Blokada 6 stärkt Android-Schutz mit Cloud-Filtern

Die neue Version der Datenschutz-App setzt auf hybride Cloud-Architektur für systemweiten Schutz ohne Akku-Belastung und erweitert die Familien-Funktionen.

Blokada erweitert seine Datenschutz-Suite für Android mit Cloud-Filterung. Die neue Version 6 setzt verstärkt auf hybride Sicherheitsarchitekturen, um Tracker zu blockieren, ohne den Akku zu belasten. Parallel reift die „Blokada Family“-Funktion für die zentrale Gerätesicherung ganzer Haushalte.

Systemweiter Schutz ohne Akku-Frust

Die Kerninnovation von Blokada 6 liegt in der Cloud. Statt rechenintensive Filterprozesse lokal auf dem Smartphone auszuführen, lagert die App diese Aufgaben jetzt aus. Das Ergebnis: ein systemweiter Schutz, der auch in Apps und Spielen greift, aber kaum Akkuleistung frisst.

Wie funktioniert das? Die DNS-Anfragen des Geräts werden verschlüsselt an Blokadas Server geleitet. Dort filtert die Cloud Werbung und Tracker heraus, bevor sie das Smartphone überhaupt erreichen. Herkömmliche Ad-Blocker arbeiten dagegen lokal und belasten Arbeitsspeicher und Akku spürbar.

Für Nutzer bleibt die Bedienung simpel: Ein zentraler Schalter aktiviert den Schutz. Im Hintergrund arbeiten komplexe Blocklisten, deren Erfolg sich in detaillierten Aktivitätsprotokollen nachvollziehen lässt. Diese Transparenz ist in der undurchsichtigen Welt des Daten-Trackings selten.

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Familien-Schutz aus einer Hand

Ein weiterer Fokus liegt auf „Blokada Family“. Das Modul ist nun fest in das Sicherheits-Ökosystem integriert und bietet Eltern erweiterte Kontrolle.

Die Lösung geht über reine Inhaltsfilterung hinaus:
* Zentrale Verwaltung von DNS-Regeln für alle Familien-Geräte
* Schutz vor Malware, Phishing und nicht jugendfreien Inhalten
* Filterung auf Netzwerkebene, die sich nicht einfach deinstallieren lässt

Die Technik im Hintergrund verhindert Umgehungen. Kinder können die Sperren nicht einfach durch das Löschen einer App ausschalten, da die Filterregeln zentral gesteuert werden. Für Eltern wird so eine praktische „Set-and-Forget“-Lösung Realität.

Hybrid-Technologie: Das Beste aus zwei Welten

Technisch setzt Blokada auf eine clevere Kombination. Für die „Blokada Plus“-Dienste nutzt die App das moderne WireGuard-Protokoll, den aktuellen Goldstandard für VPNs.

Auf Android erstellt Blokada weiterhin eine lokale VPN-Schnittstelle. Diese ist notwendig, um den Datenverkehr ohne Root-Rechte überwachen zu können. Der Clou: Sie dient primär als Torwächter für DNS-Anfragen. Bei aktivierter Cloud-Filterung oder im Plus-Modus wird der Verkehr effizient getunnelt.

Diese Architektur bietet zwei Schutzebenen:
1. DNS-Schutz blockiert Tracker und Werbung.
2. Vollwertiges VPN verschleiert die IP-Adresse und verschlüsselt den gesamten Datenverkehr – ideal für öffentliche WLANs.

Nutzer können so je nach Situation zwischen reiner Tracker-Abwehr und maximaler Anonymisierung wechseln.

Warum Cloud-Filterung der nächste logische Schritt ist

Die Entwicklung von Blokada spiegelt einen Branchentrend wider. Durch die flächendeckende Verschlüsselung des Webverkehrs (HTTPS) und neue Standards wie DNS-over-HTTPS wird die Filterung für klassische Tools immer schwieriger.

Blokadas Ansatz, die Filterung in die Cloud zu verlagern, gilt als notwendige Evolution. Er ist flexibler als stationäre Lösungen wie Pi-hole und umfassender als reine Browser-Erweiterungen. Der Markt reagiert damit auf die aggressive Zunahme von In-App-Tracking, das für Nutzer oft unsichtbar bleibt.

Die Trennung zwischen der kostenlosen Lokalversion (Blokada 5) und der Cloud-basierten Abo-Lösung (Blokada 6) zeigt auch die wirtschaftliche Realität. Hochwertige, ständig aktualisierte Blocklisten und eine schnelle Server-Infrastruktur brauchen ein nachhaltiges Finanzierungsmodell.

Wohin geht die Reise?

Der Wettlauf zwischen Trackern und Blockern wird 2026 weitergehen. Die nächste Herausforderung: dynamisch generierte Werbedomains, die statische Blocklisten umgehen. Die Antwort darauf könnte künstliche Intelligenz sein.

Für Dienste wie Blokada wird die Fähigkeit entscheidend sein, neue Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen – ohne dass Nutzer manuell Updates durchführen müssen. Denkbar sind auch Privacy-Dashboards, die nicht nur anzeigen, was blockiert wurde, sondern auch, welche Daten ohne Schutz abgeflossen wären. Die aktuellen Erweiterungen sind somit die Basis für eine proaktivere Sicherheitsstrategie auf Android.

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