Betrüger verschicken gefälschte Strafzettel in Saskatchewan

Betrüger versenden täuschend authentische E-Mails im Namen einer kanadischen Behörde und kassieren mit erfundenen Bußgeldern Bankdaten ab.

Eine nuova Phishing-Welle erschüttert die kanadische Provinz Saskatchewan. Cyberkriminelle geben sich als offizielle Behörde aus und fordern mit täuschend echten E-Mails die Zahlung nicht existierender Bußgelder. Die örtliche Polizei warnt eindringlich vor dem Betrugsversuch, nachdem zahlreiche Bürger gemeldet haben, auf die Nachrichten hereingefallen zu sein.

So funktioniert der perfide Betrug

Die Betrüger setzen auf Druck und täuschende Authentizität. Die E-Mails imitieren den offiziellen Stil der Saskatchewan Fine Collection Branch und behaupten, der Empfänger schulde Geld für ein „Provincial Violation Ticket“. Eine Zahlungsfrist soll zu schnellem Handeln zwingen. Die Nachrichten enthalten gefälschte Ticketnummern, Beträge und sogar die korrekten Kontaktdaten der echten Behörde – ein genialer Schachzug, der Zweifel zerstreut.

Doch der entscheidende Link führt nicht zur Provinzverwaltung, sondern auf eine betrügerische Website. Dort werden Kreditkartendaten und Bankinformationen abgegriffen. „Die Kontaktdaten sind echt, aber das Ticket und der Zahlungslink sind komplett erfunden“, stellt die Saskatchewan RCMP klar.

Diese Alarmzeichen sollten Sie kennen

Wie erkennt man die Fälschung? Experten nennen mehrere Warnsignale:
* Absenderadresse: Oft falsch geschrieben oder mit generischer Domain (nicht .gov).
* Ansprache: Unpersönliche Begrüßungen wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ statt des eigenen Namens.
* Druckmittel: Drohungen mit zusätzlichen Strafen bei sofortiger Zahlung.
* Zahlungsweg: Echte Behörden fordern keine Zahlung über Links in E-Mails oder SMS.

Die wichtigste Regel: Klicken Sie niemals auf Links oder öffnen Sie Anhänge von unbekannten Absendern. Im Zweifelsfall sollte die E-Mail sofort gelöscht werden.

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So reagieren Behörden und Betroffene richtig

Die Polizei bittet darum, verdächtige E-Mails zu melden – und zwar bei der örtlichen Dienststelle und dem Canadian Anti-Fraud Centre. Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und Kontobewegungen genau prüfen. Für Hinweise steht die Saskatchewan RCMP unter 310-RCMP zur Verfügung. Anonyme Meldungen sind auch über Saskatchewan Crime Stoppers möglich.

Durch das Melden trägt die Öffentlichkeit dazu bei, die Verbreitung des Betrugs einzudämmen und andere zu schützen. Die Botschaft der Behörden ist eindeutig: Echte Verwarnungen oder Strafzettel werden in der Provinz niemals per E-Mail verschickt.