Die strengen Hardware-Vorgaben für Microsofts Copilot+ PC sind 2026 zum Standard für Premium-Computer geworden. Nach einer Welle neuer Prozessoren auf der CES 2026 bringen alle großen Hersteller Geräte mit leistungsstarken KI-Chips auf den Markt. Doch gerade jetzt, da die Industrie nachgezogen hat, deutet sich eine Wende in Microsofts Software-Strategie an. Sie stellt die zentrale Rolle der speziellen Neural Processing Units (NPUs) infrage.
Das Kernversprechen bleibt: Mindestens 16 GB Arbeitsspeicher, eine 256-GB-SSD und vor allem eine NPU mit mindestens 40 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Diese Spezifikation soll eine neue Generation von KI-Funktionen direkt auf dem Gerät ermöglichen. Sie wird nun von den neuesten Chips von Intel, AMD und Qualcomm nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. Während die Hardware-Ära der KI-PCs damit begonnen hat, hinkt die Software hinterher. Sie muss den praktischen Nutzen dieser Rechenkraft erst noch beweisen.
Intel und AMD ziehen nach: KI-Chips für alle
Die Landschaft für Copilot+ PCs hat sich auf der CES 2026 dramatisch erweitert. Intel und AMD positionieren sich nun fest im High-End-Segment der KI-PCs. Intel präsentierte seine Core Ultra Series 3 („Panther Lake“) mit einer NPU, die 50 TOPS liefert – ein Quantensprung für den Konzern, dessen Vorgängerchips die 40-TOPS-Marke verfehlten. Partner wie Dell, HP, Lenovo und ASUS bringen nun eine Flut zertifizierter Laptops auf den Markt.
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AMD konterte mit seiner Ryzen AI 400 Mobile Series und einer beeindruckenden 60-TOPS-NPU. Die neuen Chips bieten verbesserte Leistung für Gaming, Content-Erstellung und Produktivität. Erstmals kündigte AMD auch einen zertifizierten Desktop-Prozessor an. Der frühe Partner Qualcomm führt indes weiterhin das Feld bei der Rohleistung an: Seine Snapdragon X2 Elite- und Plus-Plattformen bringen es auf bis zu 80 TOPS.
Der 40-TOPS-Standard: Ein hohes Ziel für eine neue Ära
Microsoft vermarktet Copilot+ PCs als eine eigene, überlegene „neue Klasse“ von Computern. Die Botschaft ist klar: Alle Copilot+ PCs laufen unter Windows 11, aber nicht alle Windows-11-PCs verdienen das Copilot+-Abzeichen. Der Unterschied liegt einzig in der Leistung der NPU.
Diese Spezialprozessoren beschleunigen KI- und Machine-Learning-Aufgaben wesentlich energieeffizienter als CPU oder GPU. Indem sie anhaltende KI-Workloads – wie Echtzeit-Übersetzung, erweiterte Videoeffekte oder die umstrittene „Recall“-Funktion – übernehmen, schonen sie den Akku. Diese effiziente, geräteinternen KI-Verarbeitung ist ein Grundpfeiler der Copilot+-Vision. Sie verspricht schnellere, sicherere und reaktionsschnellere intelligente Funktionen, die direkt ins Betriebssystem integriert sind.
Strategiewechsel? Microsofts flexiblere Software-Pläne
Ironischerweise zeichnet sich nun, da die Hardware den Standard flächendeckend erfüllt, eine neue Erzählung ab: Microsofts Software-Strategie könnte flexibler werden. Analysen deuten darauf hin, dass es trotz der verbreiteten NPUs an „Killer-Apps“ mangelt, die ausschließlich auf sie angewiesen sind.
Berichte legen nahe, dass Microsofts neue Initiative „Windows AI Foundry“ eine Kombination aus GPUs und CPUs für KI-Anwendungen nutzen könnte – nicht nur die NPU. Dieser pragmatischere Ansatz, der den jeweils geeignetsten Prozessor für eine Aufgabe wählt, wirft Fragen auf. War der Fokus auf eine bestimmte TOPS-Zahl das Ziel oder nur der Startschuss für einen längeren Wettlauf, bei dem die Software-Innovation erst noch kommen muss?
Analyse: Hardware da, Software fehlt
Der Markt für Copilot+ PCs steckt voller Potenzial. Die Hardware-Basis steht bei allen großen Chipherstellern und PC-Anbietern. Für Verbraucher bedeutet das: Bis Ende 2026 wird es schwer sein, ein Premium-Laptop zu kaufen, das kein Copilot+ PC ist. Die 40-TOPS-NPU wird zum Standard-Feature – ähnlich wie integrierte Grafik oder WLAN.
Die Herausforderung verlagert sich jedoch von der Verfügbarkeit der Hardware hin zum Software-Mehrwert. Während die Energieeffizienz der NPUs einen klaren Vorteil für die Akkulaufzeit bringt, müssen Microsoft und Entwickler nun überzeugende KI-Erlebnisse liefern. Die Branche wartet auf die nächste Welle von KI-nativen Anwendungen, die nicht nur schneller, sondern durch die NPU grundlegend besser und anders sind.
Ausblick: Vom Technik-Spec zum Nutzererlebnis
Die Debatte um KI-PCs wird sich wandeln. Da die Hardware-Anforderungen nun standardisiert sind, rückt der Fokus von TOPS-Werten auf die konkreten Anwendungen. Die weite Verbreitung leistungsstarker NPUs schafft eine einheitliche Plattform für Software-Entwickler. Das sollte die Entwicklung innovativer KI-Tools beschleunigen.
Microsofts vordringliche Aufgabe ist es, eine klare und überzeugende Software-Roadmap vorzulegen, die diese neu verfügbare Rechenkraft nutzt. Verbraucher müssen den Unterschied, den ein Copilot+ PC im Alltag macht, sehen und spüren. Wenn die Software reift, könnten die 40-TOPS-NPU und andere Vorgaben zur Basis für künftige Windows-Versionen werden – und diese leistungsstarken Geräte zum Standard für das gesamte Personal Computing machen.
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