In Wien und Hohenthann starten heute die Digital-Stammtische ins Jahr 2026. Die niedrigschwelligen Treffen sollen vor allem älteren Menschen den Umgang mit Smartphone, PC und Behörden-Apps erleichtern.
Ländlicher Start im Brauereigasthof
Im bayerischen Hohenthann im Landkreis Landshut hat die Initiative „Digitale aktive Senioren“ (daS) heute ihr Jahresprogramm eröffnet. Der erste monatliche Stammtisch fand um 17 Uhr im örtlichen Brauereigasthof statt – ein bewusst lockeres Setting, das Hemmschwellen abbauen soll.
Das Projekt, das bereits regionale Anerkennung erfahren hat, setzt auf freiwillige „Digitale Lotsen“. Sie helfen den Teilnehmern bei Alltagsfragen: vom Online-Banking über Kommunikations-Apps bis zur digitalen Behördenpost. Bereits am 30. Januar folgt der nächste Termin: Ein „PC-Stammtisch“ im Rathaus, bei dem die Teilnehmer ihre eigenen Windows-Geräte mitbringen können.
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Großstadt-Initiativen in Wien
Parallel dazu startet die österreichische Hauptstadt mit verstärkten Angeboten ins neue Jahr. Im Rahmen der „Digitalen Agenda Wien“ nehmen Initiativen wie die „A1 Senior Academy“ und bezirkliche Digital-Stammtische ihre Arbeit wieder auf.
Hier stehen praktische Fragen im Vordergrund: Wie nutze ich den „WienBot“? Wie kaufe ich digitale Fahrscheine? Wie funktioniert die „ID Austria“ für E-Government? Die Kurse wurden für 2026 aktualisiert und behandeln nun auch Grundlagen zu Künstlicher Intelligenz (AI) und Cybersicherheit. Das Motto bleibt „Learning by Doing“ – ohne den Druck formeller IT-Kurse.
Erfolgsmodell mit sozialem Kitt
Was verbindet die ländliche Initiative mit der Großstadt? Beide setzen auf bewährte soziale Strukturen. In Hohenthann trifft man sich im Gasthof, in Wien in Gemeindecafés oder Bezirkszentren. Dieses Umfeld normalisiert digitale Geräte als Alltagswerkzeuge.
„Der Stammtisch-Ansatz wirkt, weil er Vertrautheit schafft“, erklärt ein Branchenbeobachter. „Man bespricht Probleme bei einem Kaffee – so wie früher.“ Im Februar will die Hohenthanner Gruppe konkret „Reisen und Tickets online buchen“ üben. In Wien liegt der Fokus auf städtischer Mobilität und Kommunikation.
Ausblick auf das digitale Jahr
Beide Standorte planen eine Ausweitung ihrer Angebote. Hohenthann ergänzt die monatlichen Treffen durch Vorträge und Gruppentrainings. Der PC-Stammtisch Ende Januar dient als Pilot für weitere technische Workshops.
Wien will die digitale Beratung stärker in Seniorenclubs integrieren und vermehrt „Vor-Ort-Termine“ anbieten – besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die synchronisierten Anstrengungen zeigen: 2026 könnte ein Wendepunkt für die digitale Teilhabe werden. Es geht nicht mehr nur um Infrastruktur, sondern um Kompetenz und Selbstvertrauen der Nutzer.
Die nächsten Termine: Hohenthann lädt für den 30. Januar ins Rathaus ein. Wiener Bürger finden aktuelle Stammtisch-Termine in den jeweiligen Bezirkslisten.
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