Der am 9. Juli 2026 gestartete Dienst basiert auf der GPT-5.6-Modellfamilie und zielt gezielt auf die Erstellung und Verwaltung von Dokumenten, Tabellen und Websites ab.
Drei Modelle für unterschiedliche Anforderungen
Die neue ChatGPT-Work-Stufe nutzt drei Varianten des GPT-5.6-Modells: Sol, Terra und Luna. Das Spitzenmodell Sol kostet 4,70 Euro pro Million Input-Tokens und 28 Euro pro Million Output-Tokens. Die Leistungsdaten sprechen für sich: Sol ist bei agentenbasierten Programmieraufgaben 54 Prozent effizienter als seine Vorgänger und erreicht einen ExploitBench-Score von 73,5 Prozent.
Der ChatGPT-Work-Agent arbeitet vollständig autonom und kann mehrstufige Aufgaben über mehrere Stunden hinweg ausführen. Integriert ist er in gängige Büroanwendungen wie Microsoft 365, Google Drive, Slack und Notion. Eine neue Desktop-Anwendung für Windows und macOS, die ebenfalls am 9. Juli erschien, vereint die Funktionen von Chat, Codex und Work in einer einzigen Oberfläche. Die Anwendung bringt einen integrierten Browser mit und unterstützt mehr als 1.400 Plugins.
Tabellenkalkulationen im Fokus
Am heutigen Dienstag hat OpenAI seine Dokumentation aktualisiert und detailliert beschrieben, wie ChatGPT nun beim Erstellen, Aktualisieren und Analysieren von Tabellen in Excel und Google Sheets hilft. Der Work-Agent greift dabei auf lokale Dateien zu und nutzt einen Webbrowser, um Zellen zu befüllen oder komplexe Datenstrukturen zu generieren.
Für Nutzer, die Google Sheets direkt mit ChatGPT verbinden möchten, gibt es seit dem 13. Juli neue kostenlose Verbindungsmöglichkeiten. Bis zu drei Tabellen können ohne Kreditkarte verknüpft werden. Diese Workflows erlauben wöchentliche Tests gegen GPT-4os Websuche, um zitierte URLs zu extrahieren und Domain-Klassifikationen direkt in Sheets zu protokollieren.
ChatGPT Work startet am 9. Juli 2026 – mit drei Modellen (Sol, Terra, Luna) und Integration in Microsoft 365, Google Drive, Slack und Notion. Der Work-Agent erledigt mehrstufige Aufgaben über Stunden hinweg autonom. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie die Plattform Schritt für Schritt für Ihre Büroarbeit nutzen – inklusive kostenloser Google-Sheets-Verbindung und optimaler Eingabeaufforderungen. Praxis-Leitfaden ChatGPT Work jetzt sichern
Zur Unterstützung dieser neuen Fähigkeiten veröffentlichte OpenAI am 13. und 14. Juli einen umfassenden Leitfaden zur Eingabeaufforderung. Er empfiehlt, sich auf vier optionale Module zu konzentrieren: Ziele, Kontext, Ausgabeformat und Grenzen. Die Anleitung rät, das gewünschte Ergebnis vor den einzelnen Schritten zu nennen und für komplexe Aufgaben eher Einschränkungen als Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu verwenden.
Microsoft und Google ziehen nach
Der Wettbewerb um KI-gestützte Tabellenkalkulationen verschärft sich. Am 13. Juli gab Microsoft bekannt, dass GPT-5.6 zum Standardmodell für Microsoft 365 Copilot wird. Nitin Agrawal von Microsoft und Nikunj Handa von OpenAI bestätigten, dass das Modell in Word, Excel und PowerPoint integriert wird.
Auch Google treibt die Entwicklung voran. Der Gemini-Agent für Google Sheets kann mehrstufige Aktionen ausführen und Zellen über eine spezielle „Mit Gemini füllen“-Funktion befüllen. In der Alpha-Phase testet Google zudem „Sheets Canvas“, mit dem sich interaktive Anwendungen aus Tabellendaten erstellen lassen. Eine Umfrage vom August 2025 ergab, dass 89 Prozent der Nutzer mit diesen KI-Tools mindestens eine Stunde pro Woche sparen. Google verlangt derzeit 28 Euro pro Nutzer und Monat für den erweiterten KI-Zugang.
Infrastruktur und Sicherheit
Tabellenkalkulationen und Dokumente fressen wertvolle Zeit – ChatGPT Work automatisiert beides ab dem 9. Juli 2026. Der Work-Agent greift auf lokale Dateien zu, nutzt einen Webbrowser und befüllt Zellen in Excel und Google Sheets. Sparen Sie ab der ersten Woche Stunden – mit dem kostenlosen Leitfaden zu Einrichtung, Eingabeaufforderungen und Auto-Review. Jetzt Leitfaden anfordern
Mit der neuen Desktop-Anwendung kündigte OpenAI an, dass der Atlas-Browser bis zum 9. August 2026 eingestellt wird. Die 1,45 GB große Anwendung ersetzt die bisherigen Einzeltools und bietet „Computer Use“-Funktionen, mit denen die KI mit lokalen Anwendungen interagieren kann.
Für Unternehmen enthält ChatGPT Work eine neue Auto-Review-Funktion und Echtzeit-Überwachung zur Einhaltung von Governance-Standards. Diese Werkzeuge werden schrittweise für Pro-, Enterprise- und Education-Nutzer ausgerollt – die erste Phase startete am 12. Juli 2026.

