Im Markt für ultraportable Notebooks verschärft sich der Wettbewerb im Einstiegssegment. Dell hat am Freitag das neue XPS 13 für das Modelljahr 2026 vorgestellt, das mit einem Startpreis von 699,99 US-Dollar unmittelbar gegen das MacBook Neo von Apple positioniert wird. Während Dell auf neue Intel-Prozessoren setzt, drängen zeitgleich weitere Hersteller mit Qualcomm-Hardware in preislich noch aggressivere Regionen vor.
Das neue Dell XPS 13 in der 2026er-Ausführung ist in der Basiskonfiguration mit einem Intel Core 5 320 der „Wildcat Lake“-Generation ausgestattet. Für den Einstiegspreis von 699,99 US-Dollar erhalten Käufer zudem 8 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB große SSD.
Dell setzt bei diesem Modell auf ein 13,4 Zoll großes Touch-Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln (1600p), einer Bildwiederholrate von 120 Hz und einer Helligkeit von 427 nits.
Technische Spezifikationen und Leistungsdaten
Das Gehäuse des XPS 13 ist 12,7 Millimeter dick und wiegt 2,2 lbs (ca. 1 Kilogramm), womit es leichter ausfällt als das Konkurrenzprodukt MacBook Neo. In ersten Leistungstests erreichte der verbaute Intel-Prozessor im Geekbench 6 Werte von 2.575 Punkten im Single-Core- und 8.000 Punkten im Multi-Core-Test.
Im neueren Geekbench 7 wurden 1.168 Punkte (Single-Core) beziehungsweise 3.175 Punkte (Multi-Core) gemessen. Damit liegt die Rechenleistung des Dell-Geräts zwar hinter dem A18 Pro-Chip von Apple, das Display des XPS wird jedoch als heller eingestuft.
Die Ausstattung umfasst zwei USB-C-Anschlüsse mit einer Übertragungsrate von 10 Gbps sowie eine hintergrundbeleuchtete Tastatur. Auf einen klassischen Kopfhöreranschluss verzichtet der Hersteller. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 52 Wh und wird mit einem 65-Watt-Ladegerät gespeist.
Bemerkenswert ist, dass die integrierte NPU (Neural Processing Unit) eine Leistung von 16 TOPS erreicht, womit das Gerät die aktuellen Anforderungen für die „Copilot+“-Zertifizierung von Microsoft nicht erfüllt. Für eine Verdopplung des Arbeitsspeichers auf 16 GB steigt der Preis laut Berichten auf rund 900 US-Dollar.
Wer sich für die neuen Laptop-Modelle interessiert, sollte auch die Software-Basis im Blick behalten. Dieser kostenlose Report bündelt alles Wichtige, damit der Wechsel auf das aktuelle Betriebssystem reibungslos klappt. Warum immer mehr PC-Nutzer jetzt auf Windows 11 umsteigen
Qualcomm forciert den Einstiegsmarkt mit Snapdragon C
Parallel zur Vorstellung des Dell-Flaggschiffs hat Qualcomm Details zu seinem neuen Snapdragon C-Chipsatz veröffentlicht. Der in einem 6-Nanometer-Verfahren gefertigte Prozessor verfügt über acht Kryo-Kerne mit einer Taktfrequenz von bis zu 3 GHz sowie eine Adreno-GPU. Qualcomm zielt mit dieser Hardware auf Laptops ab einem Preis von 300 US-Dollar ab.
In internen Vergleichen gibt Qualcomm an, dass der Snapdragon C gegenüber einem Intel N250 deutliche Effizienzgewinne erzielt. So soll die Effizienz bei der Nutzung von Netflix um 106 Prozent und bei Microsoft Teams um bis zu 99 Prozent höher liegen.
Auch bei der Rechenleistung beansprucht Qualcomm Vorteile zwischen 24 und 67 Prozent gegenüber der Intel-Konkurrenz für sich. Das erste Gerät auf Basis dieser Plattform ist das Acer Aspire Go 15. Dieses wird mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher zu einem Preis von 499 Euro angeboten, während in Großbritannien Angebote um 500 Britische Pfund gesichtet wurden.
Der Umstieg auf die neuesten Technik-Standards gelingt am besten mit einer klaren Anleitung für alle Programme und Dateien. Ein kostenloser Schritt-für-Schritt-Plan macht die Installation und Übernahme Ihrer Daten auf das neue System besonders einfach. Stressfrei zu Windows 11 – Gratis-Report sichern
Wettbewerb durch Lenovo und neue Googlebooks
Neben Dell und Acer bereiten auch andere Hersteller neue Geräte für das ultraportable Segment vor. Lenovo plant das IdeaPad Vibe als weiteren Konkurrenten zum MacBook Neo. Das in sieben Farben erwartete Notebook soll wahlweise mit Prozessoren von AMD oder Qualcomm ausgestattet werden. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die aktuelle Knappheit bei Speicherkomponenten die finalen Verkaufspreise noch beeinflussen könnte.
Gleichzeitig gibt es Hinweise auf eine Erweiterung des Googlebook-Portfolios. Neue Arm-basierte Modelle sollen künftig mit dem Snapdragon X Plus sowie dem leistungsstärkeren Snapdragon X Elite ausgestattet werden.
Als potenzielle Fertigungspartner für diese Geräte werden HP und Lenovo genannt. Damit zeichnet sich ab, dass der Markt für kompakte Laptops im Jahr 2026 durch eine breite Auffächerung der Prozessorarchitekturen und einen intensiven Preiskampf geprägt sein wird.

