Corsair erweitert sein Angebot im Bereich der PC-Komponenten und bringt am 22. Oktober 2026 die Flüssig-CPU-Kühler der Serie Nautilus II RS auf den Markt. Das Line-up umfasst insgesamt zehn Produktvarianten, die sich auf die drei Ausführungen Nautilus II RS, Nautilus II RS ARGB und Nautilus II RS LCD verteilen.
Sämtliche Modelle werden wahlweise mit einem 240-mm- oder einem 360-mm-Radiator angeboten. Die Varianten mit ARGB-Beleuchtung sowie die LCD-Modelle stehen zudem in den Farbvarianten Schwarz und Weiß zur Auswahl.
Auf dem japanischen Markt bewegen sich die Straßenpreise der Basisausführung Nautilus II RS zwischen 14.280 und 16.980 Yen. Die beleuchtete Version Nautilus II RS ARGB rangiert zwischen 14.780 und 18.480 Yen, während für die mit einem Display ausgestattete Nautilus II RS LCD zwischen 20.280 und 24.280 Yen veranschlagt werden.
Technische Ausstattung und Kühlleistung der Nautilus II RS
In allen Modellen der Serie verbaut Corsair die hauseigene FlowDrive-2S-Pumpe. Die Lüfter arbeiten mit Drehzahlen von 420 bis 2.100 U/min (±10 %) und liefern eine Förderleistung von 10,8 bis 73 CFM bei einem statischen Druck von 0,15 bis 4,2 mmH2O. Der Geräuschpegel liegt spezifikationsgemäß zwischen 10 und 36 dBA. Die Steuerung der Lüfter sowie der Pumpe erfolgt direkt über das Mainboard.
Beim LCD-Modell ist auf dem Kühlblock ein 3,5-Zoll-IPS-Display verbaut, das eine Auflösung von 480×640 Pixeln bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz bietet und über die iCUE-Software angesteuert wird. Corsair gewährt fünf Jahre Garantie und unterstützt die Prozessorsockel Intel LGA1851 und LGA1700 sowie AMD AM5 und AM4.
In einem Testlauf der Nautilus II 360 RS LCD White mit einem AMD Ryzen 7 9850X3D (TDP von 120 W, Power-Limit von 162 W) bei etwa 25 °C Raumtemperatur unter Cinebench 2026 erreichte das System bei einer PWM-Lüftereinstellung von 100 % durchschnittlich 81,4 °C bei einer maximalen Temperatur von 83,1 °C. Bei 50 % PWM lag der Durchschnittswert bei 85,6 °C (maximal 87,2 °C) und bei 30 % PWM bei 90,0 °C (maximal 92,0 °C), jeweils unterhalb der maximalen Chiptemperatur TjMax von 95 °C.
Zehn Varianten, drei Ausführungen, zwei Radiatorgrößen — wer vor dem 22. Oktober bestellen will, muss vorher wissen, welche Kombination ins Gehäuse und auf den Sockel passt. Unser Leitfaden führt Sie in drei Schritten durch Auswahl, Temperatur-Erwartung und Kompatibilität. Kostenlosen Kühler-Leitfaden anfordern
Cougar erweitert Gehäuse-Angebot um CFV220 RGB
Ergänzend zu den Kühlerneuheiten gibt es Zuwachs im Gehäusesegment: Der Hersteller Cougar hat das Mid-Tower-Gehäuse CFV220 RGB auf den Markt gebracht.
Die Konstruktion setzt auf drei Glaspaneele im säulenlosen Design und kostet 16.980 Yen in Schwarz sowie 17.800 Yen in Weiß. Das 9,92 kg schwere Gehäuse misst 235×446×504 mm und nimmt Mainboards im ATX-, microATX- und Mini-ITX-Format auf, einschließlich Platinen mit rückseitigen Anschlüssen.
Über die sogenannte Central Flow Vent-Struktur wird das ATX-Netzteil im vorderen Bereich mit separatem Ansaugraum platziert. Vorinstalliert sind zwei 120-mm-ARGB-PWM-Lüfter am Boden und ein 120-mm-ARGB-PWM-Lüfter im Heck.
Der 360-mm-Radiator bringt unter Volllast messbar niedrigere Temperaturen als die 240-mm-Ausführung — aber nur, wenn das Gehäuse den Platz hergibt und der Sockel unterstützt wird. Der Leitfaden zeigt Ihnen die Grenzen, bevor Sie ein Gehäuse zu klein kaufen. Kompatibilitäts-Check jetzt starten
Im oberen Bereich finden drei 120-mm- oder zwei 140-mm-Lüfter sowie Radiatoren bis 240 oder 360 mm Platz. Der Innenraum bietet sieben Erweiterungsslots, unterstützt Grafikkarten bis 420 mm Länge, CPU-Kühler bis 170 mm Höhe und Netzteile bis 160 mm Tiefe.
Neben einem kombinierten Schacht für 3,5- oder 2,5-Zoll-Laufwerke steht ein reiner 2,5-Zoll-Einbauplatz bereit. Nach Angaben des Importeurs Ayuto ist das beiliegende interne Stromverlängerungskabel auf maximal 1.200 W ausgelegt, sodass Netzteile mit 1.600 W nicht betrieben werden können.

