Bangor Savings Bank warnt vor SMS-Phishing in Maine

Eine neue Betrugskampagne zielt mit gefälschten Bank-SMS auf Einwohner in Maine ab. Die Täter versuchen, sensible Kundendaten zu erlangen, indem sie eine offizielle Hotline vortäuschen.

Eine gefährliche SMS-Phishing-Kampagne zielt gezielt auf Einwohner des US-Bundesstaates Maine ab. Die Bangor Savings Bank warnt eindringlich vor den betrügerischen Texten, die vorgeben, von der Bank selbst zu stammen.

So funktioniert der Betrug

Empfänger erhalten eine Textnachricht mit einer vagen Sicherheits-„Warnung“. Diese fordert sie auf, eine in der Nachricht angegebene Telefonnummer anzurufen, um ein angebliches Problem zu klären. Die Nummer gehört jedoch zu den Betrügern. Am Telefon versuchen diese, an sensible Daten wie PINs, Kartennummern oder Passwörter zu gelangen. Die Bank betont: „Wir werden Sie niemals aktiv anrufen, schreiben oder mailen, um solche Details abzufragen.“

Die Täter setzen auf psychologischen Druck. Durch den erzeugten Alarm sollen Opfer vorschnell handeln, ohne die Nachricht zu hinterfragen. Diese Methode, Social Engineering genannt, umgeht klassische Sicherheitsvorkehrungen.

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Teil einer besorgniserregenden Trendwende

Der Vorfall ist kein Einzelfall. In Maine häufen sich digitalisierte Betrugsversuche. Erst kürzlich warnten Behörden vor SMS, die angebliche Sanktionen der Kraftfahrzeugbehörde androhen. Die Betrüger passen ihre Nachrichten immer gezielter regionalen Institutionen an, um glaubwürdiger zu wirken.

Cybersicherheitsexperten weisen darauf hin, dass schon das Anklicken eines Links in einer solchen Nachricht verheerend sein kann. Es installiert Schadsoftware oder signalisiert den Betrügern, dass die Handynummer aktiv ist.

Das sollten Betroffene jetzt tun

Die Bank gibt klare Handlungsempfehlungen:
* Löschen und blockieren: Erhaltene Betrugs-SMS sofort löschen und die Absendernummer blockieren.
* Nicht reagieren: Auf keinen Fall die angegebene Nummer anrufen oder Links anklicken.
* Direkt kontaktieren: Bei Unsicherheit die Bank über die offizielle Nummer von der Website oder der Karte kontaktieren.

Wer bereits Daten preisgegeben hat, muss sofort handeln. Kunden der Bangor Savings Bank wenden sich an ihre Filiale oder die offizielle Support-Line (1-877-226-4671). Betroffene anderer Institute sollten umgehend ihre eigene Bank informieren.

Die beste Verteidigung: Wachsame Verbraucher

Die Generalstaatsanwaltschaft von Maine rät zu gesunder Skepsis. Warnsignale sind unaufgeforderte Kontaktaufnahmen mit der Bitte um persönliche Daten oder die Aufforderung zu sofortigen Zahlungen.

Letztlich bleibt die aufgeklärte Öffentlichkeit die stärkste Waffe gegen Cyberkriminalität. Banken investieren zwar in Sicherheitstechnologien, doch die Betrugsmethoden werden ständig ausgefeilter. Der Fall in Maine zeigt: Im digitalen Zeitalter ist die Fähigkeit, echte von gefälschter Kommunikation zu unterscheiden, essenziell für den Schutz des eigenen Vermögens.

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