Der Preis für den gefeierten ASUS ROG Swift OLED PG32UCDM bricht auf dem deutschen Markt ein. Ab sofort ist der High-End-Gaming-Monitor für rund 1.400 Euro zu haben – ein starker Preisverfall, der direkt auf die Vorstellung des Nachfolgemodells bei der CES 2026 zurückgeht.
Deutscher Handel reagiert auf Nachfolger
Preisvergleichsportale wie Geizhals und Idealo listen den Monitor seit heute, dem 8. Januar 2026, bei einem neuen Straßenpreis von etwa 1.400 Euro. Das ist ein massiver Schnitt gegenüber der europäischen UVP von 1.799 Euro aus dem Jahr 2024. Der Preissturz folgt dem offiziellen Debüt des ROG Swift OLED PG32UCDM Gen 3 von ASUS auf der Technikmesse in Las Vegas.
Deutschland hinkt dem US-Markt dabei leicht hinterher. Dort wurde das Vorgängermodell zuletzt im Ausverkauf für umgerechnet etwa 850 Euro (ohne Mehrwertsteuer) angeboten. Branchenkenner erwarten, dass der aktuelle Preis von 1.400 Euro hierzulande eine neue Basis markiert. Weitere Rabattaktionen sind wahrscheinlich, um die Lager vor der Ankunft des neuen Modells zu leeren.
Neue Generation bringt robustere Technik
Der kürzlich vorgestellte Gen 3-Nachfolger behält die Kernspecs bei: ein 32-Zoll-4K-QD-OLED-Panel mit 240 Hz. Der große Fortschritt steckt im Detail. Eine neue, proprietäre ROG BlackShield-Beschichtung soll die wahrgenommenen Schwarztöne bei hellem Umgebungslicht um bis zu 40 Prozent verbessern. Zudem ist das Panel laut ASUS nun 2,5-mal kratzfester.
Damit adressiert ASUS zwei häufige Kritikpunkte an glänzenden QD-OLED-Panels: Aufgehellte Schwarztöne in hellen Räumen und die Empfindlichkeit gegenüber Mikrokratzern bei der Reinigung.
Lohnt sich der Kauf des Vorgängers noch?
Trotz des neuen Modells bleibt der PG32UCDM eine technische Top-Lösung. Das „alte“ Panel der dritten QD-OLED-Generation, eine Reaktionszeit von 0,03 ms und Dolby Vision Support setzen auch 2026 noch Maßstäbe.
Für deutsche Gamer stellt sich nun eine klassische Frage: Brauche ich das Neueste? Zum Preis von 1.400 Euro bietet das Original identische Rohleistung bei Auflösung, Bildwiederholrate und Farbraum. Der Kompromiss liegt allein in der Entspiegelung und der Robustheit.
Experten sehen im runtergesetzten Vorgänger daher nach wie vor ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis – vorausgesetzt, der Monitor wird in einem Raum mit kontrollierter Beleuchtung betrieben. Dort sei das visuelle Erlebnis zwischen den Generationen kaum zu unterscheiden.
Enger werdender Wettbewerb im OLED-Markt
Das Premium-Segment für OLED-Monitore ist 2026 wettbewerbsintensiver denn je. Konkurrenten wie MSI mit dem MPG 321URX oder Alienware mit dem AW3225QF lagen preislich traditionell zwischen 1.100 und 1.300 Euro und damit unter ASUS.
Der Preissturz auf 1.400 Euro macht die Lücke nun deutlich kleiner. Damit rückt die hochwertige ROG-Verarbeitung und Ausstattung – etwa ein custom Kühlkörper oder ein KVM-Switch – näher an den Marktdurchschnitt heran.
Der Nachfolger Gen 3 wird voraussichtlich wieder zum Premium-Preis von etwa 1.700 bis 1.800 Euro starten. Der Lagerbestand des aktuellen Modells dürfte in den kommenden Monaten schwinden. Beobachter rechnen in Deutschland mit weiteren Flash-Sales, die den Preis kurzzeitig auf bis zu 1.200 Euro drücken könnten. Der aktuelle Preis von 1.400 Euro bietet somit einen stabilen Einstieg in die 4K-OLED-Spitzenklasse – ohne die Early-Adopter-Gebühr für die 2026er Innovation zu zahlen.





