Boox Note X6: Onyx bringt E-Ink-Tablet mit 78% mehr Power

Onyx, Huion und iFlytek präsentieren neue KI-gestützte Zweckgeräte für Produktivität und Kreativität.

Hersteller wie Onyx, Huion und iFlytek setzen auf spezialisierte Geräte mit KI-Funktionen für Zeichnen, Multitasking und Echtzeit-Kommunikation. Die Entwicklungen zeigen einen klaren Trend: Weg vom Alleskönner, hin zum Zweckgerät mit künstlicher Intelligenz.

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Onyx Boox Note X6: E-Ink-Tablet mit Leistungssprung

Onyx bringt mit dem Boox Note X6 ein 10,3-Zoll-E-Ink-Tablet auf den Markt, das sich an professionelle Anwender richtet. Das Herzstück: ein Snapdragon 6690-Prozessor, der im Vergleich zu Vorgängermodellen eine Leistungssteigerung von 78 Prozent liefern soll. Das Gerät läuft auf Android 16 und bietet 128 Gigabyte internen Speicher, erweiterbar auf bis zu zwei Terabyte per microSD-Karte.

Die Produktivitätsfunktionen können sich sehen lassen: Split-Screen-Multitasking, ein KI-gestütztes Zusammenfassungstool und eine „Circle-to-Search“-Funktion sollen den Arbeitsalltag erleichtern. Dabei bleibt das Tablet mit 5,2 Millimetern Dicke und 365 Gramm Gewicht erstaunlich schlank und leicht. Ab dem 31. Mai ist das Boox Note X6 in China zum Preis von umgerechnet rund 420 Euro erhältlich.

Huion Note E: Digitale Notizbücher für Kreative

Nur einen Tag später, am 29. Mai, kündigte Huion das Note E an – ein digitales Notizbuch mit 8,4-Zoll-IPS-Display und einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln. Angetrieben wird es von einem MediaTek Helio G99-Chipsatz, 6 Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher.

Das Besondere: Der PW510-Stift unterstützt 8.192 Druckstufen – ein Wort, der selbst ambitionierte Zeichner zufriedenstellen dürfte. Das Gerät läuft auf Android 15 und bietet eine integrierte Texterkennung (OCR) zur Umwandlung handschriftlicher Notizen in digitalen Text. Cloud-Backups und ein Fingerabdrucksensor runden das Paket ab. Der 4500-mAh-Akku lässt sich mit 18 Watt laden.

iFlytek-Datenbrille: 122 Sprachen in Echtzeit

Auf der BEYOND Expo in Macau präsentierte iFlytek am 28. Mai eine KI-Datenbrille, die gerade einmal 40 Gramm wiegt. Ihr Hauptfeature: Echtzeit-Übersetzung für 122 Sprachen. Der integrierte „GlassClaw“-KI-Agent kann Meetings transkribieren, E-Mails entwerfen und als intelligenter Teleprompter fungieren.

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Besonders raffiniert: Die Brille erkennt Lippenbewegungen durch spezielle Geräuscherkennung. Das macht sie auch in lauten Umgebungen nutzbar. Vorbestellungen für das Gerät zum Preis von umgerechnet rund 550 Euro starten am 15. Juni.

Bildung und Design: Zwei weitere Marktbewegungen

Im Bildungssegment launchte itel am 29. Mai das VistaTab 11 in Indonesien. Das 11-Zoll-Tablet setzt auf 4G-LTE-Konnektivität und 12 Gigabyte erweiterten RAM. Ein KI-Lernzentrum und ein spezieller Kindermodus sollen den Einsatz im Unterricht erleichtern.

Und auch in der Designwelt tut sich etwas: Figma kündigte am 28. Mai „Figma Make“ an. Die neue Funktion integriert einen KI-Assistenten für bidirektionale Code-Integration. Designer können künftig Git-Repositories importieren und visuelle Änderungen direkt als GitHub-Pull-Requests einspielen. Das bringt Design-Workflows und CI/CD-Pipelines näher zusammen – ein Schritt, den viele Entwicklerteams begrüßen dürften.