Cyberangriff: So reagieren Sie in den ersten Minuten richtig

Die Bedrohung durch KI-gestützte Phishing-Attacken und neue Betrugsmaschen wie Ghost Pairing nimmt zu. Systematische Sofortmaßnahmen können den Schaden bei gehackten Konten begrenzen.

Die Bedrohung durch KI-gestützte Phishing-Attacken und neue Tricks wie „Ghost Pairing“ wächst. Wer im Ernstfall die richtigen Sofortmaßnahmen kennt, kann den Schaden begrenzen.

Die digitale Gefahrenlage spitzt sich zu. Innerhalb weniger Tage warnten Verbraucherschützer vor massiven Phishing-Wellen. Am 28. Januar 2026 kursierten gefälschte E-Mails der DKB-Bank, die unter dem Vorwand „deutscher Verifizierungsrichtlinien“ zur Herausgabe von Zugangsdaten aufforderten. Nur einen Tag zuvor zielten Betrüger mit derselben Masche auf PayPal-Kunden ab und drohten mit Kontosperrungen. Gleichzeitig erreichen KI-gestützte Angriffe eine neue Qualität: Von täuschend echten Betrugs-SMS bis hin zu Audio-Deepfakes, die Familienmitglieder imitieren, wird die Unterscheidung zwischen echt und gefälscht immer schwieriger.

Erste Hilfe für gehackte Konten: Systematisch vorgehen

Verdacht auf einen kompromittierten Account? Dann zählt jede Minute. Der wichtigste Schritt: Ruhe bewahren und den Angreifern den Zugriff entziehen. Experten raten, sofort auf ein anderes, sauberes Gerät zu wechseln – etwa ein zweites Smartphone. So verhindern Sie, dass neue Passwörter direkt wieder abgefangen werden.

Anzeige

Viele Android-Nutzer übersehen diese 5 Sicherheitsmaßnahmen. Gerade bei Tricks wie „Ghost Pairing“ oder gefälschten SMS reichen einfache Einstellungen oft, um Konten zu schützen. Das kostenlose Sicherheitspaket erklärt Schritt für Schritt, wie Sie WhatsApp, Online‑Banking und Apps absichern, welche Prüfungen Sie regelmäßig durchführen sollten und welche Einstellungen neuen Zugriff blockieren. Inklusive praktischer Checklisten, leicht verständlicher Schritt‑für‑Schritt-Anleitungen und Tipps, die auch weniger technikaffinen Nutzern helfen. Jetzt kostenloses Sicherheitspaket für Android anfordern

Priorität hat das E-Mail-Postfach. Es dient oft als Generalschlüssel für alle anderen Dienste. Über die „Passwort vergessen“-Funktion könnten Kriminelle sonst Zugang zu Shopping-Portalen, Social Media und sogar Online-Banking erlangen. Nach der Passwort-Änderung gilt: Prüfen Sie die E-Mail-Einstellungen auf heimlich eingerichtete Filter- oder Weiterleitungsregeln. Anschließend sollten umgehend die Passwörter aller anderen wichtigen Konten aktualisiert werden. Ist der Zugriff komplett gesperrt, bleibt nur der direkte Kontakt zum Dienstanbieter.

Neue Betrugsmaschen: „Ghost Pairing“ und CEO-Fraud

Die Methoden der Cyberkriminellen werden immer raffinierter. Neben den Phishing-Wellen warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aktuell vor „Ghost Pairing“. Diese Masche zielt auf WhatsApp-Nutzer ab. Von gekaperten Konten werden Links an Kontakte verschickt. Klickt das Opfer darauf, landet es auf einer gefälschten Seite, die zur „Identitätsbestätigung“ die Telefonnummer abfragt. Wird diese eingegeben, nutzen die Täter eine offizielle WhatsApp-Funktion, um das Konto auf ein neues Gerät zu kopieren – und erhalten Zugriff auf alle Chats und Kontakte.

Parallel dazu verfeinert sich der Betrug im Unternehmensumfeld. Das Schweizer Bundesamt für Cybersicherheit meldete am 27. Januar 2026 eine Zunahme des CEO-Frauds. Dabei setzen Täter gezielt auf psychologische Manipulation und KI, um Mitarbeiter zu unerlaubten Überweisungen zu bewegen. Die Botschaft ist klar: Angreifer zielen immer öfter auf den Menschen als Schwachstelle, nicht nur auf die Technik.

Infiziertes Gerät: So säubern Sie PC und Smartphone

Wurde ein Gerät direkt mit Schadsoftware infiziert, sind weitere Schritte nötig. Bevor Sie Passwörter ändern, muss das System bereinigt werden. Scannen Sie das betroffene Gerät mit einem aktuellen Antivirenprogramm. Solange der Schädling aktiv ist, landen auch neue Zugangsdaten direkt wieder bei den Kriminellen.

Die wachsende Software-Komplexität führt unweigerlich zu Sicherheitslücken. Erst am 28. Januar 2026 wurden neue Schwachstellen in weit verbreiteten Produkten wie FortiOS, Firefox und dem Linux-Kernel bekannt. Das unterstreicht: Betriebssysteme und Programme müssen stets aktuell sein. Eine besondere Gefahr sehen Experten zukünftig in KI-Assistenten auf Smartphones. Sie könnten ein neues Einfallstor werden, da sie tiefen Zugriff auf persönliche Daten haben.

Die Angriffe werden professioneller – der Mensch bleibt der Schlüssel

Die jüngsten Vorfälle zeigen einen klaren Trend: Cyberangriffe sind schneller, automatisierter und psychologisch ausgefeilter. Die simple Phishing-Mail von gestern ist heute eine personalisierte, KI-generierte Nachricht. Große Datenlecks, wie der kürzlich bekannt gewordene Vorfall bei Nike, liefern Kriminellen zudem riesige Datenschätze für noch gezieltere Attacken.

Trotz aller Technik bleibt der Mensch der entscheidende Faktor. Die Sensibilisierung für aktuelle Betrugsmaschen ist daher genauso wichtig wie Firewalls und Virenscanner. Organisationen wie das BSI betonen immer wieder die Wirksamkeit von Basismaßnahmen, die jeder umsetzen kann.

Prävention ist der beste Schutz

Angesichts der rasanten Entwicklung wird die proaktive Absicherung immer wichtiger. Die wirksamsten Maßnahmen sind einfach:
* Nutzen Sie starke, einzigartige Passwörter für jeden Dienst – idealerweise verwaltet mit einem Passwort-Manager.
* Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA). Selbst gestohlene Passwörter sind dann nutzlos.
* Führen Sie regelmäßig Überprüfungen der verknüpften Geräte in Ihren Apps durch, etwa bei WhatsApp.

Die digitale Landschaft wird sich weiter verändern. Doch diese grundlegenden Sicherheitsprinzipien bleiben der wirksamste Schutzschild.

PS: Ihr Smartphone kann zur Schlüssel-Schwachstelle werden — speziell bei Konto‑Übernahmen per SIM‑Transfer oder Ghost Pairing. Dieses Gratis‑Ratgeber‑Paket zeigt die fünf wichtigsten Maßnahmen, mit denen Sie fremden Zugriff verhindern, Schadsoftware erkennen und Ihre Geräte aktuell halten. Ideal, wenn Sie WhatsApp, PayPal oder Online‑Banking nutzen; viele Tipps lassen sich sofort umsetzen und schützen bereits nach wenigen Minuten. Die Anleitung ist leicht verständlich und per E‑Mail erhältlich. Jetzt Android-Schutzpaket sichern