ASUS ProArt: Neue Software bricht Grenzen zwischen Mac und Windows

ASUS erweitert seine ProArt-Monitore mit umfassenden Software-Updates, die nahtlose macOS-Integration und plattformübergreifende Farbgenauigkeit für Kreativprofis ermöglichen.

ASUS rüstet seine Profi-Monitore mit einer umfassenden Software-Aktualisierung nach – der Fokus liegt auf nahtloser Integration in die Apple-Welt und perfekter Farbtreue über alle Plattformen hinweg. Die Updates, die diese Woche vorgestellt wurden, zielen direkt auf die Schmerzpunkte kreativer Profis, die in hybriden Arbeitsumgebungen mit Windows und macOS arbeiten.

Nahtlose Steuerung aus dem Mac heraus

Das Herzstück der Neuheiten ist der ASUS DisplayWidget Center für macOS. Die Software ermöglicht es, Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur der ProArt-Monitore direkt vom Mac aus zu steuern – die physischen Tasten am Bildschirm werden überflüssig. Besonders praktisch: Nutzer können sogar die Helligkeitstasten ihres MacBooks zur Steuerung des angeschlossenen ProArt-Displays nutzen.

Für visuelle Künstler ist eine neue Farbvoreinstellung entscheidend. „M Model P3“ sorgt dafür, dass das Farbprofil des ProArt-Monitors exakt mit dem des angeschlossenen MacBook-Bildschirms übereinstimmt. Diese Konsistenz ist bei farbkritischen Aufgaben wie Bildbearbeitung oder Videoproduktion unverzichtbar, um Fehler im finalen Werk zu vermeiden.

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Revolutionär: Farbkalibrierung, die im Monitor steckt

Noch bedeutender ist die erweiterte ProArt Calibration Software, die nun offiziell macOS unterstützt. Ihr technischer Clou: Sie speichert alle Kalibrierungsprofile nicht auf dem angeschlossenen Computer, sondern direkt im internen Chip des Monitors. Das bedeutet: Die Farbgenauigkeit bleibt erhalten, egal ob der Bildschirm an einen Windows-PC oder einen Mac angeschlossen wird. Ein ständiges Neukalibrieren beim Wechsel des Betriebssystems entfällt.

Die Software kann zudem ICC-Profile für beide Geräte – ProArt-Monitor und MacBook-Bildschirm – erstellen und verwalten. Sie ist kompatibel mit gängiger Kalibrierungshardware von Herstellern wie X-Rite oder Datacolor. Für größere Studios bietet das webbasierte ProArt Color Center zentrales Management für die Kalibrierung ganzer Geräteflotten.

Strategischer Schachzug im Kreativmarkt

Mit diesem Update verfolgt ASUS eine klare Strategie: Das Unternehmen will sich gezielt einen größeren Anteil im professionellen Kreativmarkt sichern, der traditionell stark von Apple geprägt ist. Indem ASUS die Lücke für konsistente, plattformübergreifende Workflows schließt, werden seine Monitore zur flexiblen Alternative für hybride Studios. Die Botschaft ist klar: Hohe Farbgenauigkeit ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr für geschlossene Ökosysteme.

Die Software-Offensive ist Teil einer größeren ProArt-Strategie, die ASUS auf der CES 2026 vorgestellt hat. Dazu gehören neue AI-gestützte Laptops, Tools wie die digitale Asset-Management-Lösung StoryCube und der KI-Bildgenerator MuseTree. Das Ziel ist ein durchgängiges Ökosystem, das den gesamten kreativen Prozess – von der Idee bis zur farbperfekten Auslieferung – vereinfacht und beschleunigt.