Das Flaggschiff ProArt P16 (H7606) ist ab sofort in ausgewählten asiatischen Ländern erhältlich – und das mit einer beeindruckenden Auszeichnung im Gepäck: Bereits auf der CES 2025 kürte die Jury das Gerät mit dem „Best of Innovation“-Award.
Positioniert als leistungsstarke Windows-Alternative für Videografen und Designer, kombiniert der P16 die neueste Prozessor-Generation von AMD und NVIDIA mit speziellen KI-Tools. Das Ziel: Kreativ-Workflows radikal vereinfachen.
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Hardware der Spitzenklasse mit KI-Beschleuniger
Das Herzstück des P16 ist der AMD Ryzen AI 9 HX 370, eine CPU mit integrierter neuronaler Verarbeitungseinheit (NPU). Die schafft beeindruckende 50 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Während die NPU im Hintergrund Transkriptionen, Szenenerkennung oder automatische Sequenz-Rahmungen übernimmt, bleibt der Hauptprozessor frei für Rendering und Export.
Für grafikintensive Aufgaben setzt ASUS auf die NVIDIA GeForce RTX 5090 mit 24 GB VRAM. Das ist ein gewaltiger Sprung nach vorne: Bisher waren maximal 8 GB im RTX 4070 verbaut. Laut ASUS lassen sich Videobearbeitungen nun bis zu 2,4-mal schneller erledigen als mit Vorgängermodellen.
Trotz dieser Power bleibt das Gehäuse mit nur 1,5 Zentimetern erstaunlich flach. Möglich macht’s eine ausgeklügelte Vapor-Chamber-Kühlung, die selbst bei Dauerlast thermisches Drosseln verhindert.
Auch bei Speicher und Arbeitsspeicher gibt’s keine Kompromisse: Bis zu 64 GB LPDDR5X RAM und 4 TB PCIe 4.0 SSD – verteilt auf zwei aufrüstbare Steckplätze – stehen zur Wahl.
Lumina Pro OLED: Ein Display für Perfektionisten
Der 16-Zoll-Bildschirm des P16 ist ein echtes Highlight. Das Lumina Pro OLED-Touchpanel löst in 4K auf und bietet erstmals eine 120-Hz-Bildwiederholrate mit variablem Refresh (VRR). Damit reagiert ASUS auf die Kritik an der 60-Hz-Begrenzung früherer Modelle.
Für farbkritische Arbeiten ist das Display prädestiniert: 100 Prozent DCI-P3-Farbraum, werkseitig kalibriert auf Delta E < 1. Pantone-Validierung und eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits bei HDR-Inhalten runden das Paket ab.
Eine Anti-Reflex-Beschichtung reduziert Spiegelungen um 65 Prozent – ein Segen für lange Editiersessions. Und die TÜV-Rheinland-Zertifizierung verspricht 70 Prozent weniger Blaulicht-Emission.
Praktisch: Der ASUS DialPad – ein berührungsempfindliches Steuerelement im linken Bereich des Glas-Trackpads – erlaubt intuitive Anpassungen von Pinselgröße, Zeitleisten-Scrubbing oder Deckkraft in Adobe Premiere Pro und Photoshop.
Software-Partnerschaften und Ökosystem
ASUS liefert nicht nur Hardware, sondern auch maßgeschneiderte Software. Die StoryCube-App nutzt KI zur Szenenerkennung und Clip-Organisation – jetzt auch für 360-Grad-Inhalte. MuseTree bietet eine knotenbasierte Oberfläche für KI-gestützte Bildgenerierung und kreative Brainstormings.
Besonders spannend: die Kooperation mit GoPro. Die ProArt-Serie kommt in einer limitierten GoPro Edition (PX13) mit einem eigenen GoPro-Hotkey für den Schnellzugriff auf Action-Kamera-Aufnahmen. StoryCube wurde speziell für die Integration mit GoPro-Kameras optimiert – inklusive Verwaltung von 8K-360-Grad-Material der GoPro Max 2.
Die Anschlussvielfalt ist für Kreativprofis ausgelegt: zwei USB 3.2 Typ-A, zwei USB-C (einer mit USB 4.0), HDMI 2.1 mit Full Rate Link und ein SD Express 7.0-Kartenleser für blitzschnelle Datenübertragungen von Kameramedien. WiFi 7 und Bluetooth 5.4 runden die Konnektivität ab.
Marktposition und Nachhaltigkeit
Der ProArt P16 tritt gegen das MacBook Pro an – und das zu einem stolzen Preis. Top-Konfigurationen kosten knapp 3.800 Euro. Dafür liefert das Gerät in Spezialsoftware wie 3ds Max und SolidWorks beeindruckende Leistung: Benchmarks zeigen eine Verdopplung der synthetischen Performance gegenüber der Vorgängergeneration.
Nachhaltigkeit spielt bei ASUS eine wachsende Rolle. Co-CEO Samson Hu betonte bei der CES 2025, dass der P16 nicht nur für Hardware-Innovation ausgezeichnet wurde, sondern auch für Energieeffizienz und den Einsatz umweltfreundlicher Materialien. Der 90-Wh-Akku soll hohe Leistung mit langer Laufzeit verbinden – auch ohne das 200-Watt-Netzteil.
Ausblick: Die Zukunft der ProArt-Serie
Mit der 2026er Serie untermauert ASUS seinen Anspruch, ein echtes „AI PC“-Ökosystem zu schaffen. Die Integration von NPU-gestützten Funktionen direkt in die Hardware-Software-Architektur zielt darauf ab, über reine Spezifikationen hinauszugehen und Kreativprofis einen intuitiveren Workflow zu bieten.
Zukünftige Updates sollen die KI-Funktionen auf die gesamte ProArt-Familie ausweiten – inklusive des PX13-Convertibles und kommender Workstation-Monitore. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach portablen Geräten für 8K- und 12K-Workflows – vor allem in aufstrebenden Märkten wie den Philippinen – scheint ASUS mit kontinuierlichen Verbesserungen bei Kühlung und Display-Technologie bestens positioniert.





