ASUS Z390-Mainboards: BIOS 2203 schließt Sicherheitslücke

Aktualisierte BIOS-Versionen sichern betroffene Z390- und Workstation-Platinen ab; weitere Treiber und SteamOS-Korrekturen ergänzen die Updates.

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Der Hardware-Hersteller ASUS hat eine Reihe von BIOS-Aktualisierungen bereitgestellt, um eine lokale Sicherheitslücke in älteren Mainboard-Modellen zu schließen. Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-93495 weist einen Schweregrad von 7,0 auf und betrifft primär Systeme, die mit Intel-Prozessoren der 8. und 9. Generation betrieben werden.

Laut vorliegenden Berichten ermöglicht die Lücke einem Angreifer mit physischem Zugriff auf die Hardware, über ein speziell präpariertes Gerät beliebige Inhalte im Systemspeicher zu lesen oder zu beschreiben.

Betroffene Modelle und notwendige BIOS-Versionen

Die Sicherheitslücke betrifft eine breite Palette an ASUS-Mainboards der Z390-Serie sowie Workstation-Platinen. Das Unternehmen empfiehlt betroffenen Anwendern dringend die Durchführung eines Updates auf die nun bereitgestellten stabilen Versionen.

Für eine Vielzahl von Modellen, darunter das PRIME Z390-A, PRIME Z390-A/H10 sowie diverse Varianten der ROG MAXIMUS XI-Reihe (HERO, FORMULA, CODE, EXTREME, APEX und GENE), wurde die BIOS-Version 2203 als fehlerbereinigte Fassung veröffentlicht.

Zuvor galten alle Versionen bis einschließlich 2101 als anfällig. Ebenfalls abgedeckt werden die Modelle ROG STRIX Z390-E/F GAMING und das Pro WS C246-ACE. Für das Modell WS Z390 PRO wurde separat die Fix-Version 1502 bereitgestellt, welche die bisherigen Versionen bis 1401 ablöst.

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Ergänzende Treiber-Aktualisierungen und Produktpflege

Neben den sicherheitsrelevanten Patches für die Z390-Plattform wurden in Datenbanken weitere Aktualisierungen für teils deutlich ältere Hardware-Generationen verzeichnet. So ist für das Mainboard ASUS Z97-K ein BIOS mit der Versionsnummer 2502 gelistet, welches die Kompatibilität mit bestimmten CPU-Lüftern verbessern soll. Die Datei weist eine Größe von 5,4 MB auf.

Zudem wurden verschiedene Treiber-Pakete für ältere Betriebssysteme und Chipsätze dokumentiert. Dazu gehört ein Intel-Chipsatztreiber für das ASUS Maximus IV GENE-Z, der Unterstützung für Windows XP, Vista und Windows 7 bietet. Für das ASUS ROG Crosshair VII Hero auf Basis des AM4-Sockels wurde zudem ein neuer AMD-RAIDXpert2-Treiber mit einer Dateigröße von 100,7 MB verzeichnet.

Auch für Plattformen wie das Maximus V Extreme (Intel Z77) und das Rampage V Extreme (Intel X99) finden sich aktuelle Listungen für Smart-Connect-Technologien beziehungsweise Broadcom-WLAN-Treiber, die teilweise noch ältere Windows-Versionen unterstützen.

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Ausblick auf neue Hardware und Software-Optimierungen

Während ASUS die Bestandspflege für ältere Systeme vorantreibt, stehen auch neue Plattformen im Fokus. In aktuellen Testberichten wurde das AM5-Mainboard ASUS ROG Strix B850-A Gaming WiFi7 Neo untersucht.

Das Modell verfügt über eine 14+2+2-Phasen-Stromversorgung mit 80-A-Stufen und unterstützt DDR5-Speicher mit Geschwindigkeiten von über 8400 MT/s im Overclocking-Betrieb. Zur Ausstattung gehören zudem PCIe 5.0, Wi-Fi 7 sowie 5-Gb-Ethernet. Der Preis für das in Weiß gehaltene Board wurde in Testberichten mit RM 1.450 angegeben.

Gleichzeitig gibt es Entwicklungen bei der Software-Unterstützung durch Drittanbieter. Valve hat eine Beta-Version von SteamOS (3.9.2) veröffentlicht, die speziell für Handheld-Geräte konzipiert ist. Dieses Update behebt unter anderem Probleme mit zu hohen Lüfterdrehzahlen bei bestimmten ASUS-Geräten.

Darüber hinaus wurden Korrekturen für WLAN- und Anzeige-Probleme implementiert, die insbesondere Geräte mit Intel-Panther-Lake-Architektur betrafen und dort den Start von Titeln wie Elden Ring wieder ermöglichen.