Das Softwareunternehmen Benevity hat die Einführung einer neuen Anwendung namens „Benevity für Microsoft Teams“ bekannt gegeben. Mit diesem Schritt zielt der Anbieter von Lösungen für betriebliches soziales Engagement darauf ab, Spendenaktivitäten und ehrenamtliche Tätigkeiten unmittelbar in den digitalen Arbeitsalltag von Beschäftigten zu integrieren.
Die neue App ermöglicht es Nutzern, soziale Projekte direkt innerhalb der Kollaborationsplattform zu verwalten, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen.
Nahtlose Integration in den Arbeitsalltag
Die Neuentwicklung reagiert auf den Trend, soziale Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility, CSR) stärker in die bestehenden Arbeitsabläufe einzubinden. Mitarbeitende können über die Schnittstelle zu Microsoft Teams künftig ihre ehrenamtlichen Einsätze koordinieren und Spendenprozesse steuern.
Ziel dieser tiefen Integration ist es, die Hürden für die Teilnahme an Programmen für soziales Engagement zu senken, indem die entsprechenden Werkzeuge dort bereitgestellt werden, wo ein Großteil der täglichen Kommunikation und Zusammenarbeit stattfindet.
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Ein wesentlicher Bestandteil der Expansionsstrategie von Benevity ist zudem die Einbeziehung von Beschäftigten, die nicht an einem klassischen PC-Arbeitsplatz tätig sind. Wie das Unternehmen Anfang Oktober mitteilte, ist die Einführung eines speziellen QR-Code-Zugangs zur App geplant.
Diese Maßnahme soll es ermöglichen, weltweit rund 2,7 Milliarden sogenannte „deskless workers“ zu erreichen. Dabei handelt es sich um Arbeitnehmer in Branchen wie der Produktion, dem Einzelhandel oder der Logistik, die keinen festen Büroarbeitsplatz haben. Bisher waren diese Zielgruppen oft von digitalen CSR-Angeboten ausgeschlossen oder nur schwer erreichbar.
Niedrige Teilnahmequoten als Motivation für neue Tools
Die Notwendigkeit für zugänglichere Lösungen wird durch aktuelle Daten der Benevity Impact Labs untermauert. Analysen zur Beteiligung an betrieblichen Programmen für soziales Engagement zeigen, dass die Teilnahmequote derzeit in einem Korridor zwischen 10,8% und 13,6% liegt. Diese vergleichsweise niedrigen Werte verdeutlichen das Potenzial für Steigerungen, sofern der Zugang zu den Programmen vereinfacht wird.
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Die Integration in weit verbreitete Plattformen wie Microsoft Teams wird als ein entscheidender Hebel angesehen, um die Sichtbarkeit und die Interaktionsrate innerhalb der Belegschaften zu erhöhen.
Langfristige Bilanz und globale Reichweite
Benevity blickt bei der Vorstellung der neuen Lösung auf eine umfassende Entwicklung seit der Unternehmensgründung im Jahr 2008 zurück. In diesem Zeitraum hat die Plattform eine signifikante globale Reichweite aufgebaut. Nach Angaben des Unternehmens wurden seit der Gründung weltweit über 560.000 Non-Profit-Organisationen durch die über das System abgewickelten Aktivitäten unterstützt.
Die finanzielle Dimension der Plattformaktivitäten beläuft sich laut der historischen Bilanz auf insgesamt mehr als 36 Milliarden US-Dollar, die an wohltätige Organisationen geflossen sind.
Neben den finanziellen Transaktionen verweist der Anbieter auf die Mobilisierung von Menschen: Seit 2008 seien über 7,7 Millionen sogenannte „Changemaker“ aktiviert worden, die sich über die Plattform für soziale Belange engagieren. Mit der neuen Teams-Integration und dem Fokus auf mobil arbeitende Belegschaften beabsichtigt das Unternehmen, diese Zahlen in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

