ASUS setzt Google-TV im Gaming-Monitor durch

ASUS präsentiert ersten Gaming-Monitor mit integriertem Google TV, während Samsung Display und MSI fortschrittliche Panel-Technologien ankündigen. Neue OLED-Standards versprechen höhere Helligkeit, längere Lebensdauer und bessere Energieeffizienz.

Gaming-Monitore verändern sich: ASUS integriert Google TV in Gaming-Panel.

ASUS hat am 12. Februar 2026 den Strix OLED XG34WCDMTG vorgestellt – den ersten Gaming-Monitor mit integriertem Google TV. Die Verbindung aus Spitzen-Gaming-Technik und Wohnzimmer-Entertainment markiert eine neue Richtung für den europäischen Markt.

Der 34-Zoll-Bogenmonitor setzt auf ein RGB-QD-OLED-Panel mit 3440×1440 Pixeln und 1800R-Krümmung. Mit einer Bildwiederholrate von bis zu 240 Hz und einer Reaktionszeit von 0,03 ms bietet er sich vor allem für wettbewerbsorientiertes Gaming an. Die typische Helligkeit liegt bei 250 cd/m², HDR-Inhalte erreichen bis zu 1000 cd/m². Vorinstallierte Apps wie GeForce NOW und die Unterstützung von Wi‑Fi 6 machen den Monitor auch zur Smart-TV-Plattform – gesteuert über eine dedizierte Fernbedienung.

ASUS Strix OLED XG34WCDMTG: Google TV im Gaming-Panel

ASUS präsentiert damit eine All-in-One-Lösung, die Bildqualität, Streaming und Cloud-Gaming in einem Gerät vereint. Die Integration von Google TV eröffnet dem Nutzer Zugang zu Streaming-Diensten, Apps und Spielen, ohne den Desktop-PC einschalten zu müssen. Ist das die Zukunft der Gaming-Setups in Wohnzimmern und Arbeitszimmern?

Penta Tandem: neue Panel-Technologie von Samsung Display

Am selben Tag kündigte Samsung Display die Branding-Bezeichnung „QD-OLED Penta Tandem“ an. Die Technologie setzt auf eine fünflagige Struktur in der blauen Emissionsschicht, um Energieeffizienz deutlich zu verbessern und die Lebensdauer der Panels zu verlängern. Erste Berechnungen sprechen von 1,3-mal besserer Energieeffizienz gegenüber Vier-Lagen-Konzepten sowie einer doppelt längeren Betriebsdauer.

MSI bestätigte am 13. Februar, dass das Unternehmen die Penta-Tandem-Technologie in 2026 in seine Produktpalette aufnehmen will. Damit dürfte eine neue Generation heller, langlebiger und stromsparender OLED-/QD-OLED-Monitore bald auch in Gaming-Setups Einzug halten. Könnte das der entscheidende Schritt sein, um Burn-in-Risiken und Langzeitbelastungen zu reduzieren?

Markt-Update: CES-Neuheiten von Gigabyte, ViewSonic und AOC

Auf der CES im Januar 2026 präsentierten Gigabyte neue OLED-Modelle: das MO34WQC36 (34 Zoll, 360 Hz) sowie das MO32U24 (32 Zoll, 4K, 240 Hz). Gigabyte setzte zudem auf HyperNits-Technologie, eine Algorithmus-Lösung, die HDR-Helligkeit um bis zu 30 Prozent erhöhen soll, ohne Detail in den Lichthöhen zu verlieren.

ViewSonic erweiterte sein Portfolio im Januar mit zwei 27-Zoll-Modellen: dem VX2738-2K-OLED mit QHD-Auflösung und 240 Hz sowie einer Reaktionszeit von 0,03 ms. Der VX2730D-4K bietet zudem einen Dual-Modus, der native 4K bei 144 Hz oder 1080p bei 288 Hz ermöglicht.

AOC präsentierte den Q27G4ZDP/WS, einen 27-Zoller mit LGs WOLED-Technologie. Er erreicht HDR-Werte von bis zu 1.500 cd/m², eine Auflösung von 2560×1440, 280 Hz Bildfrequenz und 0,03 ms Reaktionszeit.

Für deutsche Nutzer bedeutet das: Das Display-Segment zieht sich weiter in Richtung All-in-One-Lösungen, während gleichzeitig die Panel-Technik selbst deutlich langlebiger und heller wird. Welche Monitore könnte man in deutschen Gaming-Rooms bald besonders oft sehen?

Ausblick: Zwei Entwicklungspfad in der Monitorwelt 2026

Die Branche verfolgt aktuell zwei gleichzeitige Entwicklungen: Einerseits die Verschmelzung von Gaming-Display-Technik mit Smart-Entertainment, andererseits die frontale Weiterentwicklung der Panel-Technologie selbst. Die neuen QD-OLED-/WOLED-Varianten und der Penta Tandem-Ansatz könnten 2026 den Maßstab für Helligkeit, Haltbarkeit und Energieeffizienz setzen. Für deutsche Gamingeraults heißt das: Mehr Flexibilität, mehr Bildqualität – und potenziell weniger Umrüstaufwand, weil Smart-Funktionen unmittelbar im Panel landen. Bleibt die Frage: Wird diese Kombination aus Leistung und Unterhaltung zum Standard oder bleibt sie ein Trend-spezifisches Nischenprodukt?