Google hat mit dem Rollout von Chrome 155 begonnen. Auf iOS und iPadOS ist die neue Version bereits im Stable Channel verfügbar und laut einem Bericht von piunikaweb.com vom 1. Oktober 2026 binnen weniger Stunden für alle Nutzer über den App Store abrufbar.
Desktop und Android folgen zunächst in Form eines Early-Stable-Releases, das nur an einen kleinen Prozentsatz der Nutzer ausgespielt wird. Die Android-Version soll laut demselben Bericht in den nächsten Tagen über Google Play verteilt werden.
Gestaffelter Rollout ohne offizielle Release Notes
Nutzer, denen auf dem Desktop aktuell noch Version 154 als aktuelle Version angezeigt wird, wurden piunikaweb.com zufolge schlicht nicht für die erste Rollout-Welle ausgewählt. Offizielle Release Notes zu Chrome 155 lagen laut dem Bericht vom 1. Oktober 2026 bislang nicht vor. Als erwartete Neuerungen nannte die Quelle weniger aufdringliche Permission-Prompts unter Android, einen JPEG-XL-Decoder sowie Post-Quantum-Kryptographie.
Ein Bericht von it-blogger.net vom 30. September 2026 bestätigte, dass Chrome 155 für iOS und Android bereits im App Store beziehungsweise Google Play Store verfügbar ist und laut Angaben des Berichts Bug Fixes sowie Stabilitätsverbesserungen enthält.
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Die mobilen Versionen setzen demnach Android 10.0 sowie iOS 18.0 oder neuer voraus. Auf dem Desktop habe Chrome 155 ebenfalls den Early-Stable-Status erreicht und werde zunächst nur an einen kleinen Nutzeranteil verteilt.
Laut einem Bericht von golem.de vom 30. September 2026 lief die Early-Stable-Phase zu diesem Zeitpunkt bereits seit einer Woche; die allgemeine Verfügbarkeit werde voraussichtlich am 6. Oktober erreicht.
Kürzerer Release-Zyklus und neue technische Funktionen
Ein Bericht von mhpq.cn vom 1. Oktober 2026 ordnete den Rollout in einen veränderten Veröffentlichungsrhythmus ein: Seit September 2026 habe Google den Stable-Zyklus von vier auf zwei Wochen verkürzt, parallel dazu sei die Beta-Version von Chrome 155 veröffentlicht worden.
Inhaltlich bringt die Beta laut dem Bericht mehrere neue CSS-Funktionen mit, darunter Symbole für Inline-Counter-Styles, eine Corner-Kurzschreibweise, text-decoration-skip-spaces sowie margin-trim. Im JavaScript-Bereich könne fehlgeschlagenes Modul-Laden künftig erneut versucht werden, statt wie bisher dauerhaft im Cache zu verbleiben; zudem unterstütze die Beta die Syntax import … with { type: text }.
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Bei den Web-APIs nannte der Bericht ein erweitertes Fenster-Management mit Funktionen wie Maximieren, Minimieren, Wiederherstellen und Größenänderung sowie die Post-Quantum-Algorithmen ML-KEM, ML-DSA, ChaCha20-Poly1305 und X-Wing. Auch die Digital Credentials API wurde demnach um eine Issuance-Funktion erweitert.
Im Medienbereich unterstütze Chrome 155 laut mhpq.cn das Dekodieren von JPEG XL inklusive progressiver Darstellung, breitem Farbraum, HDR, hoher Bittiefe und Animationen. Zusätzlich würden unsichtbare iFrames künftig automatisch enthaltene Medien pausieren.
Für Nutzer bedeutet der gestaffelte Rollout, dass die neue Version je nach Plattform und Zeitpunkt des Updates mit unterschiedlicher Verzögerung ankommt – während mobile Geräte bereits vollständig versorgt werden, dürfte die breite Verfügbarkeit auf dem Desktop den Berichten zufolge erst in den kommenden Tagen erreicht sein.

