ASUS bringt seinen neuen Top-Gaming-Monitor für 1.299 Euro auf den Markt. Der ROG Swift OLED PG32UCDM3 setzt mit einer vierten QD-OLED-Generation und einer 240-Hz-Auflösung neue Maßstäbe. Die Auslieferung soll Ende des ersten Quartals 2026 beginnen.
Die Ankündigung beendet das Warten von Gaming-Enthusiasten und Profis. Nach dem ersten Blick auf der CES 2026 bestätigt ASUS nun den erwarteten Preis. Trotz erheblicher technischer Verbesserungen bleibt das Flaggschiff damit auf dem Niveau seiner Vorgänger. Das ist eine klare Kampfansage an die Konkurrenz im Premium-Segment.
BlackShield: Neue Panel-Generation für tiefere Schwarztöne
Herzstück des Monitors ist ein 32-Zoll-4K-QD-OLED-Panel der vierten Generation von Samsung. Die größte Neuerung ist eine halbmattierte Beschichtung, die ASUS als „BlackShield“-Film vermarktet. Diese Technologie soll Schwarztöne in beleuchteten Räumen bis zu 40 Prozent dunkler erscheinen lassen. Gleichzeitig erhöht sie die Kratzfestigkeit um das 2,5-fache – ein wichtiger Punkt für die Haltbarkeit.
Die Zertifizierung VESA DisplayHDR 500 True Black garantiert eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.000 Nits. Für kreative Arbeiten ist der Monitor mit 99 Prozent DCI-P3-Farbraum und einer Delta-E-Genauigkeit unter 2 ebenfalls geeignet.
4K bei 240 Hz: Performance für anspruchsvolle Gamer
Der PG32UCDM3 kombiniert 4K-Auflösung mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz. Die Reaktionszeit von 0,03 ms (Grau-zu-Grau) eliminiert Bewegungsunschärfe nahezu komplett. Damit setzt ASUS auf die klassischen Vorteile der OLED-Technologie für kompetitives Gaming.
Ein spezielles OLED Care Pro-System schützt das Panel. Ein kundenspezifischer Kühlkörper ermöglicht einen lautlosen Betrieb. Ein neuartiger Näherungssensor erkennt, wenn der Nutzer den Arbeitsplatz verlässt, und dimmt das Display automatisch. Unterstützung für NVIDIA G-Sync und AMD FreeSync Premium Pro ist ebenfalls integriert.
DisplayPort 2.1 und 90-Watt-USB-C: Anschlüsse für die Zukunft
Die Ausstattung ist auf High-End-Setups ausgelegt. Besonders hervorzuheben ist der DisplayPort-2.1a-Anschluss mit UHBR20. Er bietet volle 80 Gbit/s Bandbreite. So kann der Monitor native 4K-Auflösung bei 240 Hz ohne Kompression (DSC) darstellen – vorausgesetzt, die Grafikkarte unterstützt dies.
Zwei HDMI-2.1-Ports machen den Monitor konsolenfähig. Ein USB-C-Port überträgt nicht nur das Display-Signal, sondern liefert auch bis zu 90 Watt Ladeleistung für Laptops. Ein integrierter KVM-Switch und ein Hub mit drei USB-A-Ports runden das Paket für aufgeräumte Schreibtische ab.
Marktanalyse: Starker Preis bei verbessertem Angebot
Die Preisstrategie von ASUS ist klar: Mehr Leistung zum gleichen Preis. Der PG32UCDM3 startet bei 1.299 Euro, demselben Preis wie das ursprüngliche Modell. Damit setzt der Hersteller die Konkurrenz im 32-Zoll-4K-OLED-Segment unter Druck.
Das Gesamtpaket aus Panel der vierten Generation, verbessertem HDR und der neuen BlackShield-Beschichtung ist überzeugend. Die zukunftsweisenden Anschlüsse und die erweiterten Schutzfunktionen gegen Einbrennen sprechen auch jene Nutzer an, die bisher OLED-Technologie skeptisch sahen.
Mit der Auslieferung Ende des ersten Quartals 2026 könnte ASUS einen neuen Benchmark für Gaming-Monitore setzen. Für Spieler, die auf hochauflösende, flüssige Darstellung und langlebige Technik Wert legen, wird dieser Monitor eine der ersten Adressen im neuen Jahr sein.





