China-Beschaffung: Intel und AMD verlieren alle 10 Pakete an Heimchips

Chinesische Staatsstellen vergeben 2026 alle zehn Notebook-Pakete an fünf heimische Plattformen; die Höchstgebote steigen auf 8599 Yuan.

In der aktuellen Ausschreibungsrunde für tragbare Computer haben chinesische Staatsorgane eine weitreichende Entscheidung zugunsten der heimischen Halbleiterindustrie getroffen.

Erstmals entfallen alle zehn Beschaffungspakete für den Rahmenvertrag des kommenden Jahres ausschließlich auf inländische Chipplattformen. Die US-amerikanischen Branchenführer Intel und AMD, die in früheren Jahren fester Bestandteil der Lieferkette waren, erhielten in diesem Auswahlverfahren keinen Zuschlag mehr.

Die Ergebnisse wurden durch das chinesische Netzwerk für staatliche Beschaffung sowie Behörden des Zentralkomitees und des Nationalen Volkskongresses veröffentlicht.

Die Entscheidung betrifft die Rahmenvereinbarung für das Jahr 2026. In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass die zehn ausgeschriebenen Pakete vollständig von fünf chinesischen Chipplattformen übernommen werden. Dabei handelt es sich um die Anbieter Zhaoxin, Feiteng, Loongson, Haiguang und Kunpeng.

Umfang der Rahmenvereinbarung und beteiligte Akteure

Das aktuelle Beschaffungsverfahren zeichnet sich durch eine breite Streuung der Hardware-Komponenten aus. Insgesamt umfasst die Rahmenvereinbarung 141 verschiedene Produkte, die von 28 unterschiedlichen Zulieferern bereitgestellt werden. Die nun getroffene Übereinkunft hat eine Gültigkeit von einem Jahr.

Der Ausschluss der ausländischen Hersteller markiert eine Zäsur in der IT-Beschaffungsstrategie der zentralen Regierungs- und Parlamentsorgane. Während internationale Komponenten bisher oft als Standard galten, zeigt das aktuelle Ergebnis die forcierte Unabhängigkeit von ausländischer Technologie in sicherheitskritischen und administrativen Bereichen der chinesischen Staatsführung.

Details zur Preisgestaltung und den Plattformen

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Die jüngste Vergaberunde für Behörden-Notebooks zeigt, wie schnell sich eine Lieferkette verschieben kann: Alle zehn Pakete gingen an heimische Chipplattformen, Intel und AMD blieben erstmals außen vor. Wer seine eigene Hardware-Beschaffung absichern will, braucht jetzt einen klaren Fahrplan. Kostenlosen Beschaffungs-Report anfordern

Aus den vorliegenden Daten der Beschaffungsstellen geht hervor, dass sich die preislichen Rahmenbedingungen je nach Leistungsklasse der Computer deutlich unterscheiden. Bei den Paketen der sogenannten Kategorie 1 liegen die höchsten Gebote der erfolgreichen Bieter in einem engen Korridor zwischen 6995 Yuan und 6999 Yuan.

In der technologisch anspruchsvolleren Kategorie 2 weisen die Gebote der verschiedenen Plattformen eine größere Differenzierung auf. Für Systeme auf Basis der Zhaoxin-Plattform wurde ein Preis von 8400 Yuan verzeichnet, während Loongson-basierte Geräte mit 8198 Yuan den niedrigsten Wert in dieser Gruppe markieren.

Die Plattformen Feiteng und Haiguang liegen mit jeweils 8595 Yuan gleichauf. Das preisliche Spitzenfeld in dieser Kategorie wird von der Kunpeng-Plattform mit einem Gebot von 8599 Yuan angeführt.

Vergleich mit der vorangegangenen Beschaffungsperiode

Ein Rückblick auf das Vorjahr verdeutlicht den massiven Wandel innerhalb des Auswahlprozesses. Im August des vergangenen Jahres sah die Situation noch grundlegend anders aus. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Bekanntmachung insgesamt 14 Beschaffungspakete. In jenem Verfahren waren sowohl Intel als auch AMD noch mit jeweils zwei Paketen erfolgreich im Wettbewerb vertreten.

Neben dem Wechsel der Anbieterplattformen ist auch eine deutliche Steigerung der Budgetierung festzustellen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres bewegten sich die maximalen Gebote für die Pakete in einem Bereich von 6180 Yuan, 6450 Yuan, 6490 Yuan und 6650 Yuan.

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Die Höchstpreise in der aktuellen Vergaberunde liegen mit bis zu 8599 Yuan deutlich über dem Vorjahresniveau unter Beteiligung der US-Hersteller. Technologische Autonomie hat ihren Preis — auch in Ihrem Einkauf. Wie Sie steigende Beschaffungskosten und Anbieterrisiken sauber gegeneinander abwägen, zeigt dieser Leitfaden. Leitfaden zur Risiko-Abwägung sichern

Die aktuellen Höchstpreise von bis zu 8599 Yuan für rein inländische Lösungen liegen somit signifikant über dem Preisniveau, das im Jahr zuvor unter Beteiligung der US-Hersteller erzielt wurde.

Diese Entwicklung unterstreicht den Trend zur Etablierung nationaler IT-Standards, wobei die staatlichen Stellen offenbar bereit sind, für die technologische Autonomie höhere Anschaffungskosten in Kauf zu nehmen. Die Rahmenvereinbarung dient als Orientierung für die IT-Ausstattung zahlreicher Behörden unter der Verwaltung des Nationalen Volkskongresses und zentraler Regierungseinheiten.