Mit dem Blackview SCM6 bringt der Hersteller ein besonders leichtes Modell für Vielreisende auf den Markt – und setzt damit auf maximale Mobilität.
Leichtbau als Trumpf
Das entscheidende Argument des Blackview SCM6 ist sein Gewicht. Mit rund 600 Gramm liegt das Gerät am unteren Ende der üblichen Spanne von 600 Gramm bis einem Kilogramm für diese Geräteklasse. Das macht den Monitor zum idealen Begleiter für alle, die auch unterwegs produktiv arbeiten müssen – ein Segment, das zunehmend umkämpfter wird.
Die aktuellen Standards für mobile Displays setzen auf moderne Anschlüsse und flüssige Bildwiederholraten. Üblich sind USB-C- und HDMI-Schnittstellen, Auflösungen von Full-HD bis 4K sowie Bildwiederholfrequenzen zwischen 60 und 144 Hertz. Der SCM6 tritt damit gegen Konkurrenten wie den ARZOPA Z1FC an – ein 16,1-Zoll-Modell mit 144 Hertz – oder das UPERFECT 18,4 Zoll 4K QLED für Nutzer, die mehr Bildschirmfläche benötigen.
Vielfalt der Formate
Der Markt für Zweitbildschirme wird zunehmend spezialisierter. Erst kürzlich wurden Details zum InnoView Dual-15,6-Zoll-Monitor bekannt, der über zwei vertikal gestapelte IPS-Panels verfügt. Das Gerät kostet umgerechnet rund 180 Euro und setzt auf vertikale Produktivität per USB-C-Anschluss.
Im Premium-Segment macht der Asus ZenScreen MQ16FC von sich reden. Das 16-Zoll-OLED-Display mit 1920 x 1200 Pixeln, einem Seitenverhältnis von 16:10 und 95 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung ist ab Juli 2026 erhältlich. Für rund 300 Euro in der EU bietet es eine Reaktionszeit von einer Millisekunde und USB-C-Durchschleusung.
Mobiles Arbeiten mit Zweitbildschirmen bietet viel Freiheit, birgt aber oft unterschätzte Sicherheitsrisiken außerhalb des Firmennetzwerks. Erfahren Sie in diesem kostenlosen E-Book, wie Sie Ihr Home-Office und mobiles Arbeiten rechtssicher sowie datenschutzkonform gestalten. Kostenlose Vorlagen und Checklisten für mobiles Arbeiten sichern
Ein Blick nach vorne: MSI kündigte auf der COMPUTEX 2026 den MPG OLED 322URDX36 an. Der 32-Zoll-4K-QD-OLED-Monitor bietet einen Triple-Mode, der zwischen 4K bei 360 Hertz und niedrigeren Auflösungen bei höheren Bildraten umschaltet. Die Markteinführung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Blackview baut Präsenz aus
Die Konzentration auf den SCM6 fällt mit Blackviews Bemühungen zusammen, den stationären Einzelhandel zu stärken. Erst Anfang der Woche eröffnete das Unternehmen seinen ersten offiziellen Markenstore in Ghana. Der Standort im Madina-Viertel der Hauptstadt Accra präsentiert das gesamte Ökosystem der Marke – von robusten Smartphones über Tablets und Laptops bis zu Wearables.
Vor Ort unterstützt Blackview die Expansion durch Partnerschaften. Eine Kooperation mit Yango Ghana soll Transportfahrer mit Hardware versorgen. Die regionale Wachstumsstrategie zielt darauf ab, den Zugang zu Kundendienst und Originalprodukten zu verbessern – ein Schritt weg von der reinen Online-Verteilung.
Wer flexibel von unterwegs arbeitet, sollte nicht nur auf die Hardware, sondern auch auf den Schutz sensibler Unternehmensdaten achten. Dieser Gratis-Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Strategien führender Unternehmen für sicheres mobiles Arbeiten. Bewährte Strategien und Vorlagen jetzt kostenlos herunterladen
Das große Ganze: Integration ins Hardware-Ökosystem
Der Nutzen portabler Monitore hängt zunehmend von den Fähigkeiten der angeschlossenen Laptops ab. Geräte wie das Samsung Galaxy Book6 Pro oder das MacBook Pro, das mittlerweile drei Thunderbolt-5-Anschlüsse unterstützt, treiben die Nachfrage nach hochbandbreiten externen Displays.
Die Branche bewegt sich in Richtung hybrider Lösungen. AOC etwa plant für August 2026 die Veröffentlichung zweier 34-Zoll-Ultrawide-Monitore mit 90-Watt-USB-C-Stromversorgung und integrierten KVM-Switches. Das schließt die Lücke zwischen mobilen und stationären Arbeitsplätzen weiter.


Hi, this is a comment.
To get started with moderating, editing, and deleting comments, please visit the Comments screen in the dashboard.
Commenter avatars come from Gravatar.