-Action (VLA)-Modelle in die Industrierobotik wird 2026 voraussichtlich Fahrt aufnehmen. Hardware wie der PE1000U, die diese Modelle am Edge ausführen kann, dürfte sich zum Standard für neue Installationen entwickeln. Der PE1000U ist ab sofort bestellbar.

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