ASUS ProArt OLED: 4K-Monitore mit 240 Hz für Kreative

ASUS erweitert ProArt-Serie um QD-OLED-Monitore mit 4K, 240 Hz und integriertem Colorimeter für professionelle Kreative.

ASUS bringt zwei neue High-End-Monitore auf den Markt, die professionelle Farbgenauigkeit mit Gaming-Geschwindigkeit vereinen. Die ProArt Display OLED PA27USD und PA32USD nutzen QD-OLED-Technologie und bieten eine 4K-Auflösung bei 240 Hertz – eine Kombination, die bislang selten war.

Maßgeschneidert für anspruchsvolle Kreative

Die 26,5 Zoll (PA27USD) und 31,5 Zoll (PA32USD) großen Modelle erreichen eine Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits und decken 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Mit einer Delta-E-Farbgenauigkeit unter 1 erfüllen sie die strengen Anforderungen von Coloristen und VFX-Spezialisten.

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Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal: Integrierter motorisierter Colorimeter zur automatischen Selbstkalibrierung. Das Display justiert sich ohne externes Zubehör – ein entscheidender Vorteil für Langzeitprojekte. Die 12G-SDI-Anschlüsse unterstreichen zudem den professionellen Anspruch für Broadcast- und Filmproduktionen.

Die Preise liegen entsprechend im Premiumsegment: 2.199 Euro für das 26,5-Zoll-Modell, 2.699 Euro für die 31,5-Zoll-Variante. Beide sollen zwischen Mai und Juni 2026 in den Handel kommen.

Wettbewerb verschärft sich

Der Markt für OLED-Monitore erlebt derzeit einen rasanten Wandel. Während ASUS auf Profi-Features setzt, treiben andere Hersteller die Extremwerte bei Bildwiederholraten voran. Acer brachte im Januar 2026 den Predator XB273U F5 mit 360 Hertz und G-Sync Pulsar heraus. AGON by AOC, laut IDC zum siebten Mal in Folge führende Gaming-Monitor-Marke, arbeitet sogar an einem 1000-Hertz-Prototypen.

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LG bringt am 11. Juni 2026 den UltraGear 32GX870B – ein 31,5-Zoll-OLED mit Dual-Mode: 4K bei 240 Hertz oder 1080p bei satten 480 Hertz.

Besonders interessant: Die Preise für OLED-Technologie sinken. Der Alienware AW2726DM, ein 27-Zoll-QD-OLED mit 240 Hertz, kostet nur rund 350 Euro und deckt 98,9 Prozent DCI-P3 ab. Das stellt Premium-Marken wie ASUS vor die Herausforderung, ihre höheren Preise durch echte Profi-Vorteile zu rechtfertigen.

Software-Trends treiben Hardware-Nachfrage

Auch Betriebssysteme beeinflussen den Monitor-Markt. Apple präsentiert am 8. Juni 2026 auf der WWDC macOS 27 mit verfeinerter „Liquid Glass“-Oberfläche. Die Neuerungen sollen Lesbarkeit und Kontrast verbessern – gerade auf hochauflösenden Displays wie den neuen ProArt-Modellen. Für UI/UX-Designer wird präzise Darstellung damit noch wichtiger.

Branche setzt auf klassische Monitore

Während Display-Technologie rasant voranschreitet, zeigt sich ein interessanter Trend: Apple hat die Entwicklung seiner Vision-Pro-Brille offenbar zurückgestellt. Stattdessen fokussiert sich das Unternehmen auf Smart Glasses und KI-Wearables für 2027. Für professionelle Kreative bleiben hochwertige Standmonitore vorerst das wichtigste Arbeitsgerät.

In Japan bringt Gigabyte am 15. Mai 2026 den GO27Q24G mit WOLED-Panel und 240 Hertz – inklusive Drei-Jahres-Garantie gegen Burn-in. KTC wiederum bietet mit dem 27M1 Pro einen günstigeren Fast-IPS-Monitor mit 240 Hertz für Einsteiger.

Ausblick: QD-OLED wird Standard

Die Einführung von 240 Hertz in ASUS‘ ProArt-Reihe signalisiert: Professionelle Workflows brauchen hohe Bildraten. Echtzeit-3D-Rendering und High-Frame-Rate-Video verlangen nach mehr als den traditionellen 60 Hertz. Die Integration von DP 2.1 (UHBR20) und SDI-Schnittstellen zeigt den trend zu höheren Bandbreiten für unkomprimierte 4K-Übertragung.

Für Content-Schaffende bedeutet das: Die Kombination aus präziser Farbe und flüssiger Darstellung wird zum neuen Standard. Während günstigere OLED-Modelle den Massenmarkt erobern, setzen Premium-Hersteller auf spezialisierte Kalibrier-Hardware und professionelle Anschlüsse – ein Rennen um die Gunst anspruchsvollster Nutzer.