DLSS 5: Nvidia bringt KI-Upscaling auch auf RTX-40-Karten

Nvidia will DLSS 5 nach der Optimierung für RTX 50 auch für RTX 40 bereitstellen, während RTX 30 und 20 außen vor bleiben.

Nvidia hat offiziell angekündigt, die neueste Generation seiner Upscaling-Technologie, DLSS 5, auch für Grafikkarten der RTX-40-Serie zur Verfügung zu stellen.

Wie aus Berichten von Anfang September 2026 hervorgeht, soll die Implementierung erfolgen, nachdem die Technologie zunächst für die kommende RTX-50-Serie optimiert wurde. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für das Update der älteren Hardware-Generation nannte das Unternehmen bislang nicht.

Strategiewechsel nach Erfolgen in der Modding-Szene

Ein Sprecher des Unternehmens erläuterte, dass der Fokus der Entwicklung aktuell primär auf der RTX-50-Serie liege. Die Entscheidung, DLSS 5 auch für die Vorgängergeneration RTX 40 anzubieten, stelle eine Anpassung der ursprünglichen Strategie dar. Dieser Schritt sei unter anderem erfolgt, nachdem Modder bereits Erfolge bei der inoffiziellen Portierung der Technologie erzielt hatten.

Technisch gesehen ist die Ada-Lovelace-Architektur der RTX-40-Serie durch die Unterstützung des FP8-Formats mit den Anforderungen von DLSS 5 kompatibel. Für Besitzer dieser Grafikkarten wird die Integration jedoch weniger komplex ausfallen als für die neue Hardware-Generation.

Während Entwickler volle Kontrolle über verschiedene KI-Modelle, Masken und Intensitätsregler erhalten, steht den Spielern auf RTX-40-Systemen lediglich ein einfacher On/Off-Schalter zur Verfügung.

Besitzer noch älterer Hardware gehen bei der offiziellen Unterstützung hingegen leer aus. Für Grafikkarten der Serien RTX 30 und RTX 20 ist laut Nvidia derzeit keine offizielle Integration von DLSS 5 geplant.

Technologische Fortschritte und Leistungsdaten

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Das Ziel von DLSS 5 ist laut Unternehmensangaben die Realisierung fotorealistischer Darstellungen in Videospielen. Dabei kontrollieren Entwickler insgesamt drei KI-Modelle sowie verschiedene Regler für die Intensität der Effekte. Die Technologie soll insbesondere die Darstellung von Beleuchtung, Materialien und Details signifikant verbessern.

Bereits in den vergangenen Monaten hat die Effizienz der Technologie deutlich zugenommen. So wurde berichtet, dass das DLSS-5-Modell seit August 5x schneller arbeitet als in seiner ursprünglichen Fassung. Für die RTX-50-Serie werden durch weitere Optimierungen Leistungssteigerungen um den Faktor 7 bis 10 erwartet.

Erste Benchmarks unterstreichen das Potenzial der neuen Version: Eine RTX 5090 erreichte in Verbindung mit DLSS 5 im Spiel NBA 2K27 eine Bildrate von 370 FPS bei einer Auflösung von 4K.

Der offizielle Start der Technologie ist zusammen mit diesem Titel für die RTX-50-Serie sowie für den Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW Ultimate vorgesehen.

Inoffizielle Portierungen zeigen Hardware-Grenzen auf

Die Entscheidung Nvidias, ältere Generationen wie die RTX 30 und RTX 20 offiziell auszuschließen, wird durch aktuelle Berichte über Modding-Versuche untermauert. Modder nutzten einen Leak von DLSS 5, um die Technologie mittels einer FP16-Implementierung auf älteren GPUs lauffähig zu machen, was jedoch zu massiven Performance-Einbußen führte.

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In Testläufen mit dem Spiel Control sank die Bildrate durch die Nutzung der inoffiziellen DLSS-5-Portierung von 71 auf 35 FPS, was einem Leistungsverlust von über 50 Prozent entspricht. Noch deutlicher zeigten sich die technischen Hürden bei dem Titel Deep Rock Galactic: Hier fiel die Performance von ursprünglichen 138 FPS auf lediglich 4 FPS ab.

Trotz der erfolgreichen Portierung auf Spiele wie GTA V, Skyrim oder den Football Manager 2026 (FM26) verdeutlichen diese Ergebnisse, warum eine offizielle Unterstützung für Hardware ohne FP8-Kompatibilität seitens des Herstellers nicht vorgesehen ist.