Gleich mehrere japanische Anbieter haben am heutigen Dienstag neue Cloud-Dienste für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt. Im Zentrum steht Dynax mit seiner neuen Version „Nakama Cloud Office Ver4″ – einer Komplettlösung für Informationsmanagement, Prüfpfade und künftige KI-Integration.
Die Plattform ist darauf ausgelegt, Unternehmen auch ohne räumliche Nähe der Mitarbeiter handlungsfähig zu halten. Die Preise beginnen bei umgerechnet rund 230 Euro pro Monat für Teams von ein bis zehn Personen. Für Gruppen von elf bis 30 Mitgliedern fallen etwa 540 Euro monatlich an. Die Einführungskosten liegen zwischen 2.000 und 3.000 Euro.
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KI-Tools revolutionieren Dokumentenerstellung
Parallel zu Dynax haben mehrere Anbieter am 2. Juni neue Lösungen zur Automatisierung interner Dokumentation gestartet. Vina Yamato bringt „DocAgent“ auf den Markt – eine KI-Plattform, die mit mehreren KI-Agenten arbeitet und die Dokumentenerstellung halbautomatisiert. Interne Tests zeigen eine Zeitersparnis von durchschnittlich über 50 Prozent. Der Dienst kostet ab rund 2.400 Euro monatlich.
Kaminashi erweitert seine Plattform „Kaminashi Education“ um eine KI-Funktion zur Manuellerstellung. Nutzer können Schritt-für-Schritt-Anleitungen automatisch generieren lassen, indem sie bestehende Verfahrensdokumente hochladen. Sprachsteuerung und automatisierte Testgenerierung sind bereits in Planung.
Bereits am 1. Juni veröffentlichte Hakase.com das webbasierte Tool „Manual Hakase“. Es integriert sich mit dem Videobearbeitungstool Media Hakase und bietet eine szenariobasierte Lernfunktion.
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Cloud-Dienste für Lohnbuchhaltung und Rechnungswesen
Im Bereich Personalverwaltung startet Yayoi ab sofort die Vorregistrierung für die Standalone-Version von „Yayoi Roumu Next“. Der vollständige Release ist für Ende Juli 2026 geplant. Der Preis: rund 2,40 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Bis zum 17. Juli gibt es drei Monate kostenlos bei Jahresvertrag.
Auch im Accounting-Sektor gibt es Neuerungen:
– TerraSky aktualisierte am 29. Mai seine „mitoco Accounting“- und „mitoco AI“-Software auf Version 5.0. Neu sind automatisierte Umsatzsteuer-Datenerstellung und Agentic-RAG-Unterstützung.
– Zoho Japan meldet am 2. Juni, dass „Zoho Workplace“ weltweit die Marke von 550.000 Firmenkunden überschritten hat – ein Plus von rund 60 Prozent im Jahresvergleich.
– Echo Denshi Kogyo und EIT veröffentlichten am 30. Mai „TIME CREATOR V4″. Die serverlose Überstundenverwaltung hat bereits 670.000 Lizenzen erreicht.
Strategische Allianzen für den Mittelstand
Der Juni beginnt mit mehreren Partnerschaften zur Verbreitung digitaler Tools. Am 1. Juni schloss Daiwabo Information System (DIS) einen Vertriebsvertrag mit Sansan. DIS vertreibt künftig den Buchhaltungsdienst „Bill One“ über sein Netzwerk von 112 Standorten in ganz Japan.
Sharon und Tectra Japan gaben am 2. Juni ein Bündnis zu Microsoft Dynamics 365 Business Central bekannt. Tectra konzentriert sich auf Großprojekte und internationale Einsätze, während Sharon die Umsetzung bei inländischen KMU und die Anpassung an japanische Geschäftsgepflogenheiten übernimmt.
Opro integriert seinen Cloud-Formulardienst „Chouhyou DX“ mit dem elektronischen Siegel-Dienst von Shachihata Cloud. Nutzer können Dokumentenerstellung und interne Genehmigungen künftig in einem einzigen CRM-Workflow verwalten.

