Der Spieleentwickler Game Freak hat am 2. August die offiziellen PC-Systemanforderungen für den kommenden Titel „Beast of Reincarnation“ veröffentlicht. Die Bekanntgabe erfolgt unmittelbar vor der für den 4. August geplanten Veröffentlichung des Spiels auf der PlayStation 5, den Xbox-Series-Konsolen sowie dem PC. Neben den technischen Spezifikationen wurden zudem Details zur Preisgestaltung, den Inhalten verschiedener Editionen sowie Informationen zum Spielumfang publik.
Gestaffelte Systemanforderungen für PC-Spieler
Für einen stabilen Betrieb unter minimalen Einstellungen nennt das Unternehmen Windows 10 oder Windows 11 in der 64-Bit-Version als Grundvoraussetzung. Hardwareseitig werden mindestens ein Intel i5-8400 oder ein AMD Ryzen 5 3600 in Kombination mit 16 GB Arbeitsspeicher benötigt. Als Grafikkarte wird eine NVIDIA GTX 1070 mit 8 GB oder eine AMD RX 580 mit 8 GB aufgeführt. Diese Konfiguration zielt laut Herstellerangaben auf eine Auflösung von 1080p bei niedrigen Details und 40 Bildern pro Sekunde ab, sofern Upscaling-Technologien wie DLSS oder FSR1 zum Einsatz kommen. Der Speicherbedarf wird mit 45 GB auf einer SSD angegeben.
Die empfohlenen Spezifikationen für eine flüssigere Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde bei mittleren Details in 1080p sehen einen Intel i7-12700K oder einen AMD Ryzen 7 5800X vor. Auch hier bleiben 16 GB Arbeitsspeicher der Standard. Bei der Grafiklösung werden eine NVIDIA RTX 3060 oder eine AMD RX 6700 XT mit jeweils 12 GB Videospeicher empfohlen, wobei hier DLSS oder FSR3 für die Ziel-Framerate vorgesehen sind. Das Spiel unterstützt DirectX 12 und bietet auf der PlayStation 5 einen speziellen Modus für die PS5 Pro an. Den Spielern stehen grundsätzlich zwei Grafikmodi, „Standard“ und „Cinematic“, zur Auswahl.
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Preisstruktur und Verfügbarkeit im Abonnement
Am 3. August wurden weitere Details zur Markteinführung bekannt. Die Standard-Edition von „Beast of Reincarnation“ wird zu einem Preis von 59,99 US-Dollar angeboten. Für die Deluxe-Edition veranschlagt das Unternehmen 79,99 US-Dollar. Diese umfasst zusätzliche digitale Inhalte, darunter Skins für die Charaktere Brown Shiba und Black Shiba sowie das „Big Dipper“-Schwert und einen Oni-Hut. Vorbesteller erhalten laut Berichten vom 3. August ebenfalls den Brown Shiba Skin sowie 30.000 Einheiten der Ingame-Währung Amber.
Für Abonnenten des Game Pass wird der Titel bereits am ersten Tag der Veröffentlichung ohne Zusatzkosten im Rahmen der Mitgliedschaft verfügbar sein. Auf dem globalen Markt zeigen sich bereits erste Preisvariationen bei verschiedenen Plattformen. So wird die Deluxe-Edition bei Drittanbietern teilweise für 53,06 US-Dollar geführt, während regionale Preise in Brasilien für die Standard-Version bei R$199,99 liegen.
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Spielumfang und Berichte über vorzeitige Veröffentlichungen
Der Umfang von „Beast of Reincarnation“ wird mit einer Spielzeit von etwa 30 Stunden beziffert, die sich über zehn Stufen erstreckt. Das Gameplay beinhaltet Nebenquests und ein System mit getrennten Fortschritten für die Charaktere Emma und Koo. Ein besonderes Merkmal ist das Kommandomenü von Koo, welches im Einsatz die Zeit verlangsamt. Zudem wurde ein Zuneigungsmesser implementiert. Auf eine Bestrafung der Spieler bei einem virtuellen Ableben wurde verzichtet.
Trotz der offiziellen Planung kursierten bereits am 1. August Meldungen, wonach eine PC-Version des Spiels vorzeitig geleakt und illegal zugänglich gemacht worden sei. In diesem Zusammenhang tauchten erste Leistungstests eines inoffiziellen Builds auf. Während ein Handheld-System wie das ROG Ally X bei 1080p und mittleren Einstellungen etwa 30 bis 40 Bilder pro Sekunde erreichte, erzielte eine Konfiguration mit einer RTX 5070 Ti und einem Ryzen 7 9800X3D bei maximalen Details in 4K-Auflösung Werte zwischen 70 und 80 Bildern pro Sekunde. Eine offizielle Stellungnahme von Game Freak zu diesen Vorfällen liegt bislang nicht vor. Zudem sind vereinzelt abweichende Spezifikationslisten im Umlauf, die jedoch nicht mit den offiziellen Daten vom 2. August übereinstimmen.

