Die dpa-Akademie erweitert ihr Weiterbildungsangebot für Fachkräfte aus Unternehmenskommunikation, Public Relations und Marketing um einen praxisorientierten Workshop zur Smartphone-Videoproduktion. Wie aus einem Bericht vom 5. Oktober 2026 hervorgeht, richtet sich das Programm an Kommunikatoren, die professionelle Videoformate direkt auf mobilen Endgeräten konzipieren und umsetzen wollen.
Die Schulung deckt die gesamte Produktionskette ab. Neben der theoretischen Planung und technischen Grundlagen stehen der praktische Dreh sowie der Schnitt von Beiträgen im Mittelpunkt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf Social-Media-Videos und vertikalen Videoformaten, die auf mobilen Plattformen dominieren. Durchgeführt wird das Training von Ann-Marie Utz von der dpa.
Termine im Herbst und organisatorische Rahmenbedingungen
Für das Qualifizierungsangebot stehen mehrere Durchführungstermine zur Auswahl. Ein Online-Workshop findet am Montag, dem 19. Oktober, von 13:30 bis 17:30 Uhr über Microsoft Teams statt.
Ergänzend dazu sind zwei halbtägige Präsenzveranstaltungen in deutschen Metropolen angesetzt: Am Freitag, dem 13. November, gastiert der Workshop von 13:30 bis 17:30 Uhr in Hamburg, gefolgt von einem Termin in Berlin am Mittwoch, dem 18. November, im gleichen Zeitfenster.
Die Teilnahmegebühr beträgt regulär 265 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer beziehungsweise 315,35 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Um einen interaktiven Seminarverlauf zu gewährleisten, liegt die Mindestteilnehmerzahl bei acht Personen, während die maximale Gruppengröße auf 24 Teilnehmende begrenzt ist. Bis zu 14 Tage vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin räumt der Veranstalter eine kostenfreie Stornierungsmöglichkeit ein.
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Steigender Druck auf unternehmensinterne Videokompetenzen
Das Schulungsangebot spiegelt eine breitere Entwicklung in der Unternehmenskommunikation wider, bei der die eigene Content-Erstellung zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Botschaften schnell, reichweitenstark und visuell ansprechend aufzubereiten, ohne zwingend auf externe Agenturen oder aufwendige Studiotechnik zurückgreifen zu müssen. Die Bandbreite reicht dabei von kurzen Clips und Interviews bis hin zu Live-Übertragungen oder Tutorials für interne und externe Netzwerke.
Parallel zu manuellen Produktionsfähigkeiten auf Mobilgeräten gewinnt auch die technische Automatisierung an Dynamik. So aktualisierte Google kürzlich sein Werkzeug Google Vids auf das Modell Omni 1.1, um Marketingfachleuten und Betreibern ohne umfangreiche Ressourcen die Erstellung hochauflösender Szenen zu erleichtern.
Da Smartphones im Berufsalltag immer häufiger als Produktionswerkzeug für sensible Inhalte dienen, gewinnt der Schutz vor Datenmissbrauch an Bedeutung. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Leitfaden, wie Sie Ihr Gerät in wenigen Minuten gegen Hacker und Viren absichern. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen
Auch internationale Konzerne setzen verstärkt auf Qualifizierungsinitiativen: Das Telekommunikationsunternehmen LG Uplus schulte Anfang Oktober Mitglieder seiner Creator-Gemeinschaft im Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz für Planung, Videoproduktion und Schnitt.
Gleichzeitig zeigen Workflows von Konzernen wie Verizon, dass vor jeder Veröffentlichung stringente Abläufe bei Format, Zielgruppe und Distributionskanal erforderlich sind, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Das Beherrschen grundlegender Handgriffe an Kamera und Smartphone-Schnittprogrammen bleibt in diesem vielschichtigen Umfeld eine zentrale Kernkompetenz für Kommunikationsabteilungen.

