ASUS ProArt P16 mit RTX Spark: Vier 4K-Modelle kosten bis zu 6.699 Euro

Vier Speicherausstattungen sind verfügbar oder vorbestellbar; erste Tests zeigen Stärken bei der Prompt-Verarbeitung und kürzere Laufzeiten beim 4K-Display.

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Mit der Einführung der Plattform NVIDIA RTX Spark erweitert ASUS sein Portfolio für Kreativprofis und KI-Entwickler. Im deutschen ASUS-Shop finden sich vier 4K-Konfigurationen der Modellreihe ProArt P16 H7607BA zu Preisen zwischen 2.999 Euro und 6.699 Euro.

Während die Einstiegs- und Mittelklasse-Varianten mit 24 GB RAM und 512 GB SSD für 2.999 Euro sowie mit 48 GB RAM und 1 TB SSD für 3.899 Euro regulär kaufbar sind, stehen die Ausführungen mit 64 GB für 4.299 Euro und 128 GB für 6.699 Euro zur Vorbestellung bereit.

Der Aufpreis für das Upgrade von 48 GB auf 64 GB liegt bei 400 Euro bei ansonsten gleicher Ausstattung mit einer 1-TB-SSD sowie identischen 20 CPU- und 6.144 GPU-Kernen.

Technische Basis der RTX-Spark-Plattform

Die Plattform basiert auf Chips, die TSMC im 3-nm-Verfahren fertigt. Die Arm-basierte CPU entstand in Zusammenarbeit mit MediaTek, während NVIDIA die Blackwell-RTX-Grafikeinheit beisteuert.

Über die Verbindung NVLink-C2C wird eine Bandbreite von bis zu 600 GB/s realisiert. Der LPDDR5X-Speicher erreicht mit 8533 MT/s über ein 256-Bit-Quad-Channel-Interface bis zu 300 GB/s.

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In der Spitzenvariante N1X kommen eine 20-Kern-Grace-CPU (aufgeteilt in Cortex-X925 und Cortex-A725) sowie eine Grafikeinheit mit 6.144 CUDA-Kernen und einem Takt von bis zu 2.418 MHz zum Einsatz. Die FP4-Rechenleistung für KI-Anwendungen beziffert NVIDIA auf bis zu 1 Petaflop.

MediaTeks Speichercontroller unterstützt bis zu 128 GB Unified Memory, der in drei Bereiche aufgeteilt ist: GPU-exklusiv, gemeinsam genutzt und CPU-exklusiv. Dadurch steht der Grafikeinheit nicht die gesamte Kapazität von 128 GB zur Verfügung.

Das ProArt P16 wiegt 1,77 kg, besitzt eine Bauhöhe von 12,9 bis 15,9 mm und fasst einen 99,9-Wh-Akku. Zur Konnektivität gehören drei USB4-Anschlüsse, USB-A 3.2 Gen 2, HDMI 2.1 FRL, SD Express 7.0 und Wi-Fi 7 sowie zwei M.2-Slots für PCIe-5.0-SSDs.

Leistungswerte bei KI-Tasks und Laufzeiten

Erste Leistungstests zeigen ein differenziertes Bild für das Gesamtsystem unter Windows on Arm. In einem Test mit llama.cpp erreichte das ProArt P16 bei der Prompt-Verarbeitung eines 9B-Modells 2.678 Tokens/s und lag damit vor einem MacBook Pro M5 Max mit 2.353 Tokens/s. Bei der anschließenden Token-Generierung fiel das Gerät jedoch zurück: Hier standen 47 Tokens/s gegenüber 86 Tokens/s beim 9B-Modell sowie 16 Tokens/s im Vergleich zu 27 Tokens/s bei einem 27B-Modell.

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Die Gaming-Leistung ordnet sich trotz der hohen Kernzahl aufgrund von Speicherbandbreite und Emulation über Microsoft Prism auf dem Niveau einer RTX 5050 ein. Cyberpunk 2077 erreichte in früheren Messungen rund 75 fps bei einer Auflösung von 1440p mit mittleren Details.

Einfluss auf die Mobilität hat zudem das gewählte Panel. In Messungen hielt die Variante mit 3K-OLED-Display im UL-Procyon-Akkutest bei voller Helligkeit 473 Minuten durch. Die Ausführung mit dem 4K-Tandem-OLED-Bildschirm (1.600 Nits HDR) erzielte unter denselben Bedingungen 355 Minuten, was einer Differenz von 118 Minuten entspricht.