Neue KI-Werkzeuge und aktualisierte Designstandards setzen auf automatisierte Workflows und makellose Markenkonsistenz. Gleich mehrere Produktneuheiten Ende Juni 2026 zeigen den Trend: Spezialisierte KI-Assistenten ziehen direkt in etablierte Präsentationsplattformen ein.
Dokie und Docsie: Zwei neue Player mit klarem Fokus
Am 30. Juni 2026 brachte die KI-Präsentationsplattform Dokie eine Funktion auf den Markt, die Unternehmen lange gefordert haben: die Möglichkeit, eigene PowerPoint-Vorlagen hochzuladen. Das System generiert dann automatisch Folien, die exakt den vorgegebenen Layouts, Farbschemata und Schriftarten entsprechen. Das Ziel ist klar – Schluss mit mühsamer Nachbearbeitung, wenn KI-Tools zwar schnell, aber nicht markenkonform arbeiten.
Nur einen Tag zuvor, am 29. Juni, stellte Docsie seinen KI-Präsentationsgenerator vor. Das Tool kann Schulungsvideos automatisch in Dokumentationen und PowerPoint-Folien umwandeln. Besonders spannend: Ein KI-Avatar als Moderator, der sogar Live-Fragen beantwortet. Für Studierende und Einzelanwender haben Marktanalysten im Juni 2026 zudem führende KI-Präsentationsmacher identifiziert – darunter TeraBox, Gamma und Plus AI, das direkt in Microsoft PowerPoint und Google Slides arbeitet.
Microsoft rüstet auf: Neue Funktionen und Abschiede
Auch der Platzhirsch Microsoft zieht nach. Der Konzern rollt derzeit eine Reihe von Updates für sein Productivity-Paket aus, die direkte Auswirkungen auf die Erstellung und Durchführung von Präsentationen haben. Bis Ende Juni 2026 sind folgende Änderungen geplant:
- Der Together-Modus wird eingestellt
- Neue Kontrollen zur Identifizierung externer Bots in Meetings
Bis zum 1. Juli 2026 sollen zudem KI-generierte Meeting-Zusammenfassungen folgen – und das ganz ohne vollständiges Transkript. Kein Wunder also, dass viele Unternehmen ihre Mitarbeiter fit für die neuen Möglichkeiten machen wollen.
Training für die Praxis: PowerPoint trifft KI
Der SGA Natural Gas Association hat für den 31. August 2026 eine virtuelle Schulung angesetzt. Der Fokus: die Kombination von bewährten PowerPoint-Praktiken mit Microsoft 365-KI-Tools wie Copilot. Ziel ist es, Storytelling und Design auf ein neues Niveau zu heben. Ein Thema, das viele Unternehmen umtreibt – denn die Technik ist da, aber die richtige Anwendung will gelernt sein.
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Die Basics bleiben: Was gute Folien ausmacht
So sehr die KI die Erstellung vereinfacht – die Grundlagen guter visueller Kommunikation bleiben bestehen. Aktuelle Richtlinien aus dem Juni 2026 empfehlen:
- Große Schrift und kontrastreiche Grafiken für optimale Lesbarkeit
- Progressive Offenlegung: Informationen Schritt für Schritt präsentieren
- Konsistenz über die gesamte Präsentation hinweg
Und beim Vortrag selbst? Experten raten: Laut sprechen, Blickkontakt halten – und vor allem nicht einfach die Folien ablesen.
Daten in Szene setzen: Neue Workflows für komplexe Tabellen
Für technische Präsentationen, etwa mit Flussdiagrammen, stehen Profis vor der Wahl zwischen automatischen und manuellen Methoden. Standard ist der Einsatz von SmartArt für schnelle, starre Strukturen oder die Verwendung manueller Formen für mehr Flexibilität. Grid-Ausrichtungstools helfen dabei, professionelle Standards zu wahren.
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Besonders interessant: Neue Workflows für datenlastige Präsentationen. Aktuelle Branchendemos zeigen, wie sich komplexe Excel-Tabellen mit KI-Verbindern wie Claude und Gamma in minimalistische Folien verwandeln lassen. Die Systeme wenden dabei gespeicherte Markenstile direkt auf die Rohdaten an – und sparen so stundenlange manuelle Formatierungsarbeit.

