Eine neue Betrugswelle trifft Bankkunden in Thüringen. Kriminelle nutzen raffinierte Methoden, um an Kontodaten zu gelangen und Geld abzubuchen. Besonders im Fokus steht das Mobile Banking. Verbraucherschützer und Polizei warnen eindringlich vor den immer professionelleren Maschen.
Diese neuen Tricks sind besonders tückisch
Die Täter setzen auf psychologischen Druck und technische Raffinesse. Neben klassischem Phishing per E-Mail boomt das sogenannte Smishing – also Phishing per SMS. Eine besonders perfide Methode ist das „MFA Bombing“.
Dabei überschütten Betrüger ihre Opfer mit einer Flut von Bestätigungsanfragen für die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das Ziel: Die Kunden sollen aus Frust oder Verwirrung eine dieser Anfragen bestätigen und so eine Transaktion freigeben.
Andreas Behn von der Verbraucherzentrale Thüringen beobachtet zudem eine Zunahme betrügerischer Abbuchungen. „Oft sind es höhere zweistellige Beträge, die in schneller Folge abgebucht werden“, erklärt der Finanzexperte. So falle der Betrug nicht sofort auf.
Mobile Banking und Smishing sind auf dem Vormarsch — viele Betroffene merken unautorisierte Abbuchungen erst zu spät. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket zeigt in vier klaren Schritten, wie Sie Phishing-, Smishing- und MFA-Bombing-Attacken erkennen, verdächtige Anfragen richtig bewerten und sich vor unautorisierten Abbuchungen schützen. Mit praktischen Checklisten für den Notfall und konkreten Handlungsempfehlungen. Ideal für Bankkunden, die ihre Konten besser absichern wollen. Jetzt Anti-Phishing-Paket herunterladen
Ein Anruf, 90 Minuten, fünfstelliger Schaden
Wie brutal die Masche wirken kann, zeigt ein aktueller Fall aus Schlöben. Ein älteres Ehepaar erhielt einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters. In einem über 90-minütigen Telefonat überzeugte der Täter das Paar, dass „unberechtigte Abbuchungen“ rückgängig gemacht werden müssten.
Durch geschickte Manipulation gab das Ehepaar sensible Daten preis. Die Konsequenz: Kriminelle überwiesen einen mittleren fünfstelligen Betrag von dem Konto. Der Fall zeigt die Eloquenz und den Druck, mit dem die Betrüger vorgehen.
So schützen Sie sich vor den Betrugsmaschen
Die Angriffe werden immer überzeugender. Künftig könnten Kriminelle sogar Künstliche Intelligenz nutzen, um Phishing-Mails und Anrufe noch echter wirken zu lassen. Verbraucherschützer geben daher klare Handlungsempfehlungen:
- Banken fragen niemals per E-Mail oder Telefon nach PIN, TAN oder Passwörtern. Solche Anfragen sind immer betrügerisch.
- Klicken Sie nie auf Links in verdächtigen Nachrichten. Rufen Sie Ihre Banking-Seite immer direkt im Browser auf oder nutzen Sie die offizielle App.
- Bei unerwarteten Kontaktaufnahmen: Ruhe bewahren. Legen Sie im Zweifel auf und rufen Sie Ihre Bank über eine vertrauenswürdige Nummer zurück.
- Schnell handeln bei Betrug: Informieren Sie umgehend Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Unautorisierte Lastschriften können bis zu 13 Monate rückgängig gemacht werden.
Die Gefahr ist real und bundesweit auf dem Vormarsch. Die beste Verteidigung ist eine gesunde Skepsis gegenüber unerwarteten Nachrichten von der eigenen Bank.
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