ASUS ROG Strix: 540-Hertz-Monitor für E-Sport-Profis vorgestellt

ASUS erweitert sein Portfolio mit Tandem-OLED-Displays und 540-Hz-Monitoren für E-Sport und kreative Profis.

ASUS erweitert sein Monitor-Portfolio mit Tandem-OLED-Displays und Rekord-Bildwiederholraten – ein Schritt, der sowohl E-Sportler als auch Kreative begeistern dürfte.

Der taiwanische Hersteller hat im Juli 2026 gleich mehrere neue Modelle der ROG-Strix- und ProArt-Serien vorgestellt. Im Zentrum steht die Tandem-OLED-Technologie, die zwei OLED-Schichten übereinanderlegt. Das Ergebnis: höhere Helligkeit und deutlich längere Lebensdauer als bei herkömmlichen OLED-Panels.

ROG Strix XG32UQWMS: 4K-Gaming mit doppeltem OLED-Boden

Das Flaggschiff der neuen ROG-Reihe ist der ROG Strix XG32UQWMS. Der 32-Zoll-Monitor mit 4K-Auflösung setzt auf ein Tandem-OLED-Panel von LG. Die Dual-Stack-Architektur verspricht eine spürbar höhere Leuchtkraft – ein entscheidender Vorteil in hellen Umgebungen. ASUS positioniert das Modell preislich unter früheren OLED-Monitoren und startet die Auslieferung noch im Juli 2026.

540 Hertz für die E-Sport-Elite

Für den professionellen Wettkampfbereich bringt ASUS den ROG Strix OLED XG259QWPG Ace an den Start. Der 24,5-Zoll-Bildschirm erreicht eine Bildwiederholrate von 540 Hertz bei einer Reaktionszeit von 0,02 Millisekunden. Das Tandem-WOLED-Panel bietet laut technischen Daten 15 Prozent mehr Spitzenhelligkeit, einen 25 Prozent größeren Farbraum und eine um 60 Prozent verbesserte Lebensdauer.

Die Zusammenarbeit mit den Turnierveranstaltern BLAST und PGL unterstreicht die Ambitionen: Der Monitor soll klassische LCD-Displays in professionellen Gaming-Umgebungen ersetzen. Bereits auf der Computex im Frühjahr hatte ASUS das Modell gezeigt.

Flexibler Allrounder mit Triple Mode

Ein weiteres Highlight ist der ROG Strix XG27UCMG. Der 27-Zoll-Monitor mit Fast-IPS-Panel und 4K-Auflösung bietet einen sogenannten „Triple Mode“: Nutzer können zwischen drei Leistungsprofilen wählen – 4K bei 240 Hertz, QHD bei 400 Hertz (übertaktet) oder Full HD bei 488 Hertz (übertaktet). Die Reaktionszeit beträgt 0,3 Millisekunden. ELMB Sync, G-Sync-Kompatibilität und ein USB-C-Anschluss mit DisplayPort-Alt-Mode runden die Ausstattung ab.

ProArt-Serie: Für Filmprofis und Kreative

Die ProArt PA32USD richtet sich an anspruchsvolle Kreative. Der 31,5-Zoll-QD-OLED-Monitor mit 4K-Auflösung erreicht 240 Hertz, eine Reaktionszeit von 0,1 Millisekunden und eine Spitzenhelligkeit von 1000 Nits. Die Zertifizierung für VESA DisplayHDR True Black 400 garantiert tiefe Schwarzwerte.

Besonders für Film-Coloristen interessant: ASUS hat eine Partnerschaft mit Sony geschlossen, um die Farbgenauigkeit und kollaborative Arbeitsabläufe zu verbessern. Der Monitor bietet Dual-12G-SDI, Thunderbolt 4 und HDMI 2.1 – Anschlüsse, die im professionellen Videobereich Standard sind. Vorgestellt wurde das Modell erstmals auf der NAB 2026.

ZenScreen MQ16FC: OLED zum Mitnehmen

Im portablen Segment bringt ASUS den ZenScreen MQ16FC auf den Markt. Der 16-Zoll-OLED-Monitor löst mit 1920 x 1200 Pixeln im 16:10-Format auf und deckt 95 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Der USB-C-Anschluss unterstützt Power-Pass-Through. Der Preis in Europa liegt bei rund 299,90 Euro.

Ebenfalls verfügbar: ein 27-Zoll-QHD-ZenScreen für etwa 370 Euro, der bis zum 31. August 2026 mit einem dreimonatigen Adobe-Creative-Cloud-Abo beworben wird.

Preiskampf bei High-End-Monitoren

Der Markt für Premium-Monitore zeigt sich im Juli 2026 preislich dynamisch. Der ROG Swift PG32UCDMR – ein 32-Zoll-4K-OLED mit 240 Hertz – kostet seit dem 14. Juli bei großen Händlern nur noch 899 Euro. Das entspricht einem Rabatt von rund 31 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis.

Auch die Konkurrenz ist aktiv: MSI hat mit dem PRO MAX OLED 271UPJW12 den ersten 27-Zoll-4K-Monitor mit einem inkjetgedruckten OLED-Panel angekündigt, der auf höhere Fertigungseffizienz abzielt. iiyama bringt mit dem G-Master GOB2701QSC-B1 Titan Falcon ein 27-Zoll-QHD-OLED auf Basis von LGs vierter WOLED-Generation mit 1500 Nits Spitzenhelligkeit. Und Samsung senkte die Preise für den Odyssey OLED G7, der Mitte Juli bei rund 850 Euro lag.