Mit der neuen MA-Serie bringt das Unternehmen gleich mehrere Monitore auf den Markt, die speziell auf das Apple-Ökosystem zugeschnitten sind. Das Flaggschiff MA320UG ist seit Anfang Juni 2026 weltweit erhältlich.
Technische Ausstattung auf Profi-Niveau
Der MA320UG ist ein 32-Zoll-4K-Monitor mit einer Auflösung von 3840×2160 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Das Nano-Gloss-Panel deckt 98 Prozent des DCI-P3-Farbraums und 99 Prozent des sRGB-Spektrums ab – ein entscheidender Vorteil für Fotografen, Videobearbeiter und Designer. Das Kontrastverhältnis liegt bei 2000:1, die Spitzenhelligkeit zwischen 450 und 500 Nits, je nach regionaler Konfiguration.
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Besonders clever: Die Anbindung an den Mac erfolgt über Thunderbolt 4. Der Anschluss ermöglicht Daisy-Chaining – also das Durchschleifen des Signals an weitere Geräte – und liefert bis zu 96 Watt Ladeleistung für angeschlossene Laptops. Ein weiterer Port stellt zusätzliche 15 Watt bereit.
Software, die sich wie ein Mac anfühlt
BenQ hat die Bedienung eng an die Mac-Umgebung angelehnt. Die Software Display Pilot 2 bringt Funktionen wie Brightness Sync und iKeyboard mit. Ersteres passt die Monitorhelligkeit automatisch an die des MacBooks an, letzteres erlaubt die Steuerung der Monitoreinstellungen direkt über die Tastatur oder Maus von Apple. Eine Smart-KVM-Funktion erlaubt zudem das Umschalten zwischen mehreren angeschlossenen Geräten – ideal für alle, die mit Mac und Windows-Rechner gleichzeitig arbeiten.
Preise und Verfügbarkeit
Der MA320UG kostet in den USA 829,99 Dollar, in Europa liegt der Preis bei 799 Euro. Wer noch mehr Pixeldichte sucht, greift zum MA270S: Das 27-Zoll-Modell bietet eine 5K-Auflösung (5120×2880) mit 99 Prozent P3-Farbraumabdeckung und positioniert sich damit als Alternative zu Apples eigenem Studio Display.
Der Markt für Mac-kompatible Monitore ist heiß umkämpft. Erst im Juni 2026 brachte Konkurrent MSI mit dem PRO MAX 271UPXW12G einen 27-Zoll-4K-QD-OLED-Monitor mit 120 Hertz und 98-Watt-USB-C-Ladefunktion auf den Markt. Gigabyte kündigte zudem den Aorus FM275K16P an – ein 27-Zoll-5K-Mini-LED-Modell, das im vierten Quartal 2026 erscheinen soll.
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BenQ setzt auch auf Bildung
Doch BenQ denkt nicht nur an Kreativbüros. Das Unternehmen drängt verstärkt in den Bildungssektor. Am 25. Juni 2026 soll in Indien das BenQ Board Pro RP05 auf den Markt kommen – ein interaktives Whiteboard für Schulen und Universitäten.
Das Display ist in Größen von 65 bis 86 Zoll erhältlich. Herzstück ist ein integrierter NPU mit 10 TOPS Rechenleistung, der generative KI-Aufgaben lokal und ohne Cloud-Anbindung erledigt. Das Board läuft auf Android 15 mit Google-EDLA-Zertifizierung, verfügt über 16 Gigabyte DDR5X-RAM und unterstützt 50 gleichzeitige Touch-Punkte. Der Einstiegspreis auf dem indischen Markt liegt bei umgerechnet rund 2.200 Euro. Ähnliche Lösungen plant BenQ auch für den Nahen Osten, darunter Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

