CPU-Z 3.01: In 13 Schritten die PC-Hardware unter Windows 11 prüfen

Der Leitfaden erklärt Hardware-Erkennung, BIOS-Vorbereitung und Diagnoseprüfungen vor dem Austausch von PC-Komponenten.

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Ein Leitfaden zur PC-Prüfung in 13 Schritten widmet sich der detaillierten Hardware-Identifikation unter Windows 11. Wie tech-insider.org in einem Bericht vom 24. Oktober 2026 darlegte, nimmt der strukturierte Ablauf etwa 45 Minuten in Anspruch und setzt für die Erkennung der Systemkomponenten zentral auf das Werkzeug CPU-Z 3.01 von CPUID.

Um alle relevanten Speicherinformationen im Reiter für das Serial Presence Detect (SPD) fehlerfrei auslesen zu können, sind für die Ausführung Administratorrechte erforderlich.

Versionsstand und funktionale Grenzen von CPU-Z

Bei CPUID bildet CPU-Z 3.01 seit dem 20. August 2026 die aktuelle x86/x64-Build. Das Werkzeug steht kostenlos sowohl als Installationsprogramm als auch in Form eines ZIP-Archivs für 32- und 64-Bit-Systeme bereit.

Neu enthalten ist der weiterhin als Beta eingestufte Validator V3, der Validierungen bis zum 23. Oktober 2026 verzeichnet. Für Windows 11 auf ARM64 – unter anderem auf Plattformen wie NVIDIA RTX Spark – veröffentlichte das Unternehmen am 6. Oktober 2026 zudem CPU-Z ARM64 1.06 und HWMonitor ARM64 1.06 als eigene Versionsreihe.

Gleichzeitig unterliegt das Werkzeug technischen Abgrenzungen: CPU-Z zeigt keine Temperaturwerte an, steuert keine Lüfter und nimmt keine Änderungen an Betriebsfrequenzen oder Spannungen vor. Das Betriebssystemumfeld erfährt ebenfalls Verschiebungen: Bei Microsoft endete die Update-Versorgung für Windows 11 24H2 in den Versionen Home und Pro am 13. Oktober 2026.

Firmware-Ermittlung und Vorbereitung von BIOS-Updates

Im Anschluss an die Hardware-Erfassung schließt sich bei Bedarf die Überprüfung der Firmware an. Eine entsprechende Anleitung für BIOS-Aktualisierungen umfasst 12 Schritte, nimmt rund 30 Minuten in Anspruch und ist für Mainboards und Rechner von ASUS, MSI, Gigabyte, ASRock, Dell, HP sowie Lenovo ausgelegt.

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Vorab lässt sich die exakte Modellbezeichnung der Hauptplatine über die PowerShell mit den Abfragen Win32_BaseBoard und Win32_BIOS oder unter Linux mittels dmidecode auslesen.

Das Einspielen einer neuen Firmware sollte nur bei konkreten Gründen wie dem Einbau einer neuen CPU, Sicherheitskorrekturen oder Speicher- und Stabilitätsfehlern erfolgen; bei stabil laufenden Systemen und bloßen Hinweisen zur Kompatibilität empfiehlt sich das Überspringen.

Vor der Aktualisierung müssen die Versionshinweise gelesen und der 48 Ziffern zählende Wiederherstellungsschlüssel für die BitLocker-Verschlüsselung gesichert werden.

Ein Hinweis von Microsoft aus dem Oktober 2026 rät zudem dazu, BitLocker vor dem Vorgang auszusetzen. Als Übertragungsmedium dient ein USB-Stick im Format FAT32 und MBR mit mindestens 1 GB Speicherplatz, dessen Integrität über einen SHA-256-Hash verifiziert werden sollte.

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Fehlerdiagnose vor dem Komponentenkauf

Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, empfiehlt sich vor dem Kauf von Ersatzteilen eine strukturierte Ursachenforschung. Beim Lenovo ThinkCentre M72e sollte zunächst das Verhalten beim Power-on Self-Test (POST) anhand von Netz-LED, Lüfteraktivität, Bildsignal und akustischen Signalmustern geprüft werden. Bleibt dieser Selbsttest vollständig aus, greifen Reparaturversuche über Windows, chkdsk oder geänderte Boot-Reihenfolgen nicht.

Für Systeme wie das Dell Inspiron Mini 1012 erfolgt die Fehlersuche vor einem Komponententausch zweckmäßig über das Protokoll der Ereignisanzeige unter der Event ID 100. Die dort in Millisekunden erfassten Werte für BootDuration, MainPathBootTime und BootPostBootTime geben Aufschluss über Verzögerungen beim Systemstart.

Zur weiteren Überprüfung stehen die über die Taste F12 erreichbaren hardwareseitigen Diagnosewerkzeuge für Festplatte und Arbeitsspeicher sowie Befehle wie chkdsk C: /f und sfc /scannow zur Verfügung.