ChatGPT for Teens: OpenAI schützt 13- bis 17-Jährige

Die c't bietet am 22. und 24. September ein Online-Seminar zu IT-Sicherheit für Laien an. Frühbucher sparen bis zum 25. August.

Die Fachzeitschrift c’t veranstaltet im kommenden Monat eine Online-Schulung, die sich gezielt an Privatanwender ohne tiefgehende technische Vorkenntnisse richtet. Unter dem Titel „IT-Security für Nicht-Nerds“ sollen grundlegende Sicherheitsmechanismen vermittelt werden, um die digitale Resilienz im Alltag zu stärken. Das Webinar ist für den 22. und 24. September 2026 jeweils in der Zeit von 16 bis 18 Uhr angesetzt.

Als Referent für das Programm wurde Keywan Tonekaboni gewonnen. Die Schulungsinhalte konzentrieren sich auf praxisnahe Themen wie die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung, das Erkennen von Phishing-Versuchen sowie die korrekte Durchführung von Backups.

Zudem sollen die Teilnehmer den sicheren Umgang mit Passwort-Managern und Virtual Private Networks (VPN) erlernen. Für Kurzentschlossene bietet der Veranstalter bis zum 25. August 2026 einen Frühbucherpreis in Höhe von 59 Euro an.

Zertifizierungen und lokale Hilfsangebote

Der Trend zu strukturierter Wissensvermittlung im digitalen Bereich spiegelt sich auch in anderen aktuellen Initiativen wider. So stellte das RBKI in Lübeck jüngst einen modularen KI-Kompetenznachweis vor. Dabei handelt es sich um eine Online-Schulung mit integrierten Wissenskontrollen, die Themen wie KI-Grundlagen, Datenschutz und Urheberrecht abdeckt.

Das Angebot orientiert sich an Artikel 4 der EU-KI-Verordnung und schließt mit einem PDF-Zertifikat ab, das über einen QR-Code verifiziert werden kann.

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Neben professionellen Zertifizierungen entstehen vermehrt lokale Unterstützungsformate. In Wolfach bietet die Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell ein neues kostenloses Angebot für Senioren an. Dabei werden die Teilnehmer schrittweise bei der Nutzung von Smartphones und Tablets unterstützt, um Berührungsängste mit der Technik abzubauen.

Neue Schutzplattformen und KI-Assistenten

Parallel zu den Bildungsinitiativen erweitern Technologieunternehmen ihr Portfolio an Sicherheitslösungen für Endkunden. Das Unternehmen MERENA, Inc. brachte mit MERENA+ einen KI-gestützten Sicherheitsberater für mobile Endgeräte auf den Markt.

Die Anwendung bietet ein zentrales Dashboard mit einem persönlichen Sicherheits-Score sowie Warnmeldungen in Echtzeit. Die monatlichen Kosten hierfür sollen unter dem Preis einer Tasse Kaffee liegen; eine spezielle Familienversion ist für das dritte Quartal geplant.

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Auch im Bereich der Netzsicherheit gibt es Neuerungen. Der Anbieter Comcast startete die Plattform Xfinity Shield, die sowohl digitale als auch physische Schutzfunktionen kombiniert.

Während ein grundlegender Schutz für Internetkunden kostenlos integriert ist, bietet eine kostenpflichtige Variante für 15 US-Dollar pro Monat erweiterten Funktionsumfang. Nach Angaben des Unternehmens werden über das System täglich rund 30 Millionen Bedrohungen blockiert.

Fokus auf Jugendschutz und KI-Sicherheit

Ein Schwerpunkt der aktuellen Entwicklungen liegt auf dem Schutz jüngerer Nutzergruppen. OpenAI kündigte die Einführung von „ChatGPT for Teens“ an, das speziell für 13- bis 17-Jährige konzipiert wurde. Die Anwendung aktiviert sich automatisch bei einer entsprechenden Alterserkennung.

Eltern erhalten dabei die Möglichkeit, Konten zu verknüpfen, Ruhezeiten festzulegen und Warnmeldungen bei potenziellen Risiken zu erhalten. Zudem umfasst die Version spezielle Lernmodi und Hausaufgaben-Erinnerungen. In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass OpenAI aktuell mit 852 Milliarden US-Dollar bewertet wird.

Mit TrendLife adressiert ein weiterer Anbieter Familien. Das neue System Kaleida fungiert als KI-Begleiter und bietet ab 16,50 Australischen Dollar pro Monat verschiedene Sicherheits- und Privatsphäre-Funktionen. Marktforscher verweisen in diesem Kontext auf Studien, wonach sich rund 56 Prozent der Eltern besorgt über die digitale Privatsphäre ihrer Kinder äußern.

Flankierend zu den Endkundenprodukten verschärfen Anbieter auch ihre internen Sicherheitsvorkehrungen bei der KI-Entwicklung. OpenAI setzt künftig auf eine automatisierte Überwachung während der Testphasen neuer Modelle, um verdächtige Aktivitäten innerhalb von 30 Minuten an menschliche Prüfer zu melden. Dieser zusätzliche Sicherheitsaufwand führt laut Branchenberichten zu einer Erhöhung des benötigten Rechenaufwands um etwa 20 Prozent.