Die Zukunft der Mobilität nimmt konkrete Formen an. Weltweit treiben neue Partnerschaften, Regulierungen und Geschäftsmodelle die autonome Fortbewegung voran. Die Branche verlässt das Labor und stellt sich den praktischen Herausforderungen auf Straßen und in Logistikzentren.
Logistik-Branche setzt auf autonome Lkw
Die wirtschaftlich vielversprechendsten Fortschritte meldet derzeit der autonome Güterverkehr. In den USA hat der Software-Anbieter McLeod seine Systeme LoadMaster und PowerBroker mit der Technologie von Aurora Innovation verknüpft. Speditionen können nun autonome Fahrten direkt in ihrer bestehenden Software buchen und verfolgen. Diese Integration in etablierte Arbeitsabläufe gilt als Schlüssel für den kommerziellen Durchbruch.
Parallel startet in Japan eine neue Allianz. Das Unternehmen PlusAI und der lokale Partner T2 wollen Level-4-Laster für den Hub-to-Hub-Verkehr entwickeln. Ziel ist es, den akuten Fahrermangel zu lindern und die steigende Nachfrage zu bedienen. Für viele Analysten ist der Fernverkehr die naheliegendste Profitquelle der gesamten Autonomie-Branche.
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Neue Hardware und Millionen-Investitionen
Auch bei der Fahrzeughardware gibt es Neuigkeiten. Der schwedische Sicherheitsexperte Autoliv und der US-Hersteller Tensor präsentierten das erste einklappbare Lenkrad für Serienfahrzeuge. Bei aktiviertem Level-4-Modus verschwindet es im Armaturenbrett und schafft Platz in einem fahrerlosen Innenraum. Die Technologie soll im Tensor Robocar verbaut werden, dessen Produktion für die zweite Hälfte 2026 geplant ist.
Hinter solchen Projekten stehen massive Finanzspritzen. Tensor Auto Inc. plant eine Kapitalerhöhung in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Dies könnte den Weg für einen Börsengang noch 2026 ebnen – ein Zeichen wachsenden Investorvertrauens in Unternehmen mit konkreten Produktionsplänen.
Politik schafft die rechtlichen Grundlagen
Während die Technologie reift, zieht die Politik nach. In den USA berät ein Kongressausschuss über den „SELF DRIVE Act 2026“. Das Gesetz soll erstmals die SAE-Autonomiestufen 3 bis 5 gesetzlich verankern. Hersteller müssten detaillierte Sicherheitsnachweise vorlegen, bevor sie ihre Systeme auf den Markt bringen.
Auf Bundesstaaten-Ebene könnte New York einen neuen Markt eröffnen. Gouverneurin Kathy Hochul schlug ein Pilotprogramm für kommerzielle Robotaxis vor. Außerhalb von New York City könnten so Anbieter wie Waymo Fuß fassen – wenn sie strenge Sicherheitsauflagen erfüllen.
Robotaxis zwischen Alltagshürden und neuen Apps
Im Personentransport zeigt sich die ganze Bandbreite der Herausforderungen. In China senkt WeRide die Nutzungshürde deutlich: Der Dienst „WeRide Go“ ist jetzt als Mini-Programm im Alleskönner WeChat verfügbar. Nutzer in Guangzhou und Peking müssen keine separate App mehr installieren.
In Austin, Texas, hingegen kämpft Waymo mit einem alltäglichen, aber kritischen Problem: Die Fahrzeuge überholten erneut Schulbusse mit ausgefahrenem Stopp-Schild. Trotz eines Software-Updates kam es zu neuen Vorfällen. Solche „Edge Cases“ sind entscheidend für die öffentliche Akzeptanz.
Eine strategische Kehrtwende kündigte Tesla für den US-Markt an. Ab Februar 2026 ist das „Full Self-Driving“-Paket nicht mehr käuflich, sondern nur noch für 99 Dollar monatlich im Abo erhältlich. Tesla folgt damit dem Branchentrend zu wiederkehrenden Einnahmequellen.
Die vielfältigen Entwicklungen der Woche zeigen: Die Ära des autonomen Fahrens beginnt nicht mit einem Paukenschlag, sondern mit dem Einzug in Software, Gesetzbücher und Logistikpläne. Der Weg zur flächendeckenden Autonomie ist noch lang, doch die Bausteine für die neue Mobilität werden sichtbar zusammengesetzt.
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