Diebstahl-Serie in Bussen und Bahn: Polizei warnt vor Taschendieben

Eine Serie von Diebstählen in Bussen, Bahnen und bei Wohnmobilen beschäftigt die Polizei in mehreren Bundesländern und im Ausland.

Polizei und Behörden schlagen Alarm: In mehreren Bundesländern und im benachbarten Ausland kam es zu einer Serie gezielter Diebstähle. Besonders betroffen sind Fahrgäste in Bussen und Bahnen sowie Besitzer von Wohnmobilen.

Taschendiebe unterwegs – Polizei sucht Zeugen

Ein konkreter Fall ereignete sich am Freitag auf der Buslinie zwischen Wittlich und Ulmen. Einem 62-jährigen Fahrgast wurde zwischen 13:20 Uhr und 13:50 Uhr die Umhängetasche gestohlen. Neben persönlichen Gegenständen befanden sich auch wichtige Dokumente darin. Die Polizeiinspektion Wittlich sicherte Spuren und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

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In Karlsruhe führten Polizei und Verkehrsbetriebe am Samstag eine großangelegte Kontrolle durch. Zwischen 15:00 Uhr und 22:30 Uhr überprüften über 60 Einsatzkräfte rund 5.800 Fahrgäste. Dabei stellten sie nicht nur Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Waffenverbote fest – auch Diebstähle wurden geahndet. Zudem hatten rund 3,5 Prozent der kontrollierten Personen keinen gültigen Fahrschein.

Raubüberfall in Salzburg

Auch im österreichischen Salzburg schlugen Diebe zu. Am frühen Samstagmorgen bedrohte ein 20-jähriger Tatverdächtiger einen 52-jährigen Schweizer mit einer Schere und raubte dessen Rucksack. Die Polizei konnte den Mann festnehmen und in eine Justizanstalt überstellen.

Wohnmobile im Visier der Täter

Neben dem Nahverkehr richten sich Diebstähle zunehmend gegen Wohnmobile und Campingfahrzeuge. In Erfurt verschwanden zwischen Donnerstag und Freitag zwei hochwertige Fiat-Fahrzeuge. In der Schellrodaer Straße wurde ein weinroter Fiat Avanti im Wert von rund 30.000 Euro gestohlen. Ein zweiter Fall betraf einen Fiat Dreamer in der Wilhelm-Leibl-Straße – Wert: etwa 80.000 Euro. In beiden Fällen befanden sich die Originalschlüssel noch im Besitz der Eigentümer.

Bereits am Donnerstag hebelten Unbekannte auf dem Wohnmobilstellplatz „Rio Grande“ in Bad Gandersheim ein Fenster eines Fahrzeugs auf und durchwühlten den Innenraum. Der Sachschaden liegt laut Polizeiinspektion Northeim bei rund 500 Euro.

Auswärtiges Amt warnt vor Diebstählen im Ausland

Angesichts der bevorstehenden Reisesaison hat das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für mehrere Länder aktualisiert. Für Schweden gilt seit Freitag eine Warnung vor Taschendiebstählen und Einbrüchen in Fahrzeuge und Wohnmobile. Besonders betroffen sind demnach Innenstädte, Fähren, Flughäfen und Campingplätze. Auch Bandenkriminalität in größeren Städten floss in die Bewertung ein.

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Seit Samstag gelten ähnliche Warnungen für Ungarn. Hier wird explizit vor Handtaschenraub in öffentlichen Verkehrsmitteln und an belebten Orten gewarnt. Für El Salvador wiesen die Behörden am Freitag auf ein erhöhtes Risiko für Raub und Diebstahl hin – zusätzlich erschwert ein verlängerter Ausnahmezustand die rechtlichen Möglichkeiten vor Ort.

Sicherheitsexperten raten Reisenden: Wertsachen stets eng am Körper tragen und Fahrzeuge auf Stellplätzen nach Möglichkeit zusätzlich sichern. Die Täter nutzen häufig kurze Unaufmerksamkeiten in belebten Umgebungen aus.