Azure Storage Explorer 1.41.1: Microsoft stärkt Kern und erweitert Funktionen

Microsofts Cloud-Verwaltungstool erhält mit Version 1.41.1 eine modernisierte .NET-Runtime, vollständige NFS-Freigaben-Funktionalität und verbesserte Azurite-Integration für Entwickler.

Microsoft hat ein wichtiges Update für sein Cloud-Verwaltungstool Azure Storage Explorer veröffentlicht. Version 1.41.1 bringt entscheidende Verbesserungen unter der Haube und festigt neue Funktionen für NFS-Dateifreigaben und die lokale Entwicklung. Das Update unterstreicht den Fokus auf Leistung und Sicherheit für Entwickler und IT-Profis in der Azure-Cloud.

Modernisierung des Kerns durch .NET-Update

Herzstück des Updates ist die Aktualisierung der mitgelieferten .NET-Laufzeitumgebung auf Version 8.0.24. Für Anwender ist diese Änderung zwar unsichtbar, doch sie ist entscheidend. Sie sorgt für mehr Stabilität, Sicherheit und Leistung bei der Interaktion mit Azure Storage-Diensten. Durch die Anbindung an die aktuellere .NET-Version profitiert das Tool von den neuesten Optimierungen und Sicherheitspatches. Diese fundamentale Modernisierung ist Teil von Microsofts Verpflichtung, die Software langfristig robust und kompatibel mit modernen Betriebssystemen zu halten.

Volle Unterstützung für NFS-Dateifreigaben

Die neue Version schließt die kürzlich eingeführte Unterstützung für NFS-Dateifreigaben (Network File System) ab. Das ist besonders für Unternehmen mit Linux-basierten Workloads und Premium File Storage-Konten relevant. Nutzer können nun umfassende Operationen direkt in der Storage Explorer-Oberfläche durchführen.

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Dazu zählen das Erstellen neuer NFS-Freigaben, das Kopieren und Einfügen zwischen verschiedenen Speicherkonten sowie die Verwaltung von Snapshots für Backups. Auch das Verschieben von Dateien und Ordnern zwischen verschiedenen NFS-Freigaben ist nun möglich. Diese Erweiterung vereinfacht Workflows, die zuvor oft Kommandozeilen-Tools oder komplexe Skripte erforderten, und macht die NFS-Funktionen von Azure damit deutlich zugänglicher.

Bessere Tools für die lokale Entwicklung mit Azurite

Das Update integriert zudem Verbesserungen für die Azurite-Container-Unterstützung. Azurite ist ein lokaler Emulator, der Azure Blob-, Queue- und Table-Speicherdienste nachbildet. Entwickler können damit ihre Anwendungen offline testen, ohne Kosten zu verursachen oder eine Live-Cloud-Verbindung zu benötigen.

Die verbesserte Unterstützung macht Storage Explorer zu einem noch mächtigeren Werkzeug für lokale Entwicklungszyklen. Sie optimiert den Prozess der Verbindung mit und Verwaltung von lokalen Speichercontainern und schafft so eine nahtlosere Erfahrung zwischen lokaler und Cloud-Umgebung. Für Entwickler cloud-nativer Anwendungen ist dies entscheidend, da es schnelle Iterationen und Tests vor dem Deployment in Azure ermöglicht.

Ausblick: Weitere Funktionen sind geplant

Dieses Release zeigt eine doppelte Strategie: Es stärkt das Fundament des Tools durch Framework-Updates und erweitert gleichzeitig den Funktionsumfang für fortgeschrittene Azure-Dienste. Die Release-Hinweise deuten an, dass die NFS-Unterstützung zwar nun vollständig ist, weitere plattformübergreifende Transfer-Fähigkeiten aber folgen sollen.

Geplant sind beispielsweise Datenübertragungen zwischen NFS- und SMB-Dateifreigaben oder zwischen NFS- und Blob-Speicher. Angesichts von Microsofts etabliertem Rhythmus von vier bis sechs Updates pro Jahr können Nutzer auch für 2026 mit weiteren Verbesserungen rechnen. Damit festigt Azure Storage Explorer weiter seine Rolle als unverzichtbares Werkzeug für das Datenmanagement in der Microsoft-Cloud.