Die Tech-Branche treibt im Juli 2026 die Verbindung von Cloud-Zugriff und Offline-Fähigkeit voran. Von Produktivitätstools bis zur Forschung: Ein Trend setzt sich durch.
NetDrive erweitert Cloud-Zugriff
Am heutigen Samstag hat NetDrive seine Unterstützung um OpenDrive erweitert. Nutzer können den Cloud-Dienst nun als lokales Laufwerk unter Windows einbinden – von Windows 8 bis 11 sowie Server-Versionen 2012 bis 2022. Die Lösung bietet einen Lesemodus, automatisches Einbinden und einen lokalen Cache zwischen 100 GB und 1 TB. Das beschleunigt den Zugriff auf Dienste wie Google Drive und OneDrive erheblich.
dayGLANCE startet auf Apple-Plattformen
Ebenfalls heute hat dayGLANCE Version 4.0.0 veröffentlicht – erstmals im iOS- und Mac App Store. Die App führt neue SCHED- und PLANNER-Ansichten ein, ergänzt um projektbezogene Farbcodierung. Herzstück ist die GLANCEvault-Synchronisations-Engine, die Echtzeit-Updates über alle Plattformen liefert. Eine neue Ordner-Backup-Funktion rundet das Update ab.
Enterprise-Lösungen mit KI
SyncApps setzt weiter auf bidirektionale Synchronisation über seine iPaaS-Plattform. Seit Juli 2026 reicht die Preisstaffelung von einem kostenlosen Basistarif bis zu Enterprise-Plänen für rund 500 Euro monatlich – mit bis zu 200 Sync-Profilen. Die seit 2009 aktive Plattform integriert nun einen KI-Copiloten und einen Workflow-Builder für komplexe Datenverbindungen.
Offline-Resilienz im Fokus
Die „Local-First“-Philosophie gewinnt an Bedeutung. Am 24. Juli brachte Softaken sein Office 365 Backup Pro auf den Markt. Das Tool erstellt Offline-Backups von Microsoft-365-Postfächern und exportiert Daten in Formate wie PST und MBOX – unter Beibehaltung der Ordnerstruktur. Für macOS-Nutzer folgte am selben Tag Mailvita mit Yahoo Backup for Mac.
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Die Local-First Conference 2026 in Berlin unterstrich den Trend. Tools wie Obsidian setzen auf lokale Notizspeicherung mit iCloud-Synchronisation. Notion nutzt seit Version 2.53 (August 2025) sogenannte CRDTs for Offline-Caching. Einen Meilenstein erreichte Rocicorp mit Zero 1.0: Die Web-Sync-Engine hält eine schreibgeschützte Postgres-Kopie auf dem Client – und eliminiert so Synchronisationskonflikte.
Industrielle Anwendungen für raue Umgebungen
Die Plattform Control Acción erreichte nach drei Jahren Entwicklung den kommerziellen Launch. Entwickelt für den Bergbau, arbeitet das System auch in Gegenden mit schwacher Netzabdeckung. Geofencing und KI-gestützte Vorfallberichte sollen Sicherheitsstandards aufrechterhalten.
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Forschung vernetzt sich
Das Indian Institute of Advanced Study (IIAS) in Shimla startete am 24. Juli eine mobile App und einen Remote-Zugriff über die MyLOFT-Plattform. Forscher erhalten Zugang zu über 13.000 Volltext-Journalen und E-Books großer Wissenschaftsverlage.
Ebenfalls am 24. Juli veröffentlichten Forscher der ETH Zürich, EPFL und des CSCS das multimodale Sprachmodell Apertus 1.5. Trainiert auf dem Alps-Supercomputer, bietet es verbesserte Reasoning- und Audio-Fähigkeiten. Das CSCS startete parallel einen Inference-API-Dienst für Schweizer Forschungsprojekte.
In den USA wählte die Texas A&M Engineering Experiment Station (TEES) Dell für den Bau der IGNITE-KI-Plattform. Das System setzt auf AMD Instinct MI355X-GPUs und Dell PowerEdge-Server.
Europäische Dateninfrastruktur wächst
Die EOSC Federation traf sich Anfang Juli in Brüssel. Das Netzwerk umfasst nun 28 Knoten, getragen von Investitionen von rund 500 Millionen Euro aus 34 Horizon-Europe-Projekten. Am 24. Juli besiegelten Gaia-X und die IDSA zudem eine Partnerschaft mit der Acatech Foundation – mit dem Ziel, standardisierte Datenräume in Europa voranzutreiben.

