BenQ hat in Seoul im Stadtteil Itaewon im Rahmen einer Veranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum der ScreenBar-Serie zwei neue Monitorleuchten vorgestellt: die ScreenBar Max und die iScreenBar. Beide Produkte sollen die bestehende Palette an Bildschirmleuchten des taiwanischen Herstellers erweitern und richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen.
ScreenBar Max für Dual-Monitor-Arbeitsplätze
Die ScreenBar Max ist für Arbeitsplätze mit zwei Monitoren konzipiert und erreicht eine maximale Beleuchtungsstärke von 1.400 Lux. Sie verfügt über einen Abschirmwinkel von 36 Grad sowie eine asymmetrische TriZone-Optik, die die Lichtverteilung auf größeren Arbeitsflächen steuern soll.
Laut BenQ beleuchtet die Leuchte eine Breite von 140 Zentimetern. Für das Design wurde die ScreenBar Max mit dem Red Dot Design Award 2026 ausgezeichnet. In Südkorea kostet das Modell 429.000 Won, umgerechnet rund 320 US-Dollar, in Europa liegt der Preis bei 269 Euro beziehungsweise 239 britischen Pfund.
iScreenBar zielt auf Apple-Nutzer
Die iScreenBar ist speziell auf den Apple iMac zugeschnitten und wird über eine magnetische Befestigung angebracht. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, gesteuert werden kann die Leuchte über eine eigene macOS-App. Sie erreicht eine maximale Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux.
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Auch dieses Modell wurde ausgezeichnet, und zwar gleich doppelt: mit dem iF Design Award 2026 und dem Red Dot Design Award 2026. In Südkorea kostet die iScreenBar 269.000 Won (rund 200 US-Dollar), in Europa 179 Euro beziehungsweise 149 britische Pfund.
Der Verkaufsstart der silbernen Farbvariante in Südkorea ist für den 9. September 2026 vorgesehen, die Farboptionen Grün und Blau sollen im November 2026 folgen.
Marktposition und Unternehmensstrategie
Die ScreenBar-Serie kommt laut BenQ seit ihrer Einführung im Jahr 2017 weltweit auf kumulierte Verkäufe von über 1,5 Millionen Einheiten. In Japan und Korea liegt der Marktanteil der Serie nach Unternehmensangaben bei über 50 Prozent. BenQ hält nach eigenen Angaben 45 oder mehr Patente allein für die ScreenBar-Reihe und insgesamt mehr als 100 Patente im Bereich Beleuchtung.
JC Pan, Managing Director von BenQ, verwies auf der Veranstaltung darauf, dass weltweit jährlich 120 Millionen Monitore verkauft würden, aber nur eine Million Monitorleuchten – eine Marktdurchdringung von unter einem Prozent. Ziel des Unternehmens sei es, auch die Augen der übrigen 99 Prozent der Nutzer zu schützen. Hintergrund ist laut BenQ, dass rund 70 Prozent der Computernutzer unter digitaler Augenbelastung leiden.
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Pan erläuterte zudem, dass BenQ auf Basis von Rückmeldungen aus dem koreanischen Markt bei der Halo 2 die maximale Helligkeit um 20 Prozent erhöht und die minimale Helligkeit auf ein Niveau von einem Prozent gesenkt habe. Einen Monitor mit integrierter Leuchte plant das Unternehmen laut Pan derzeit nicht, allerdings hat BenQ ein Patent für einen USB-C-Standardsockel registrieren lassen.
Neue Zubehörmarke für das Apple-Ökosystem
Im Umfeld der Produktvorstellung kündigte BenQ zudem die neue Zubehörmarke INFTYLAB an, die sich an Nutzer des Apple-Ökosystems richtet. Dazu zählen eine Schreibtischunterlage namens Flow Desk Mat mit den Maßen 800 mal 400 Millimeter und einer Dicke von 2,5 Millimetern, eine Maus namens M Mouse mit einem Gewicht von 85 Gramm, den Maßen 115 mal 72,5 mal 41,5 Millimeter sowie Anbindung über USB-C, Bluetooth oder 2,4-GHz-Funk mit einer Abtastrate von bis zu 1.000 Hertz, sowie ein Studio Arm für das Apple Studio Display, das XDR-Display und den 24-Zoll-iMac. Die Produkte der neuen Marke setzen laut BenQ auf ein minimalistisches Design ohne RGB-Beleuchtung.

