ASUS-UEFI: F6 aktiviert den Modus, F10 speichert die Änderungen

Die Anleitung erläutert BIOS-Zugang, UEFI-Konfiguration und Diagnosefunktionen für ASUS-Systeme sowie Einstellungen für ältere Betriebssysteme.

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Technische Experten haben aktualisierte Anleitungen bereitgestellt, die die grundlegenden Schritte zum Zugriff auf das UEFI-BIOS auf ASUS-Hardware sowie dessen Konfiguration zur Leistungsoptimierung zusammenfassen. Die Dokumentationen richten sich an Anwender und Administratoren, die Systemeinstellungen anpassen, Startprobleme beheben oder ältere Betriebssysteme einrichten möchten.

Tastenkombinationen und Voraussetzungen für den Systemzugriff

Der Aufruf des BIOS erfolgt bei ASUS-Systemen im Regelfall durch das Betätigen der Taste F2 unmittelbar während des Systemstarts. Bei Hauptplatinen der Modellreihen B150 und B250 steht alternativ neben F2 auch die Taste DEL zur Verfügung.

Um den Zugriff über die F2-Taste zuverlässig zu gewährleisten, muss die Funktion für den Schnellstart in den Energieoptionen des Betriebssystems deaktiviert werden. Andernfalls überspringen moderne Systeme häufig das Zeitfenster zur Tastenabfrage beim Bootvorgang.

Aktivierung des UEFI-Modus und grundlegende Boot-Einstellungen

Gegenüber der traditionellen BIOS-Schnittstelle zeichnet sich UEFI durch schnellere Startzeiten und eine verbesserte Unterstützung aktueller Hardwarekomponenten aus. Die Aktivierung des UEFI-Modus erfolgt im Boot-Menü über die Taste F6. Sämtliche Änderungen an den Parametern werden anschließend mit der Taste F10 dauerhaft gespeichert.

Innerhalb der modernen UEFI-Oberfläche lässt sich die Priorität der Startlaufwerke benutzerfreundlich festlegen: Die Boot-Reihenfolge kann direkt per Drag-and-Drop der entsprechenden Symbole verschoben werden.

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Für Anpassungen an den Schnittstellen steht der Pfad über den Menüpunkt für erweiterte Einstellungen zur USB-Konfiguration bereit. Soll das System auf den Werkszustand zurückgesetzt werden, lässt sich dies über das Laden der optimierten Standardwerte veranlassen.

Legacy-Kompatibilität und Speicherverwaltung

Für spezielle Konfigurationen, etwa die Installation von Windows 7 auf für Windows 10 vorgesehenen Geräten, ist in der Regel der Wechsel in den Legacy-Modus sowie eine Konvertierung des Datenträgers vom GPT- in den MBR-Partitionsstil erforderlich. In solchen Szenarien wird im UEFI-BIOS die Option zur sicheren Startkontrolle deaktiviert und die CSM-Unterstützung aktiviert, gefolgt von der Bestätigung mittels F10.

Hinsichtlich der Hardwarekapazitäten unterstützen Hauptplatinen der Serie B150 beispielsweise DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Taktfrequenz von 2133 MHz bis zu einer Gesamtkapazität von maximal 64 GB. Für Aktualisierungen der Firmware empfehlen Experten den Einsatz bootfähiger USB-Medien oder CDs.

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Diagnose und Fehlerbehebung am Beispiel älterer Systemplatinen

Zur Fehleranalyse bei Systemstarts bieten bestimmte Hauptplatinen wie das Modell ASUS Z97-A integrierte Diagnosewerkzeuge. Sogenannte Q-LEDs für Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Boot-Geräte visualisieren dort den aktuellen Status der Selbstprüfung beim Einschalten. Leuchtet die Speicher-LED dauerhaft auf, deutet dies auf Speicherprobleme hin; in diesem Fall wird ein Funktionstest im Steckplatz DIMM_A2 empfohlen.

Für das ASUS Z97-A steht zudem eine Flashback-Funktion zur Verfügung, um die CPU-Kompatibilität bei Bedarf anzupassen. Ein manueller CMOS-Reset lässt sich bei diesem Modell durch das Kurzschließen der Pins zwei und drei an der CLRTC-Steckbrücke für eine Dauer von fünf bis zehn Sekunden durchführen.