OpenAI erweitert die Modellpalette seiner autonomen Agenten ChatGPT Dots um die Modelle GPT-6 Astra und GPT-6.1 Terra. Wie Thibault Sottiaux aus dem Entwicklerteam für Codex und ChatGPT am 2. November auf der Plattform X ankündigte, plant das Unternehmen zudem die Einbindung weiterer Modelle. Das Modell GPT-6.1 Terra steht dabei nicht ganz am Anfang: Es ist bereits seit dem 26. Oktober in den Angeboten ChatGPT Work und Codex im Einsatz.
Dynamische Aufgabenteilung und optimierte Effizienz
Nach Angaben von Sottiaux agiert GPT-6.1 Terra schneller als bisherige Varianten, verfügt über eine freundlichere Persönlichkeit und soll die Dots einer breiteren Nutzerschaft zugänglich machen. Berichten zufolge arbeitet das Modell zudem kostengünstiger, was die Hürden für den laufenden Betrieb senkt. Zudem sollen bald auch Nutzer des Abonnements ChatGPT Plus Zugriff auf die Dots erhalten.
Technisch setzen die Dots auf ein dynamisches Modellmanagement: Sie wählen je nach Anforderung automatisch das am besten geeignete Modell aus und können dieses innerhalb eines laufenden Arbeitsschritts wechseln. Die Agenten sind in der Lage, mehrere Modelle für eine einzelne Anfrage zu kombinieren und unterschiedliche Teilaufgaben an separate Modelle zu delegieren. Anwender müssen dabei lediglich das gewünschte Endziel definieren.
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Offene Spezifikationen und Ausblick
Ein offizieller Starttermin sowie Preise für die Modellerweiterung stehen bislang nicht fest; laut Sottiaux werde an der Umsetzung gearbeitet. Genaue Spezifikationen und detaillierte Unterschiede zwischen den Modellen hat OpenAI noch nicht veröffentlicht.
Ebenso fehlen bisher unabhängige Messwerte zu Ausführungsgeschwindigkeit, Betriebskosten und Genauigkeit sowie Angaben dazu, ob Nutzer die automatische Modellwahl künftig manuell übersteuern können. Mit einer Anspielung auf ein besonders gewichtiges Modell deutete Sottiaux zudem spekulativ ein künftiges GPT-6.2 Astra an.
Hintergrund zu den Dots-Agenten
OpenAI hatte die Dots auf dem DevDay 2026 als Agenten für mehrstufige Arbeitsabläufe vorgestellt. Der Start erfolgte am 29. September auf Basis von GPT-6 Astra, das dauerhaft Teil des Modellbestands bleibt.
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Die Agenten laufen eigenständig auf dedizierten Cloud-Rechnern und führen Arbeitsaufträge auch zwischen aktiven Dialogen fort. In den USA können Pro-Nutzer die Agenten über Kurznachrichtendienste wie Google Messages auf Android oder iMessage auf dem iPhone im Rahmen einer Testphase direkt kontaktieren.
Über Plugins greifen die Dots auf mehr als 4.000 Anwendungen zu. Sie treffen Teilentscheidungen selbstständig, halten bei wesentlichen Weichenstellungen jedoch Rücksprache mit den Anwendern. Bisher ist der Zugang Abonnenten von ChatGPT Pro ab 18 Jahren sowie Business-Premium-Kunden vorbehalten, wobei der erste Agent ohne Aufpreis enthalten ist.
Zum Start waren Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz ausgeschlossen. In Unternehmens-, Bildungs- und Gesundheitsumgebungen ist die Testfunktion standardmäßig deaktiviert und bedarf der Freischaltung durch Administratoren.

