Auf der IFA 2026 hat Xgimi mit der Aura-3-Serie nach eigenen Angaben die weltweit ersten Ultra-Short-Throw-Projektoren mit 4K-Auflösung und 120-Hertz-Bildwiederholrate vorgestellt. Die Serie besteht aus den Modellen Aura 3 Max und Aura 3 Pro und richtet sich sowohl an Heimkino- als auch an Gaming-Nutzer.
Technische Eckdaten der Aura-3-Serie
Das Topmodell Aura 3 Max liefert laut Hersteller 5.700 ISO-Lumen Helligkeit und einen Kontrastwert von 8.000:1. Ein 120-Zoll-Bild lässt sich dabei bereits aus einem Abstand von 8 Zoll zur Projektionsfläche erzeugen – ein Wert, der die kompakte Bauweise der Ultra-Short-Throw-Technik unterstreicht. Das kleinere Modell Aura 3 Pro kommt auf 4.100 ISO-Lumen und 7.000:1 Kontrast.
Beide Geräte setzen auf RGB-Triple-Laser-Technik und decken laut Angaben 110 Prozent des BT.2020-Farbraums ab. Für Gaming-Anwendungen nennt Xgimi einen Input-Lag von nur 1 Millisekunde sowie Unterstützung für Variable Refresh Rate (VRR), Auto Low Latency Mode (ALLM) und FreeSync Premium. Damit positioniert sich die Serie explizit auch als Alternative zu klassischen Gaming-Monitoren oder -Fernsehern. Zudem sind die Aura-3-Modelle nach Herstellerangaben die ersten 4K-120-Hz-UST-Projektoren mit integriertem Google TV.
Finanzierung über Kickstarter geplant
Statt eines klassischen Marktstarts will Xgimi die neue Serie über eine Kickstarter-Kampagne einführen, die ab dem 20. Oktober 2026 laufen soll. Für den Aura 3 Max ist dort ein Einstiegspreis von 2.399 US-Dollar vorgesehen, der Aura 3 Pro soll ab 2.199 US-Dollar erhältlich sein.
In Europa werden abweichende Kickstarter-Preise genannt: Der Pro startet demnach bei 1.892 Euro, der Max bei 2.064 Euro. Der Versand der Geräte an Unterstützer der Kampagne ist für Dezember 2026 geplant.
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Konkurrenz durch AWOL Vision
Auch AWOL Vision hat auf der IFA 2026 einen neuen Ultra-Short-Throw-Projektor präsentiert: den LuxVision, nach Herstellerangaben der erste 4K-120-Hz-UST-Projektor mit optischem Lens-Shift. Das Gerät bietet 6.000 ISO-Lumen Helligkeit, ebenfalls RGB-Triple-Laser-Technik und deckt 110 Prozent des Rec.2020-Farbraums ab.
Der Input-Lag liegt bei 1 Millisekunde, ausgestattet ist der LuxVision mit drei HDMI-2.1-Anschlüssen sowie einem DisplayPort-Eingang. Ein 120-Zoll-Bild erzeugt das Gerät aus einem Abstand von 7,5 Zoll und unterstützt zusätzlich Dolby Vision Gaming.
Beim Preis gibt es abweichende Angaben: Während ein Bericht 5.999 US-Dollar beziehungsweise 5.999 Euro und 4.999 britische Pfund nennt, beziffert eine andere Quelle den US-Preis auf 6.499 US-Dollar. Der Marktstart wird für Oktober 2026 erwartet, die Vorbestellung für den LuxVision hat AWOL Vision bereits gestartet.
Wettbewerb um die Gaming-Zielgruppe
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Mit beiden Produktankündigungen verschärft sich der Wettbewerb im Segment der Ultra-Short-Throw-Projektoren, das bislang vor allem durch Heimkino-Anwendungen geprägt war.
Durch die Kombination aus 4K-Auflösung, 120-Hertz-Bildwiederholrate und niedriger Latenz positionieren sich sowohl Xgimi als auch AWOL Vision nun gezielt auch als Ausweichoption für Gaming-Setups, in denen große Bilddiagonalen gefragt sind, ohne dass klassische Fernseher oder Monitore zum Einsatz kommen müssen.

