Clicks Communicator startet mit Android 17 und größerem Akku

Clicks Technology stattet seinen Communicator mit Android 17 und größerem Akku aus. Der Start des Tastatur-Handys verschiebt sich auf Ende 2026.

Das erste eigenständige Smartphone von Clicks Technology kommt später als geplant, aber mit neuester Software und deutlich mehr Leistung.

Der auf Produktivität getrimmte „BlackBerry-Nachfolger“ aus dem Hause des Zubehör-Spezialisten erhält ein umfassendes Upgrade. Wie das Unternehmen seinen Vorbestellern am 21. Mai mitteilte, wird das Gerät nun mit Android 17 ausgeliefert – überspringt also die ursprünglich geplante Version 16. Zudem steigt die Akkukapazität von 4.000 auf 4.450 mAh, ein Plus von über elf Prozent.

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Android 17 „Cinnamon Bun“ als Herzstück

Die Entscheidung, direkt mit Googles neuestem Betriebssystem zu starten, ist strategisch klug. Android 17 wurde erst am 12. Mai auf „The Android Show 2026“ offiziell vorgestellt. Zu den Highlights zählen Gemini Intelligence, die KI-gestützte Sprach-zu-Text-Funktion „Rambler“ (die automatisch Füllwörter entfernt) sowie generative Widgets und native Video-Reaktionen.

Clicks Technology verspricht mindestens vier Jahre Android-Updates (bis Version 21) und fünf Jahre Sicherheitspatches. Das ist für ein Nischengerät dieser Preisklasse ein starkes Signal.

Hardware mit Überraschungen

Der Innenraum des Communicator wird von einem 4-Nanometer-MediaTek-Dimensity-8300-Chip angetrieben – effizient und leistungsstark genug für KI-Aufgaben. Die verbauten Spezifikationen lesen sich wie eine Wunschliste für Enthusiasten:

  • 256 GB interner Speicher, erweiterbar per microSD auf bis zu 2 TB
  • 3,5-mm-Klinkenanschluss für kabelgebundene Kopfhörer
  • Dual-SIM: physisches NanoSIM plus eSIM
  • Qi2-kompatibles kabelloses Laden (MagSafe-kompatibel)
  • 4,03-Zoll-AMOLED-Display mit fast quadratischem Seitenverhältnis – optimiert für Text

Die physikalische QWERTY-Tastatur ist nun fest im Gehäuse integriert und unterstützt kapazitives Scrollen: Wer über die Tasten wischt, steuert den Bildschirm wie ein Trackpad.

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Zwei-Telefon-Strategie und Power Keyboard

Mit einem Preis von 499 Euro (Frühbucher: 399 Euro) positioniert sich das Gerät bewusst nicht als Konkurrent zu Galaxy S26 Ultra oder iPhone 17 Pro. Stattdessen setzen die Gründer Michael Fisher und Kevin Michaluk auf den „Two-Phone-Lifestyle“: Ein High-End-Gerät für Fotos und Medien, der Communicator für Arbeit und Nachrichten.

Wer lieber nur ein Telefon nutzt, kann auf das Power Keyboard zurückgreifen. Die universelle magnetische Tastatur für 109 Euro dockt per Qi2 oder MagSafe an und bringt einen eigenen 2.150 mAh großen Akku mit – lädt also das Haupttelefon während des Tippens.

Marktstart und Ausblick

Muster für Tester sollen bereits im Juni 2026 ausgeliefert werden. Der offizielle Verkaufsstart ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Vorbestellungen sind gegen eine Anzahlung von 199 Euro möglich.

Ob der Communicator tatsächlich eine Renaissance der Tastatur-Smartphones einläuten kann, bleibt abzuwarten. Die Kombination aus modernster Android-Software, durchdachter Hardware und einem klaren Fokus auf Kommunikation statt Konsum könnte jedoch genau das richtige Rezept für eine wachsende Zielgruppe sein: Nutzer, die dem „Doomscrolling“ entkommen und wieder produktiver arbeiten wollen.