OpenAI hat die Nutzungskontingente für mehrere höherpreisige Abonnements deutlich heraufgesetzt. Bei den Tarifen ChatGPT Pro mit monatlichen Kosten von 100 US-Dollar, 200 US-Dollar und 500 US-Dollar sowie beim Tarif Business Premium verdoppelt das Unternehmen die Limits mit sofortiger Wirkung. Gleichzeitig zog der Entwickler eine zuvor geplante Leistungskürzung für die 200-US-Dollar-Stufe vollständig zurück.
Stornierte Einschränkungen für Vielnutzer
Die Ankündigung zur Anpassung der Kontingente erfolgte durch Thibault Sottiaux auf der Plattform X. Die Verdopplung greift umgehend und betrifft die Bereiche ChatGPT Work und Codex, die auf ein gemeinsames Kontingent zugreifen. Damit reagiert OpenAI auf vorherige Pläne: Eine zuvor angekündigte Halbierung der Limits im Tarif Pro 200, der unverändert bei 200 US-Dollar im Monat liegt, wird nicht umgesetzt.
Der ursprünglich vorgesehene Schritt, der bereits Ende September angekündigt worden war, sah vor, die Nutzung in ChatGPT Work und Codex von 20 auf 10 Zugriffe zu senken. Zudem sollte das Limit für GPT-6 Pro von 200 auf 100 Nachrichten pro Woche halbiert werden.
Dieser Schnitt ist nun hinfällig. Das GPT-6-Pro-Limit verbleibt somit bei 200 wöchentlichen Nachrichten ohne ein begrenzendes 5-Stunden-Fenster. Für Abonnenten von Pro 200 bleiben die Kontingente in Work und Codex stabil.
Differenzierung nach Preisstufen
Das Nutzungslimit für ChatGPT Work und Codex bemisst sich regulär an der 20-fachen Quote eines Standard-Plus-Abonnements. Nutzer des Tarifs für monatlich 500 US-Dollar behalten hingegen eine Quote, die der 25-fachen Plus-Nutzung entspricht. Der Modus Ultrafast bleibt weiterhin exklusiv Abonnenten des Pro-500-Plans vorbehalten.
OpenAI veröffentlicht zu den einzelnen Plänen keine konkreten absoluten Zahlen. Die regulären Plus-Abonnements sowie die kostenfreien Zugänge sind von den aktuellen Erhöhungen ausgeschlossen.
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Separate Kontingente für Dots-Assistenten
Unabhängig vom Standardkontingent bleiben die Begrenzungen für die Dots-Assistenten bestehen. Nach Angaben von OpenAI werden diese Limits künftig weiter ausgebaut. Konversationen über Dots zählen nicht zum allgemeinen ChatGPT-Limit, während Aufgaben über Work und Codex regulär auf das Kontingent angerechnet werden. Genaue Nutzungszahlen für die Dot-Interaktionen gibt OpenAI nicht an.
Zuvor hatte das Unternehmen Neuerungen für die Dots-Assistenten vorgestellt. Eine Messaging-Beta für Pro-Abonnenten in den USA ermöglicht direkte 1:1-Unterhaltungen via iMessage auf iPhones sowie per RCS auf Android-Geräten über Text, Bilddateien und Sprachnachrichten.
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Gruppenunterhaltungen, klassische Telefonate oder FaceTime werden nicht unterstützt; der Austausch von Freigaben erfolgt per Link innerhalb von ChatGPT.
Der Zugriff auf Dots steht volljährigen Nutzern der Pro-Tarife außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, des Vereinigten Königreichs und der Schweiz zur Verfügung. Weltweit erhalten zudem Kunden von Business Premium sowie Enterprise-Nutzer über eine Administrator-Freigabe Zugang zu dem Dienst.

