Chip-Mangel trifft Apple: MacBooks und iPads ab sofort bis 300 Euro teurer

Apple hebt Preise für MacBooks und iPads um bis zu 300 Euro an. Grund ist die hohe Chip-Nachfrage durch KI-Rechenzentren.

Seit dem 27. Juni 2026 kosten MacBooks und iPads bis zu 300 Euro mehr. Grund ist die enorme Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren.

Preisschock für Verbraucher

Apple hat die Preise seiner MacBook- und iPad-Reihen kräftig angehoben. Die Kosten für MacBooks steigen um 100 bis 300 Euro, iPads werden 100 bis 200 Euro teurer. Auslöser ist eine massive Verknappung von Speicherchips. Branchenberichte zeigen: Künstliche Intelligenz boomt, und die Rechenzentren schlucken Unmengen an Komponenten. Die Folge sind Lieferengpässe, die nun auch die Endverbraucher spüren.

Die Ankündigung ließ die Apple-Aktie um 4,5 Prozent einbrechen. Analysten von IDC warnen: Der Preisdruck könnte sich ausweiten. „Selbst die kommenden iPhone-Pro-Modelle dürften bis zu 200 Euro teurer werden“, so die Experten. Die Kostenexplosion bei den Komponenten trifft offenbar die gesamte Produktpalette.

Weltweite Auswirkungen

Die Preissteigerungen sind global spürbar. In Südkorea startet das MacBook Air nun bei umgerechnet rund 1.500 Euro. Auch andere Hersteller ziehen nach: Samsung, LG, HP und Dell erhöhen ebenfalls die Preise. Der Wettbewerb reagiert auf die gleichen Engpässe in der Lieferkette.

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Rabattschlacht der Händler

Paradoxe Folge: Während Apple die Preise nach oben schraubt, bieten große Händler kräftige Rabatte auf Restbestände. Amazon senkte am 28. Juni den Preis für das 15-Zoll MacBook Air mit M5-Chip, 16 GB RAM und 1 TB SSD auf 1.350 Euro – ein Ersparnis von über 300 Euro gegenüber dem ursprünglichen Preis von 1.680 Euro.

Best Buy startete am 29. Juni eine Verkaufsaktion für MacBook Air und Pro Modelle. Einige MacBook Pro Konfigurationen sind mit bis zu 600 Euro Nachlass zu haben. Der AirTag 2 im Viererpack kostet nur 83 Euro, Einzelstücke gibt es für knapp 20 Euro.

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In Australien locken die End-of-Financial-Year-Sales mit satten Rabatten. Das iPad Air M3 gibt es mit 25 Prozent Nachlass für umgerechnet 540 Euro. Das iPhone Air mit 1 TB Speicher kostet 1.050 Euro – ein Drittel günstiger als üblich. Auch das MacBook Pro M5 ist reduziert, AirPods 4 gibt es für 90 Euro.

Ein neues MacBook Neo mit A18 Pro Chip und 13-Zoll-Display startet bei 560 Euro. Für Studenten sinkt der Preis sogar auf 465 Euro. Zum Vergleich: Das Lenovo V15 Gen 4 erreichte am 28. Juni einen Rekordtiefstand von 560 Euro. Der Preiskampf im unteren Segment bleibt also intensiv – während Apple seine Premium-Modelle weiter nach oben schraubt.