Control Resonant: Remedy verlangt 100 GB SSD – doppelt so viel

Remedy Entertainment veröffentlicht die Hardware-Vorgaben für das Action-Spiel. 100 GB SSD-Speicher sind Pflicht, Path Tracing und DLSS 4.5 werden unterstützt.

Der finnische Entwickler Remedy Entertainment hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für „Control Resonant“ veröffentlicht. Das Action-Spiel erscheint am 24. September 2026.

Die Hardware-Vorgaben fallen moderat aus, bieten aber eine skalierbare Erfahrung – von der soliden Mittelklasse bis zur High-End-Optik mit Path Tracing. Deutlich gestiegen ist vor allem der Speicherbedarf: 100 Gigabyte SSD verlangt der Titel, mehr als doppelt so viel wie sein Vorgänger.

Die Hardware-Vorgaben im Detail

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Für die Mindestanforderungen setzt Remedy auf einen Intel Core i5-8500 oder vergleichbare AMD-Prozessoren. Auf der Grafikkartenseite genügen eine Nvidia GeForce GTX 1070 oder eine AMD Radeon RX 5600 XT. 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind Pflicht.

Wer das Spiel in vollen Zügen genießen möchte, braucht mehr Leistung: Remedy empfiehlt einen Ryzen 7 3700X sowie eine RTX 3070 oder RX 6700 XT mit 8 Gigabyte VRAM. Die PC-Version unterstützt zudem modernste Technologien: Path Tracing, DLSS 4.5, Ray Reconstruction und Multi-Frame-Generation – optimiert für Nvidias aktuelle RTX-50-Serie.

Die Handlung dreht sich um Dylan Faden, den Bruder der Protagonistin aus dem ersten Teil. Spieler nutzen resonanzbasierte Fähigkeiten wie Energie-Wellen und Telekinese. Digitale Deluxe-Editionen auf Konsolen gewähren 48 Stunden Early Access vor dem offiziellen Launch.

Computex 2026: Mini-PCs mit RTX 5090

Parallel zu den Spieleneuigkeiten zeigten Hersteller auf der Computex 2026 in Taipeh Hardware, die diese Anforderungen locker übertrifft. Asus präsentierte den ROG NUC 16 Edition 20 – den ersten Mini-PC mit einer Nvidia GeForce RTX 5090 (Laptop-Variante).

Das nur drei Liter große Gehäuse beherbergt einen Intel Core Ultra 9 290HX und unterstützt bis zu 128 Gigabyte DDR5-RAM. Die Standardversion mit RTX 5080 kostet rund 3.500 Euro, das Premium-Modell mit goldenen Akzenten liegt preislich darüber.

Auch bei Komplett-PCs zeichnet sich eine Preiskorrektur ab. Der Skytech Gaming O11 Vision mit Ryzen 7 9850X3D und RTX 5080 ist mittlerweile für umgerechnet rund 3.200 Euro erhältlich – ein System, das 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde mühelos stemmt.

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Der Markt rüstet sich für den Herbst

Die Branche bereitet sich auf einen vollen Herbst vor. LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight, das bereits am 22. Mai erschien, verlangt für flüssiges 4K-Gaming eine RTX 5070 Ti oder RX 7900 XTX. Ein Niveau, das auch „Control Resonant“ in den höchsten Einstellungen erreichen dürfte.

Gleichzeitig drängen Hersteller in neue Märkte. Zotac brachte diese Woche sein Gehäuse „Gaming Alloy Micro ATX“ in Indien auf den Markt – ab umgerechnet rund 65 Euro. Wer das Gehäuse mit einer RTX 5060 oder höher kombiniert, erhält bis Mitte Juni Rabatte. Ein klares Signal: Die Industrie will die installierte Hardware-Basis für die anstehenden Herbst-Releases aufrüsten.