Im Rahmen regionaler Bemühungen zur Förderung der Medienkompetenz und digitalen Sicherheit findet in Dresden ein neues Beratungsformat für die ältere Generation statt. Der Verein Sonay soziales Leben e.V. lädt in Kooperation mit der Organisation riesa efau heute zu einem Digitalcafé ein, das sich gezielt an Menschen ab 60 Jahren richtet. Die Veranstaltung im Foyer des Kulturforums Dresden widmet sich der praktischen Unterstützung bei Fragen rund um die Nutzung von Smartphones und Tablets.
Das Angebot ist Teil eines längerfristig angelegten Projekts, das bereits im Frühjahr begonnen hat und bis zum Ende des Jahres fortgeführt werden soll. Im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Dezember 2026 werden regelmäßig Termine angeboten, um Seniorinnen und Senioren den sicheren Umgang mit mobilen Endgeräten zu erleichtern. Ein barrierefreier Zugang im Erdgeschoss des Kulturforums an der Wachsbleichstraße stellt dabei sicher, dass die Zielgruppe ohne physische Hürden an den Beratungsstunden teilnehmen kann. Vorkenntnisse für die Teilnahme werden nicht vorausgesetzt.
Sensibilisierung für Desinformation und Informationssicherheit
Flankiert werden derartige lokale Beratungsangebote durch spezialisierte Initiativen, die sich mit der Sicherheit im digitalen Raum befassen. So setzt die Stadtbibliothek Duisburg heute auf spielerische Wissensvermittlung, um die Bevölkerung für das Thema Informationssicherheit zu sensibilisieren. In einem Escape-Spiel zum Thema Fake News übernehmen Teilnehmer die Rolle von Detektiven.
Mithilfe einer sogenannten TillyBox müssen Rätsel gelöst werden, bei denen es unter anderem darum geht, echte von gefälschten Münzen zu unterscheiden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Fähigkeit zur Identifikation von Desinformation zu schärfen. Die kostenfreie Veranstaltung soll aufzeigen, wie wichtig eine kritische Prüfung von Quellen im digitalen Alltag geworden ist.
Digitale Vernetzung und Mobilität im ländlichen Raum
Wer sich mit dem Thema der digitalen Sicherheit befasst, sollte besonders auf den Schutz seines iPhones achten, da Technik-Einsteiger nach Aktualisierungen oft wichtige Sicherheitseinstellungen übersehen. Dieser kostenlose PDF-Ratgeber macht Technik endlich verständlich und zeigt Ihnen die einfache Schritt-für-Schritt-Methode für stressfreie Updates. Warum Tausende Senioren und Einsteiger diesem Apple-Experten bei iOS-Updates vertrauen
Neben der individuellen Gerätenutzung und der Abwehr von Falschinformationen spielt die Digitalisierung auch eine zentrale Rolle bei der Organisation gemeinschaftlicher Verkehre. Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV veranstaltet heute eine digitale Kaffeerunde, in der innovative Ansätze für den ländlichen Raum diskutiert werden. Als Gast referiert eine Seniorenbeauftragte aus der Gemeinde Kleines Wiesental im Landkreis Lörrach über das seit 2022 bestehende Projekt „MIT – Mobil im Kleinen Wiesental“.
Dieses Projekt demonstriert, wie digitale und ehrenamtliche Strukturen ineinandergreifen, um Seniorinnen und Senioren sowie hilfsbedürftigen Menschen die Begleitung zu Arztterminen oder anderen wichtigen Erledigungen zu ermöglichen. Die ehrenamtlichen Begleitpersonen erhalten für ihren Einsatz eine monetäre Aufwandspauschale, wobei die Organisation der Dienste zunehmend durch digitale Vernetzung unterstützt wird.
Forschung und Ausbildung im Zeichen der Digitalisierung
Für alle, die neben den Grundlagen der Gerätenutzung auch ihre Daten wirksam absichern möchten, empfiehlt sich ein Blick auf die fünf wichtigsten Schutzmaßnahmen für das Smartphone. Dieser kostenlose Leitfaden hilft Ihnen dabei, WhatsApp und andere Dienste endlich sicher zu nutzen und Ihr Gerät in wenigen Minuten gegen Hacker abzusichern. So sichern Sie Ihr Android-Smartphone in wenigen Minuten gegen Hacker ab – kostenlos
Die heutige Bandbreite an Veranstaltungen zur digitalen Transformation wird durch wissenschaftliche und technologische Workshops ergänzt. In Berlin widmet sich das Berlin Open Lab im Futurium der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion beitragen kann. Unter dem Titel „Green AI“ werden Experimente zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung durchgeführt, an denen sich Bürger ab 16 Jahren beteiligen können.
Zeitgleich adressiert die Rheinland-Pfälzische Technische Universität (RPTU) Kaiserslautern-Landau die nächste Generation von Akademikern. Im Rahmen eines Orientierungskurses für internationale Studierende des kommenden Wintersemesters 2026/2027 informiert das Zentrum für Innovation und Digitalisierung in Studium und Lehre (ZIDIS) über digitale Lehrangebote. Diese Informationssitzungen sollen sicherstellen, dass neue Studierende frühzeitig mit den digitalen Infrastrukturen und Sicherheitsstandards der Universität vertraut gemacht werden.
Alle heute stattfindenden Initiativen verdeutlichen den wachsenden Bedarf an niedrigschwelligen Bildungsangeboten, die sowohl die technische Handhabung als auch die kritische Einordnung digitaler Inhalte in den Mittelpunkt stellen.

