Cobalt integriert Pentest-Plattform direkt in Microsoft Teams

Die neue Integration von Cobalt in Microsoft Teams ermöglicht direkte Kommunikation zwischen Sicherheitsexperten und Entwicklern, um die Behebungszeit von Schwachstellen deutlich zu reduzieren.

Die Offensive-Security-Plattform von Cobalt ist jetzt direkt im Microsoft Teams Hub nutzbar. Die neue Integration soll die Kommunikation zwischen Sicherheitsexperten und Entwicklern revolutionieren und die Zeit bis zur Behebung von Schwachstellen drastisch verkürzen.

Engpass Kommunikation: Vom Fund zur Lösung

Der kritischste Engpass im Sicherheitslebenszyklus ist oft die Lücke zwischen der Identifizierung einer Schwachstelle und ihrer tatsächlichen Behebung. Cobalt, ein führender Anbieter von Penetration Testing as a Service (PTaaS), adressiert dieses Problem nun mit einer bi-direktionalen Integration in Microsoft Teams. Verfügbar im Microsoft Marketplace, bündelt die Lösung Kommunikation und Workflow in einer zentralen Plattform, die von Millionen Unternehmen täglich genutzt wird.

Statt sich durch statische PDF-Berichte zu arbeiten und Meldungen manuell in Ticketsysteme zu übertragen, können Sicherheits- und Entwicklungsteams nun in Echtzeit mit Cobalts Community von Pentest-Experten innerhalb ihres gewohnten Teams-Channel kommunizieren. Dieser direkte Draht soll Transparenz erhöhen und Reibungsverluste minimieren.

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Echtzeit-Dialog statt einseitiger Benachrichtigungen

Der Kern der Innovation ist ein echter Zwei-Wege-Kommunikationskanal. Während viele Dienste nur Benachrichtigungen versenden, ermöglicht Cobalt einen durchgängigen Dialog. Neue Funde, Statusupdates und Kommentare der Pentester erscheinen sofort im verbundenen Teams-Channel. Umgekehrt können Entwickler direkt nachfragen, Klarstellungen anfordern und Lösungen koordinieren – ohne die Anwendung zu wechseln.

„Die Integration schafft eine einheitliche und dauerhafte Kommunikationshistorie, die direkt mit dem Pentest-Engagement verknüpft ist“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Die Einrichtung ist simpel: Kunden installieren die „Cobalt Offensive Security“-App aus dem Teams-Store und verbinden einen Channel mit einem aktiven Pentest. Der große Vorteil: Auch Stakeholder ohne Cobalt-Account können dem Channel beitreten und die Diskussionen verfolgen.

Strategischer Schachzug im Enterprise-Umfeld

Die Integration mit Teams ist ein strategischer Coup. Mit über 320 Millionen monatlich aktiven Nutzern und einer Präsenz in mehr als 90 Prozent der Fortune-100-Unternehmen ist Teams das zentrale Nervensystem in vielen Unternehmen. Cobalt positioniert sich damit nicht mehr als isolierter Sicherheitsdienst, sondern als integraler Bestandteil des DevSecOps-Lebenszyklus.

Diese Bewegung folgt dem Trend, Sicherheit direkt in den Entwicklungsprozess einzubetten. Cobalt vernetzt seine Plattform bereits mit Tools wie Jira und Azure DevOps. Das Ziel ist klar: Kritische Sicherheitsbefunde sollen direkt dort landen, wo sie bearbeitet werden – in den Backlogs der Entwicklungsteams.

Industrie im Wandel: Fokus verschiebt sich auf Behebung

Die Ankündigung markiert einen Wendepunkt für die PTaaS-Branche. Der Wettbewerbsvorteil lag lange im schnellen Zugang zu Expertise. Heute dreht sich alles um die Phase nach der Entdeckung: Wie machen wir Schwachstellendaten handlungsorientierter und reduzieren die Mean Time to Remediate (MTTR)?

Die Integration in kollaborative Workflows bricht die traditionellen Silos zwischen Security und Development auf. Wenn Entwickler in Echtzeit Kontext vom findenden Experten erhalten, verstehen sie das Problem schneller und können es effektiver lösen. Dies unterstützt die „Shift-Left“-Bewegung, bei der Sicherheit früher und kontinuierlich in den Lebenszyklus integriert wird.

Ausblick: Intelligente Workflows als nächster Schritt

Cobalt setzt mit der Teams-Integration einen neuen Standard für kollaborative Sicherheit. In einer Zeit wachsender Angriffsflächen und eines anhaltenden Fachkräftemangels wird der Druck auf andere Anbieter steigen, ähnlich tiefe Integrationen anzubieten.

Die Zukunft wird in intelligenten Workflows und Automatisierung liegen. Der nächste logische Schritt: Nicht nur die Kommunikation von Funden, sondern das automatische Auslösen von Behebungs-Workflows, die Anreicherung mit Threat Intelligence und die direkte Bereitstellung von Compliance-Nachweisen – alles innerhalb von Tools wie Teams. Die Botschaft ist klar: Die Zukunft der Offensiv-Security liegt in ihrer nahtlosen Einbettung in den Alltagsbetrieb.

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